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Donnerstag, 17. März 2011

Luc ist da :-)))))

Viele von Euch haben es ja schon über Twitter mitbekommen aber hier noch mal für alle:

Am 10.03.2011 ist unser Sohn Luc mit 3300g und 51cm zur Welt gekommen.

Der kleine Mann hat sich 12 Tage früher als errechnet auf den Weg gemacht und wir sind unbeschreiblich glücklich.

Seit gestern sind wir erst wieder zu Hause, weil der Kleine eine Infektion hatte, zudem kam eine heftige Quetschung  durch die Saugglocke die wiederrum die Leberwerte hat ansteigen lassen. Darum musste er 6 Tage auf der Intensivstation liegen und mit Antibiotikum behandelt werden.

Das war nach der ersten Freude ein totaler Schock. Wir haben uns große Sorgen um dieses kleine Wesen gemacht...


Er hatte nicht den Besten Start in diese Welt, es war alles nicht so wie man sich das 9 Monate lang wünscht.
Kein Bonding nach der Geburt, kein erstes Anlegen zum stillen im Kreissaal, nicht Nachts bei bei Mama schlafen...
Aber wir kriegen das hin ! Wir holen das jetzt alles nach !

Dem Kleinen geht es mittlerweile richtig gut, er ist munter, trinkt und schläft.

Sogar das Stillen klappt seit gestern obwohl er die ersten 5 Tage komplett mit der Flasche gefüttert wurde und seit heute geht das sogar ohne Stillhütchen und ohne Geschrei :-)

Ich bin sooooooooooo verliebt in meinen Sohn und könnte ihn den ganzen Tag knuddeln.

Er ist ein richtig kleiner Kämpfer, ich bin sooooooo stolz.

Es ist ein Risiko - sagt die Vernunft 
Es ist eine Belastung - sagt die Erfahrung 
Es ist eine große Verantwortung - sagt die Vorsicht 
Es ist nichts als Sorge und Leid - Sagt die Angst 
Es gibt kein größeres Glück - sagt die Liebe


Samstag, 19. Februar 2011

Rezension: Kennen wir uns nicht ? - Hörbuch

Kennen wir uns nicht - Hörbuch
Sophie Kinsella
Gelesen von Diana Staehly
Genre: Chick lit
Sprache: Deutsch
Zeit: 239 Minuten



Rezension PiMi:
Nach einem Unfall wacht Lexi Smart im Krankenhaus auf und schnell wird klar, irgendwas stimmt nicht.
Ihre Mutter wirkt älter, Lexi selbst ist schlanker, ihre Lippen voller und wem gehört die sündhaft teure Handtasche in diesem Krankenhauszimmer?
Es stellt sich heraus, dass Lexi sich an ganze 4 Jahre ihres Lebens nicht erinnern kann und in denen ist aus der jungen chaotischen Lexi mit einem Faible für Cocktails und bunten Schnickschnack eine erwachsene, erfolgreiche Karrierefrau geworden.
Und nicht nur das, Lexi ist verheiratet mit Eric, einem unfassbar gutaussehenden Millionär.
Die beiden leben in einem unbeschreiblich teuren Loft, mit unbeschreiblich teuren Möbeln, Kleidern, Autos, usw.
Lexi kann ihr Glück kaum fassen, als sie ihr „neues Leben“ Stück für Stück kennenlernt, aber schnell merkt Lexi, dass auch dieses Luxus Leben seine Schattenseiten hat.
Lexis Freundinnen z.B. mit denen Sie immer um die Häuser gezogen ist, wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, da sich die „neue“ Lexi in eine arrogante, zickige Boss-Bitch verwandelt hat.
Und auch ein Mann Namens John ist nicht begeistert, dass Lexi sich überhaupt nicht an ihn erinnern kann.
Wer ist dieser Mann, bei dem sich Lexi irgendwie wohl fühlt und wer ist diese neue Lexi?
Und so versucht Lexi Smart herauszufinden, was in 4 Jahren passiert ist und wie sie zu dieser fremden Frau werden konnte.

Kennen wir uns nicht ist wieder ein richtig guter Kinsella Roman.
Die Autorin versteht es wie keine andere, ihre chaotischen Hauptdarstellerinnen so liebenswert zu beschreiben.
Und so muss man auch Lexi einfach mögen, die nichts Besseres zu tun hat, als gerade in ihrem noblen Loft angekommen erst einmal ein paar teure Dinge zu zerstören (natürlich nicht mit Absicht).
Herrlich.

Fazit:
Kennen wir uns nicht ist ein Roman für die Lachmuskeln und fürs Herz.
Leichte Kost für Zwischendurch mit Happy End. Schön.


Gut [ein gutes Buch, es gibt nichts zu meckern]

Mittwoch, 2. Februar 2011

Rezension: Schweigt Still die Nacht

Schweigt still die Nacht
Brenna Yovanoff
Verlag: Script5
367 Seiten
Genre: Jugendbuch/ Grusel
Sprache: Deutsch





Rezension PiMi:
Mackie Doyle ist ein Jugendlicher der mit seiner Familie in Gentry lebt, einer Kleinstadt, in der sein Vater als Priester arbeite. Dem Leser wird schnell klar, Mackie ist kein normaler Junge. Er ist blass, schüchtern, zurückgezogen und er muss sich übergeben, wenn er Blut riecht außerdem reagiert er wie allergisch auf Eisen und Metall.
Diese Tatsache macht den Leser ziemlich neugierig, denn man grübelt, was hinter diesem Jungen stecken könnte und was seine Familie zu verbergen hat, denn die weiß anscheinend, auch dass Mackie nicht wie andere Kinder ist und viel schlimmer als das wird schnell klar, dass Mackie eigentlich gar nicht wirklich zur Familie gehört, denn er wurde als Baby ausgetauscht, für den echten Mackie Doyle hinter dem Rücken seiner Eltern, einfach in dessen Wiege gelegt. Dies passiert in Gentry alle 7 Jahre und scheint im Dorf niemanden wirklich zu interessieren, es wird einfach hingenommen und die betroffenen Eltern versuchen zu verheimlichen was passiert ist.
Auch Mackies Schwester Emma liebt ihn, wie eine Schwester einen Bruder liebt, obwohl auch sie genau weiß, dass Mackie nicht ihr echter Bruder ist.
Die Story kommt richtig ins Rollen, als ein kleines Mädchen stirbt.
Es ist die Schwester seiner Klassenkameradin Tate, doch die ist sich sicher, dass war nicht ihre Schwester, die dort gestorben ist. Das tote Kind, war ein Wechselbalg, so wie Mackie und Tate versucht die Wahrheit zu erfahren und nicht wie alle anderen in Gentry die Augen zu verschließen.
Tate bittet Mackie ihr zu helfen und das Verschwinden ihrer Schwester zu klären. Dabei trifft er auf Untote und auf Gestalten, von denen er sich nie hätte vorstellen können, dass sie existieren und noch schlimmer, diese komischen Wesen sehen ihn als einen von Ihnen. Nach und nach werden Geheimnisse gelüftet, die Gentry und seine Familie betreffen.

Der Protagonist Mackie hat mir gut gefallen er ist ein sympathischer Charakter und wächst mit jeder Seite über sich hinaus. Die Beziehung zu seiner Schwester Emma ist ebenfalls schön beschrieben und für mich ein Hauptbestandteil der Geschichte.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Beziehung zwischen Mackie und Tate.
Zwar ist auch Tate sehr sympathisch und sehr mutig, weil sie eben nicht die Augen verschließt, aber die Beziehung zwischen den beiden war mir einfach zu platt und hatte für mich überhaupt keinen Charme.
Und auch das Ende ist leider viel zu schnell herunter geschrieben.
Teilweise waren die Handlungen der „Bösen“ am Schluss nicht nachvollziehbar.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt einen Kinderwagen über dem unter anderem Messer und Schere hängen, der Hintergrund ist dunkel und nebelig gestaltet und lässt das Schlimmste erahnen. Doch leider war für mich das Cover auch schon das schaurigste am ganzen Buch, denn der Gruselfaktor wollte sich trotz der Untoten und der Idee, dass Kinder einfach vertauscht werden, nicht einstellen.

Fazit:
Brenna Yovanoffs Debütroman lässt sich flüssig lesen und ist auf Grund der guten Idee, der Freundschaft und der Liebe die im Vordergrund steht ein schönes Jugendbuch, dass den Leser von Beginn an neugierig macht.
Auf Grund des Covers hatte ich mir allerdings etwas mehr Horror, Gänsehautfaktor und Spannung versprochen, leider fehlten mir diese Bestandteile komplett und auch auf Grund des abrupten Endes und der Beziehung zwischen Mackie und Tate muss ich Punkte abziehen.


Befriedigend [Nettes Buch]

Ich bedanke mich ♥lich bei Lovelybooks für die Bereitstellung dieses Leseexemplars

Samstag, 1. Januar 2011

Rezension: Weiß der Himmel von dir

Weiß der Himmel von dir
Alicia Bessette
364 Seiten
Gebundene Ausgabe Krügerverlag 2010



Klappentext:

Zell und Nick waren zum Heulen glücklich: Skifahren, bis das Gesicht einfriert, Tanzen im Wohnzimmer, nächtliche Rennen mit ihrem Windhund. Und eine ganze Fußballmanschaft an Kindern wollten sie haben. Doch dann passiert die Katastrophe: Nick verunglückt tödlich. Zell zieht sich völlig zurück - bis eine ganze Reihe kleiner Wunder ihre Trauer in Zukunft verwandelt.

Rezension PiMi:
Weiß der Himmel von dir erzählt die Geschichte von Zell, die mit 34 Jahren schon Witwe ist. Ihr Mann Nick ist bei einem Hilfseinsatz ums Leben gekommen. Zell zieht sich mit ihrer Trauer zurück, sie versteckt sich in ihrer Arbeit und ihr bleibt nur noch ihren Greyhound Captain Ahab.

Ausversehen landet die Nachbarspost in Zells Briefkasten, eine Polly Pinch Zeitschrift in der Zell liest, dass es bei einem Backwettbewerb 20.000 $ und ein Besuch in der Polly Pinch Show zu gewinnen gibt. Zell sieht dies als Zeichen, da Nick genau 20.000 $ für die Opfer des Hurrikan Kathrina sammeln und spenden wollte.
Und obwohl sie nicht kochen und backen kann, nimmt Zell die Herausforderung an. Leider fackelt sie beim ersten Versuch fast ihr gesamtes Haus nieder, da im Backofen etwas Feuer gefangen hat. Ein Geschenk von Nick. Zell traut sich nicht es zu öffnen und verstaut es zunächst auf dem Dachboden.

Bei ihren weiteren Backversuchen kommt ihr ihre 9jährige Nachbarin Ingrid, zur Hilfe, die mit ihrem Vater Garrett alleine lebt. Ingrid ist ganz versessen auf den Besuch bei Polly Pinch, da sie steif und fest behauptet Polly Pinch sei ihre Mutter. Aber nicht nur Ingrid und Zell nähern sich an, sondern auch Garrett und Zell und so helfen ihr die beiden wieder zurück ins Leben zu finden.

Die Autorin erzählt immer wieder von der Vergangenheit, indem sich Zell an das erinnert, was sie mit Nick erlebt hat und Sie lässt immer wieder Emails von Nick an Zell in die Geschichte einfließen, in denen er ihr von der Zeit im Katastrophengebiet in New Orleans erzählt. Zell versucht ihre Trauer zu verarbeiten in der sie ihm emails in den Himmel schickt.

Ich habe mehrfach im Vorfeld gelesen, dass dieses Buch ein Muss für alle Fans von P.S. ich liebe Dich ist. Diese Aussage kann ich nicht teilen denn außer, dass beide Protagonistinnen jung Witwe geworden sind haben die beiden Bücher nicht viel Gemein.

Weiß der Himmel von dir war für mich, ganz weit entfernt von den Heulattacken, die mich bei P.S. ich liebe Dich überkamen. Alicia Bessette hat es nicht geschafft, dass ich Zells Trauer und Verzweiflung wirklich spüren konnte.

Abzüge gibt es von mir auch für das Cover, was zwar durchaus hübsch anzusehen ist, aber mit dem Inhalt des Buches überhaupt nichts zu tun hat.
Weiß der Himmel von dir ist von der Grundidee durchaus interessant, allerdings fehlt den Figuren der Charakter. Denn warum die noch trauernde Zell einen Mann küsst und welche Gefühle sie dabei oder auch danach hat bleibt leider offen.
Die Liebesgeschichte die sich entwickeln sollte kommt mit so wenig Herzblut daher, dass sie für mich einfach nur ungläubig wirkte.

Fazit:
Ich kann nicht sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat, aber wenn man mit Romanen wie P.S. Ich liebe Dich an das Buch herangelockt wird, dann fühle ich mich als Leser betrogen.




Ich bedanke mich ganz ♥lich bei vorablesen.de für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares

Dienstag, 28. Dezember 2010

Rezension: Das Wörterbuch der Liebenden

Das Wörterbuch der Liebenden
David Levithan
212 Seiten
Gebundene Ausgabe Grafverlag 2010



Kurzbeschreibung:

Von A wie atemberaubend bis Z wie Zenit - was liegt näher, als die Liebe enzyklopädisch zu erzählen? Diese poetische Manhattan- Love-Story in ungewöhnlicher, verspielter Lexikon-Form ist ein Herzensbuch für jeden, der verliebt ist oder sich verlieben möchte. Jeder Eintrag erzählt einen Schritt der Annäherung, der größer werdenden Nähe, aber damit auch der Verletzlichkeit. Literarisch raffiniert und romantisch, frisch und modern fängt es die alltäglichen Gefühlsstürme der Liebe ein - in der einzigen Gewissheit, dass Liebe nun mal das Flüchtigste auf der Welt ist.


Rezension PiMi:
Das Wörterbuch der Liebenden ist ein Roman geschrieben in Form eines Wörterbuches.
Hinter jedem Wort im Buch, von A wie aberrant (abwegig) bis Z wie zenith (Zenit) versteckt sich passend zum Wort eine kleine Anekdote aus dem Leben der beiden Liebenden.
Der Autor schreibt in der Ich-Form von sich und seiner großen Liebe, die er immer mit Du und nie mit Namen anspricht.
Beispiel S. 21 „antiperspirant: „Kein normaler Mensch riecht nach Backpulver“, sagte ich. „Speisestärke“, verbessertest du.“
Der Leser erfährt in Bruchstücken, wie er und sie sich kennenglernt haben, wie sie den Alltag meistern, worüber sie streiten, lachen, reden und nicht reden.
Die Geschichte ist nicht chronologisch aufgebaut, wie man es aus Romanen kennt, sondern durcheinander, so das es für mich zunächst schwierig war einen angenehmen Lesefluss zu finden.
Die Liebesgeschichte ist eigentlich keine besondere. Zwei Menschen, die sich im Chatroom kennen und sich leidenschaftlich lieben lernen, sie erzählen sich ihre Geheimnisse, ziehen in eine gemeinsame Wohnung, es gibt Streit und Situationen an denen man sich seiner Gefühle füreinander einfach nicht mehr sicher ist.

David Levithan hat keinen Schnulzen-Kitsch-Roman geschrieben, sondern einen Roman, der das Leben eines Paars beschreibt wie man es im richtigen Leben findet. Voller Leidenschaft, Liebe und Gemeinsamkeiten aber auch voller Unstimmigkeiten, Streit, Alltag und Unsicherheit.
Besonders schön fand ich die Wörter die der Autor benutzt.
Die Art, wie er schreibt gefällt mir, da alles sehr poetisch klingt.

Beispiel S. 80 „dispel,v. verbannen, V. Es lag an der Art wie du es aussprachst:“Ich muss dir etwas sagen.“ Ich konnte spüren, wie aller Zauber aus dem Raum entwich.“

Aber auch lustige Passagen kann man finden, meine Lieblingsstelle ist diese:

Beispiel S. 197
„Weißt du, ich würde mir ja ein Tattoo mit deinem Namen stechen lassen. Aber ich will dir die Möglichkeit nicht nehmen, deinen Namen zu ändern, falls dir danach ist.“

Die Idee eine Liebesgeschichte in Form eines Wörterbuches zu schreiben fand ich von Anfang an spannend, konnte mir aber nicht vorstellen, dass man als Leser wirklich einen roten Faden findet.
Einen roten Faden gab es dann doch, wahrscheinlich auch weil ich das Buch innerhalb von einer Stunde gelesen hatte. Was aber auf Grund der kurzen Abschnitte gut gelingt.

Fazit:
Die Idee ein Wörterbuch über die Liebesgeschichte eines Paares zu schreiben gefällt mir nach wie vor ziemlich gut und auch die Umsetzung ist durchaus gelungen, allerdings denke ich dass mir die Geschichte nicht lange im Gedächtnis bleiben wird, da es einfach zu kurz und zu knapp beschrieben wurde.
Mir fehlen Ansatzpunkte die zum Nachdenken anregen könnten. Ansonsten aber eine gute Idee.



Ich bedanke mich ganz ♥lich bei vorablesen.de für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Montag, 27. Dezember 2010

Rezension: Der Weihnachtshund

Der Weihnachtshund
Daniel Glattauer
223 Seiten
Deuticke im Paul Zsolnay Verlag Wien 2004




Rezension:
Der Weihnachtshund ist ein kleines, niedliches Adventskalenderbüchlein mit einer schönen Liebesgeschichte und einem außergewöhnlichem Hund.
Jedes Kapitel beschreibt einen Tag, vom 01.12 bis zum 24 .12 im Leben von Kurt (dem Weihnachtshund), Max (seinem Herrl) und Katrin.
Max ist Single, Journalist im weitesten Sinne und Besitzer von Kurt. Er hat eine ungewöhnliche und für Frauen sehr verstörend wirkende Phobie und er ist zudem ziemlich genervt von Weihnachten. Darum will er über die Feiertage einfach nur weg. Er bucht eine Reise auf die Malediven, nur leider ist da Kurt, sein Hund, ein Deutsch-Drahthaar.
Kurt ist kein gewöhnlicher Hund, er mag nicht Gassi gehen und auch nichts was andere Hunde so machen und Kurt kann auf keinen Fall mit auf die Malediven. Darum sucht Max für die Feiertage jemanden, der sich um ihn (Kurt) kümmert.

Katrin ist Single und will Weihnachten nicht mit ihren Eltern verbringen, denn die wünschen sich nichts sehnlicher als die bald 30 jährige Katrin verheiratet zu sehen.
Da ihr Vater keine Hunde mag, kommt ihr die Anzeige Kurt über Weihnachten zu nehmen gerade recht.

Katrin und Max verabreden sich zum Probegassiegehen und „Hundevorstellungsgespräch“ woraus sich eine nicht ganz einfache, witzige Liebesgeschichte entwickelt, die sich von den klassischen Liebesgeschichten abhebt.
Dank dem trockenen Humor von Daniel Glattauer wird es nie kitschig und auch Kurt ist wirklich ein ganz besonderer Hund, was man aber erst am Ende erfährt.

Fazit:
Wie immer bei Glattauer Romanen, musste ich mich zunächst an den österreichischen Sprachgebrauch gewöhnen, der mir aber gerade wegen seinem trockenen Wortwitz sehr gut gefällt.
Die Geschichte vom Weihnachtshund ist einfach ein schönes Buch für die Vorweihnachtszeit.

– „Gut“…hat mir gut gefallen

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Ich lese: Smaragdgrün

Jaaaaaaa. Es ist daaaaaa ;)
Ein ganz schön dicker Schinken. Mit 487 Seiten, hat es gut 100 Seiten mehr als seine Vorgänger.
Ich bin lesen! Keine Zeit zum schreiben.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Rezension: Lucian (Hörbuch)

Lucian
Isabel Abedi
Gelesen von Julia Nachtmann
9 Stunden 16 Minuten (gekürzt)



Lucian habe ich schon vor einigen Monaten gehört und auch eine Rezi geschrieben, aber ich konnte einfach nicht die richtigen Worte finden.
Trotzdem möchte ich, so viele Menschen wir möglich für dieses Buch begeistern und darum hier mein Versuch:

Rezension:
Rebecca erwacht eines Nachts aus einem Albtraum, völlig aufgewühlt tritt sie ans Fenster. Auf der Straße unter einer Laterne steht ein fremder Junge, der genau zu ihr ins Fenster blickt.
Es ist Lucian.
Von da an ist es als ob er sie verfolgt, denn er taucht immer wieder in ihrer Nähe auf. Er weiß Dinge über sie die ein Fremder nicht wissen kann.
Die beiden ziehen sich gegenseitig an, was für Rebecca auf der einen Seite beängstigend, auf der anderen Seite aber vertraut ist.
Wo kommt dieser Junge her, warum weiß er soviel über sie und warum ist er so „anders“.
Mehr kann und will ich nicht verraten.
Die Story ist so toll, so anders, so herrlich romantisch aber nie kitschig, übersinnlich aber nicht unglaubwürdig. Herzergreifend, traurig und wunderbar gefühlvoll.

Fazit:
Man muss es selbst hören oder lesen um zu begreifen was ich meine.

– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.

Samstag, 6. November 2010

Mittwoch, 3. November 2010

Rezension: Wunderkerzen

Juni 2010
Wunderkerzen

Anne Hertz
349 Seiten
Taschenbuch erschienen im Knauer Verlag Oktober 2006

Story:
Mit einem Kuchen voller Wunderkerzen „bewaffnet“ steht Tessa vor der Tür ihres Freundes Johannes, der gerade unter schlimmen Liebeskummer leidet. Mit einem lauten Knall fliegt das Haus in die Luft und Tessa wird direkt ins Gefängnis verfrachtet. Dort trifft sie die berühmte Schlagersängerin Chantal, die ihr ein paar Top Secret Details aus ihrem Liebesleben verrät. Der einzige der Tessa und Chantal aus dem Gefängnis holen kann ist Tessas Ex-Freund und Strafverteidiger Philip, von dem sich Tessa vor 4 Jahren getrennt hat und über den Sie eigentlich nie wirklich hinweg gekommen ist. Und weil Chantal so begeistert von den beiden ist, engagiert Sie sie, um einen pikanten Fall zu übernehmen.
Natürlich nur Tessa und Philip als Team. Tessa befindet sich im kompletten Gefühlswirrwarr, denn Philip leitet mittlerweile mit seiner neuen Freundin eine Kanzlei. Und dann ist da noch der Polizist Andreas Schlehvoigt der Tessa verhaftet hat und ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will.

Meine Meinung:
Das Buch ist ein typischer Chick-lit Liebesroman. Leicht zu lesen und man kann einfach mal abschalten. Tessas Gefühle sind ein bisschen undurchsichtig aber passend, da sie selbst ja auch nicht weiß was sie will. Die Story ist gut und die Personen sind sehr „echt“. Man kommt schnell in einen angenehmen Lesefluss ohne dass es langweilig wird.

Fazit:
Luftig, leichtes Gefühlschaos mit Happy End für alle. Genau das was man an heißen Sommertagen lesen will.

– „Gut“…hat mir gut gefallen

Rezension; Die Espressologin

April 2010
Die Espressologin

Kristina Springer
174 Seiten
1. Auflage September 2009 Ullenstein Verlag

Story:
Jane jobbt in einem kleinen Coffeeshop in Seattle. In einem kleinen Notizbuch unter der Theke notiert Sie sich welche Menschen welchen Kaffee bestellen. Sie notiert die Charaktereigenschaften der Typen, die einen kleinen fettarmen Latte Macchiato bestellen.
Ganz zufällig verkuppelt sie eines Nachmittags einen Stammkunden mit einer Bekannten auf Grund ihrer „Trinkgewohnheiten“.
Von da an stehen die Menschen Schlange um sich von der „Espressologin“ verkuppeln zu lassen. Täglich kommen mehr Menschen in den Coffeeshop, doch bei aller Kuppelei, übersieht Jane beinahe ihren eigenen Traummann.

Meine Meinung:
Das Buch ist so klein, dass man es an einem Nachmittag lesen kann.
Gekauft habe ich es mir auf Grund des niedlichen Covers. Die Espressologin ist kein Buch mit Tiefgang oder großen Gefühlen. Es ist etwas, was man nebenbei im Coffeeshop lesen kann, bei einem Cappuccino und einem Stückchen Kuchen.
Die Idee, Menschen anhand deren Kaffeevorlieben zu verkuppeln finde ich originell. Ich finde die Beschreibungen der einzelnen Typen, die hinter den Kaffeebestellungen verbergen ziemlich witzig, z.B. die Yuppie-Yoga-Mutti, die natürliche die zuckerfreie Variante mit Sojamilch bestellt.
Ja, den mit Sojamilch und ohne Zucker bestelle ich auch immer und Yoga passt auch, allerdings bin ich keine Mama und Yuppie passt auch nicht. Das aber diese Personen genau diesen Kaffee bestellen würden, kann ich mir gut vorstellen.

Fazit:
Nette Idee, schönes Cover ein kleines Buch für zwischendurch.
Allerdings fehlten mir ein paar Hintergrund Infos zur Hauptperson. Ein bisschen mehr Gefühl hätte dem Büchlein nicht geschadet, darum nur 3 Sterne.

– „Befriedigend“… Mittelmaß. Nicht schlecht, aber auch noch nicht gut.