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Samstag, 19. Februar 2011

Rezension: Kennen wir uns nicht ? - Hörbuch

Kennen wir uns nicht - Hörbuch
Sophie Kinsella
Gelesen von Diana Staehly
Genre: Chick lit
Sprache: Deutsch
Zeit: 239 Minuten



Rezension PiMi:
Nach einem Unfall wacht Lexi Smart im Krankenhaus auf und schnell wird klar, irgendwas stimmt nicht.
Ihre Mutter wirkt älter, Lexi selbst ist schlanker, ihre Lippen voller und wem gehört die sündhaft teure Handtasche in diesem Krankenhauszimmer?
Es stellt sich heraus, dass Lexi sich an ganze 4 Jahre ihres Lebens nicht erinnern kann und in denen ist aus der jungen chaotischen Lexi mit einem Faible für Cocktails und bunten Schnickschnack eine erwachsene, erfolgreiche Karrierefrau geworden.
Und nicht nur das, Lexi ist verheiratet mit Eric, einem unfassbar gutaussehenden Millionär.
Die beiden leben in einem unbeschreiblich teuren Loft, mit unbeschreiblich teuren Möbeln, Kleidern, Autos, usw.
Lexi kann ihr Glück kaum fassen, als sie ihr „neues Leben“ Stück für Stück kennenlernt, aber schnell merkt Lexi, dass auch dieses Luxus Leben seine Schattenseiten hat.
Lexis Freundinnen z.B. mit denen Sie immer um die Häuser gezogen ist, wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, da sich die „neue“ Lexi in eine arrogante, zickige Boss-Bitch verwandelt hat.
Und auch ein Mann Namens John ist nicht begeistert, dass Lexi sich überhaupt nicht an ihn erinnern kann.
Wer ist dieser Mann, bei dem sich Lexi irgendwie wohl fühlt und wer ist diese neue Lexi?
Und so versucht Lexi Smart herauszufinden, was in 4 Jahren passiert ist und wie sie zu dieser fremden Frau werden konnte.

Kennen wir uns nicht ist wieder ein richtig guter Kinsella Roman.
Die Autorin versteht es wie keine andere, ihre chaotischen Hauptdarstellerinnen so liebenswert zu beschreiben.
Und so muss man auch Lexi einfach mögen, die nichts Besseres zu tun hat, als gerade in ihrem noblen Loft angekommen erst einmal ein paar teure Dinge zu zerstören (natürlich nicht mit Absicht).
Herrlich.

Fazit:
Kennen wir uns nicht ist ein Roman für die Lachmuskeln und fürs Herz.
Leichte Kost für Zwischendurch mit Happy End. Schön.


Gut [ein gutes Buch, es gibt nichts zu meckern]

Freitag, 21. Januar 2011

Rezension: Fast Geschenkt

Fast Geschenkt
Sophie Kinsella
Verlag: Wilhelm Goldmann Verlag
Taschenbuch 2003
443 Seiten
Genre: Chicklit
Sprache: Deutsch



Rezension:
Rebecca Bloomwood genannt Becky, bekannt aus „Die Schnäppchenjägerin“ ist zurück und wie sollte es anders sein, die „Finanzexpertin“ ist in aller bester Kauflaune.
Becky ist jung, modebegeistert und sie war kaufsüchtig. Die Betonung liegt auf "war", denn Becky ist geheilt und sie hat ihre Finanzen wieder voll im Griff.
Becky arbeitet schließlich beim Fernsehen als Finanzexpertin und gibt verzweifelten Zuschauern Tipps zu deren Geldanlage.

Nun möchte Beckies Freund Luke in New York eine Firma gründen und mit ihr dorthin ziehen. Doch kaum in New York angekommen kann Rebecca der Versuchung nicht mehr wiederstehen und geht erst einmal shoppen bis die Kreditkarte glüht, denn Dollar sind ja schließlich kein richtiges Geld.
Becky schlittert von einer Katastrophe in die Nächste und nicht nur, dass die Kaufsucht Beckies Kreditrahmen sprengt, plötzlich gerät ihr gesamtes Leben aus der Bahn.

Das Buch beginnt schon mit vielen lustigen Momenten, die dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Z.B. indem man Becky beim Kofferpacken erlebt.
Sie kommt mit dem begrenzten Platz im Koffer einfach nicht zurecht um alle ihre Klamotten unterzubringen. Becky fragt ihre Freundin Suze um Rat und die sagt ihr, was uns allen eigentlich klar ist, dass man sich im Vorfeld überlegen muss, was man vorhat und dann packt man nur das ein was man wirklich benötigt.

Becky ist begeistert von der geistreichen Idee ihrer Freundin und greift direkt zu Papier und Stift um ihre Outfits zu planen. Das sieht dann wie folgt aus:

Outfit 1: am Pool sitzen (Sonne scheint)
Outfit 2: am Pool sitzen (bewölkt)
Outfit 3: am Pool sitzen (Hintern sieht morgens fett aus)
Outfit 4: Am Pool sitzen (eine andere hat den gleichen Badeanzug)
…

Und genauso geht es weiter.
Becky ist zwar nicht schwer von Begriff aber ein bisschen naiv und damit bringt den Leser manchmal wirklich auf die Palme.
Becky lügt (natürlich nur Notlügen) und sie erfindet ständig irgendwelche Ausreden um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzukommen. Trotzdem ist sie einfach sympathisch.
Z.B. als sie sich die Geschichte mit dem Guggenheim Museum ausdenkt weil sie nicht mit den Fernsehleuten zu einer langweiligen Finanzsitzung, sondern lieber zum einmaligen Sample Sale gehen möchte. Da muss sie natürlich lügen und auch als Luke sie auf das Museum anspricht, kann sie ihm ja schlecht die Wahrheit sagen.
Man weiß, dass sie es nicht böse meint und das macht sie einfach sehr liebenswert.

Fast geschenkt ist der zweite Teil der Shopaholic-Reihe die 2002 in Deutschland erschien und muss sich als Nachfolger überhaupt nicht hinter dem ersten Band verstecken

Die Reihe umfasst mittlerweile 6 Bände:

1. Die Schnäppchenjägerin
2. Fast geschenkt
3. Hochzeit zu verschenken
4. Vom Umtausch ausgeschlossen
5. Prada, Pumps und Babypuder
6. Mini Shopaholic

Der erste Band „Die Schnäppchenjägerin“ kam 2009 in die deutschen Kinos und ließ Frauenherzen höher schlagen.
Ich hoffe, dass auch die weiteren Bände verfilmt werden.

Fazit:
Fast geschenkt ist ein erfrischender Frauenroman mit etwas weniger Liebe als man es aus anderen Frauenromanen kennt, dafür aber mit etwas mehr Kauflust, einer ganz großen Portion Humor und einer chaotischen und gerade deswegen charmanten Protagonisten.
Ein Buch gegen schlechte Laune. Es ist einfach herrlich mit Becky die New Yorker Boutiquen leer zu shoppen.


Sehr gut [das Buch ist absolut spitze; Lesen, Lesen, Lesen]

Dienstag, 28. Dezember 2010

Rezension: Der Christmas Cookie Club

Der Christmas Cookie Club
Ann Pearlman
358 Seiten
Taschenbuch Ullstein Buchverlage 2009




Rezension:
Jedes Jahr vor Weihnachten treffen sich 12 Frauen zum gemeinsamen Plätzchen und Plätzchen-Rezepte tauschen. Die Frauen quatschen, lachen, weinen und feiern zusammen.
Und jede hat eine Geschichte die in dem Buch erzählt wird.
Da ist zum Beispiel die Hauptfigur Marnie bei der das Treffen stattfindet. Sie ist Ende 50, Mutter von 2 Töchtern und frisch verliebt in einen jüngeren Mann.
Marnie trauert mit ihrer Tochter Sky, die schon mehrere Fehlgeburten hatte und sich nichts sehnlicher wünscht als ein Baby und macht sich Sorgen um ihre jüngere Tochter Tara, die von einem farbigen Ex-Gefangenen ein Kind erwartet.
Eine der Frauen wird von ihrem Mann betrogen, eine von der besten Freundin hintergangen und eine leidet unter dem Tod ihres Sohnes.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, denn das Buch ist in 12 Kapitel geteilt, von denen jedes einer Frau und ihrer Geschichte gewidmet ist.
Zu Beginn eines jeden Kapitels findet man das jeweilige Cookie Rezept der Frau um die es in dem Kapitel geht und am Ende des Kapitels gibt es ein paar Hintergrundinformationen zu verschiedenen Backzutaten, wie z.B. Schokolade, Zimt oder Butter. Für „Hobbybäcker/innen“ wie mich ein echtes Highlight, da ich es z.B. sehr interessant finde wie sich Natron beim Backen verhält und welche weiteren Zutaten notwendig sind, damit es sich so verhält.

Alles in allem ist die Grundidee gut und hat mich gleich angesprochen, aber leider kommen die großen Gefühle zu kurz. Da die Kapitel sehr knapp sind und alle Geschichten nur angerissen werden, schafft es Ann Pearlman nicht mich abzuholen und Emotionen oder Mitgefühl in mir zu wecken.

Fazit:
Das Cover und die Rezepte lassen Weihnachtsstimmung aufkommen, aber leider sind die einzelnen Geschichten viel zu kurz, so dass die Emotionen, die die traurigen Geschichten der 12 Frauen hergeben könnten, einfach fehlen.

– „Befriedigend“… Mittelmaß. Nicht schlecht, aber auch noch nicht gut.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Rezension: Ich schreib Dir morgen wieder (Hörbuch)

Ich schreib Dir morgen wieder
Cecelia Ahern
Hörbuch: 5 Stunden 20 Minuten 5 Sekunden




Rezension:
Tamara ist 16 und ihr Leben könnte eigentlich nicht besser sein. Sie wohnt mit ihren Eltern in einem tollen Haus in Dublin und muss sich um Geld keine Sorgen machen. Jeden Tag ist sie mit ihren reichen Freunden auf Partys oder shoppen.
Tamara ist ein verwöhntes reiches Mädchen, die alles als selbstverständlich betrachtet.
Aber für Sie ändert sich dieses Leben, als ihr Vater beschließt sich das Eigene zu nehmen.
Tamaras Mutter zieht sich in sich zurück und die beiden müssen in ein kleines Dorf zu ihrer Tante Rosaline und ihrem Onkel Arthur ziehen.

Tamara langweilt sich dort, ihr altes Leben fehlt ihr und ihrer Mutter geht es von Tag zu Tag schlechter. Eines Nachmittags hält ein Bücherbus in der Straße und Tamara nimmt sich vor lauter Langeweile ein Buch mit, obwohl sie eigentlich nicht liest.
Aber als sie später einen Blick in das Buch wirft sind die Seiten leer.

Die Nonne Schwester Ignatius, die sie ein paar Tage zuvor in einem verborgenen Garten beim Bienenzüchten kennen gelernt hat, rät ihr dazu Tagebuch zu führen.
Tamara ist skeptisch, doch als sie nachts noch einmal einen Blick in das Buch wirft, sind zu ihrer Überraschung die Seiten gefüllt.
Allerdings ist das was dort steht nicht das was sie heute oder gestern erlebt hat, sondern dass was sie morgen erleben wird.
Tamara glaubt zunächst, dass Schwester Ignatius dahinter steckt, aber schnell merkt sie, dass es sich um etwas Übernatürliches handelt. Und das die Zukunft und Morgen nicht festgeschrieben ist.
Ganz im Gegensatz zur Vergangenheit, denn die lässt sich nicht mehr ändern und Tamara entdeckt mit Hilfe des Buches ein lang gehütetes Familiengeheimnis.
Nach und nach kommt sie dem auf die Schliche was ihre Tante Rosaline zu verbergen hat und warum sie nicht will, dass Tamaras Mutter von einem Arzt kontrolliert wird.
Was verbirgt sich wirklich hinter den Mauern von Rosalines Mutter die Gegenüber wohnt?


Fazit:
Trotz des übernatürlichen Aspektes im Buch, wird es nicht unglaubwürdig oder abgedreht.
Ich fand die Erzählerstimme wirklich sehr angenehm, die Geschichte ist packend von der ersten bis zur letzten Minute.


– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.

Samstag, 27. November 2010

Ich lese: Der Christmas Cookie Club

Juhu mein Internet geht wieder.
Und pünktlich zum ersten Advent liegt das erste Weihnachtsbuch in meiner Leselotte.
Morgen werde ich wohl mal die erten Plätzchen backen, da bekommt man beim lesen des Buches nämlich richtig Lust drauf.

P.S. Die Fotos von Jamie Oliver [Klappe die zweite] sind jetzt auch hochgeladen.
Lieben Gruß und ein schönes Wochenenden

Freitag, 12. November 2010

Kaufrausch und SuB Zuwachs

Oje, mir war einfach total nach Chick Lit und Weihnachtsbüchern. Einfach was locker leichtes mit ein bisschen Kitsch und Kuss und Schnee und Weihnachtszauber und so Mädchenkram halt...
(Daran ist bestimmt diese Seite "Schuld": chicklitreviews.com)

Dabei bin ich in einen regelrechten Kaufrausch verfallen und zu allem Überfluß habe ich dann auch noch die gesamte Shopaholic-Reihe von Sophia Kinsella bei ebay ersteigert *schäm*.

So sieht die Ausbeute aus:



Außerdem ist heute das Jamie Oliver Kochbuch von Lovelybooks angekommen *freu*
Das heißt am Wochenende wird gelesen, gekocht und natürlich geschlemmt.

Lieben Gruß und ein schönes Wochenende

Mittwoch, 3. November 2010

Rezension: Göttin der Jagd

Juni 2010
Göttin der Jagd

Heleen van Royen
330 Seiten
Taschenbuch 2. Auflage erschienen im Fischer Taschenbuch Verlag

Story:
Diana ist Mutter von Zwillingen, glücklich verheiratet und hat nebenher mehrere Affären die ihr Mann stillschweigend akzeptiert. Diana sieht diese Affären als aufregendes Hobby zu ihrem normalo Alltag. Als allerdings eines Tages ihre Periode ausbliebt und sie erfährt, dass sie schwanger ist kommen gleich 3 Männer als Vater in Frage und Diana muss eine Entscheidung treffen.

Meine Meinung:
Die Sprache und Wortwahl der Autorin ist unverblümt und „dirty“. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Dianas Bettgeschichten geht. Ich fand dies teilweise Recht amüsant, teilweise aber auch eine Spur zu krass. Die Handlung fand ich eher langweilig und die Hauptfigur war mir total unsympathisch. Ich konnte mich einfach nicht mit ihr identifizieren und es wurde für mich von Seite zu Seite schwerer ihren Handlungen und Gedanken zu folgen. Ich habe mich immer wieder gefragt warum eine Frau die glücklich verheiratet ist und 2 Kinder mit dem Mann hat der sie liebt und den sie liebt, ihre Freizeit lieber mit irgendwelchen Affären verbringt. Ich fand Diana einfach nur egoistisch, unverantwortlich und dumm. Ich konnte mich nicht mit ihr anfreunden und der Schluss ist die absolute Krönung, ihr Handeln konnte ich einfach nicht verstehen. Ich weiß noch immer nicht was das sollte. Solange man jemanden zum F… hat ist alles gut? Keine Ahnung, was sich die Autorin dabei gedacht hat.
Positiv fand ich die kleinen Infofelder, die immer wieder passend zu Thema zwischengeschoben wurden. Wie z.B. „Wussten Sie, dass…die niederländische Vekoma in Vlodrop einer der größten Achterbahnbauer der Welt ist?“ oder „Wussten Sie, dass… ICQ das älteste Instant-Messaging-Programm ist.“ Dazu gibt es dann immer ein paar Hintergrundinfos.

Fazit:
Die Story fand ich langweilig und die Protagonistin sehr unsympathisch. Auf Grund der offenen Worte und der kleinen Fakten am Rande gebe ich trotzdem noch 2 Sterne.

– „Ausreichend“ …noch eben so OK, aber keinesfalls gut

Rezension; Die Espressologin

April 2010
Die Espressologin

Kristina Springer
174 Seiten
1. Auflage September 2009 Ullenstein Verlag

Story:
Jane jobbt in einem kleinen Coffeeshop in Seattle. In einem kleinen Notizbuch unter der Theke notiert Sie sich welche Menschen welchen Kaffee bestellen. Sie notiert die Charaktereigenschaften der Typen, die einen kleinen fettarmen Latte Macchiato bestellen.
Ganz zufällig verkuppelt sie eines Nachmittags einen Stammkunden mit einer Bekannten auf Grund ihrer „Trinkgewohnheiten“.
Von da an stehen die Menschen Schlange um sich von der „Espressologin“ verkuppeln zu lassen. Täglich kommen mehr Menschen in den Coffeeshop, doch bei aller Kuppelei, übersieht Jane beinahe ihren eigenen Traummann.

Meine Meinung:
Das Buch ist so klein, dass man es an einem Nachmittag lesen kann.
Gekauft habe ich es mir auf Grund des niedlichen Covers. Die Espressologin ist kein Buch mit Tiefgang oder großen Gefühlen. Es ist etwas, was man nebenbei im Coffeeshop lesen kann, bei einem Cappuccino und einem Stückchen Kuchen.
Die Idee, Menschen anhand deren Kaffeevorlieben zu verkuppeln finde ich originell. Ich finde die Beschreibungen der einzelnen Typen, die hinter den Kaffeebestellungen verbergen ziemlich witzig, z.B. die Yuppie-Yoga-Mutti, die natürliche die zuckerfreie Variante mit Sojamilch bestellt.
Ja, den mit Sojamilch und ohne Zucker bestelle ich auch immer und Yoga passt auch, allerdings bin ich keine Mama und Yuppie passt auch nicht. Das aber diese Personen genau diesen Kaffee bestellen würden, kann ich mir gut vorstellen.

Fazit:
Nette Idee, schönes Cover ein kleines Buch für zwischendurch.
Allerdings fehlten mir ein paar Hintergrund Infos zur Hauptperson. Ein bisschen mehr Gefühl hätte dem Büchlein nicht geschadet, darum nur 3 Sterne.

– „Befriedigend“… Mittelmaß. Nicht schlecht, aber auch noch nicht gut.

Rezension: Charleston Girl

April 2010
Charleston Girl
Hörbuch
Sophie Kinsella
3 Stunden 47 Minuten 20 Sekunden



Story:
Lara ist auf der Beerdigung ihrer Großtante Sadie, als ihr plötzlich deren Geist erscheint.
Da nur Lara Sadie sehen kann, wird sie prompt von ihr in Beschlag genommen. Sadie sucht ihre Kette und Lara soll ihr helfen diese zu finden. Da Sadie so unwahrscheinlich nervig sein kann, wenn sie etwas will, bleibt Lara nichts anderes übrig als sich geschlagen zu geben und Sadie zu helfen ihre Kette zu finden.
Sadies Geist ist allerdings nicht 105 Jahre alt, wie ihr gerade verstorbener Körper, sondern jung und sie will sich amüsieren und so schlittert Lara direkt in die 20er Jahre.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch beim joggen gehört und mein Training sehr genossen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und habe meinem Lauftraining regelrecht entgegengefiebert. Da ich sonst eher faul bin, war dies der beste Trick meinen inneren Schweinehund zu überlisten. Das Buch ist lustig, luftig, leicht und erfrischend. Eine nette kleine Story über Freundschaft, Liebe und Familie. Ein bisschen überirdisch durch den Geist Sadie aber irgendwie gehört Sie dorthin und nach einer Weile ist sie eher wie eine Freundin für Lara als eine tote Großtante.
Man will wissen, wo Sadies Kette ist und warum sie die unbedingt zurück bekommen möchte. Gelesen wird das Buch von Maria Koschny, der Deutschen Filmstimme der Hauptdarstellerin aus "Shopaholic", diese ist wie ich finde die perfekte Wahl, man kann ihr gut folgen und sie klingt sehr angenehm weich und frisch.

Fazit:
Eine sehr schöne Geschichte, zum mitfühlen, mitlachen und mittendrin sein.


– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.

Rezension: Die Masche der Frauen

Februar 2010
Die Masche der Frauen


Kate Jacobs
496 Seiten
2007 Heyne

Story:
Georgias ist schwanger und ihr Freund lässt die junge Frau einfach sitzen, aber Georgia kämpft sich durch. Sie macht ihr Hobby zum Beruf und eröffnet als alleinerziehende Mutter in New York einen Wollladen.
In diesem Wollladen treffen sich an einem Freitagabend ein paar junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und der „friday night knitting club“ ist gegründet.
Als Dakote 13 Jahre alt ist, wird Georgias Leben komplett auf den Kopf gestellt. Der Kindesvater will seine Tochter kennen lernen und eine frühere Jugendfreundin steht auf einmal in Georgias Laden.

Meine Meinung:
Ich fand es faszinierend wie die Autorin über das Stricken schreibt. Sie bringt dem Leser so viele Emotionen rüber, dass ich nach jedem gelesenen Kapitel wieder zu meinen Nadeln greifen musste. Schön fand ich die Arbeitsanleitungen die die Autorin immer mal wieder einfließen lassen hat und die sich sehr gut mit der Geschichte verknüpfen lassen.
Allerdings fand ich die Story nicht wirklich mitreißend.
Um einfach mal abzuschalten und nicht groß nachzudenken über das was man da gerade liest, erfüllt es sicher seinen Zweck, aber nicht so, dass ich sagen würde, dass man dieses Buch gelesen haben muss.
Wenn kein Wort über Nadeln und Wolle in dem Buch gestanden hätte weiß ich nicht ob ich überhaupt bis zum Ende gelesen hätte.
Als es dann gerade emotionaler wurde, da war das Buch auch schon vorbei.

Fazit:
3 Punkte gibt es weil die Autorin es geschafft hat, dass ich mich noch ein Stückchen mehr in meine selbstgestrickten Sachen verliebt habe. Aber mehr kann ich bei aller Liebe zum Hobby nicht vergeben.

– „Befriedigend“… Mittelmaß. Nicht schlecht, aber auch noch nicht gut.