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Montag, 4. April 2011

[Challenge] - Gesammelte Schätze 03-2011

Da sind sie meine Lieblingszitate aus den Märzbüchern:

Hello Kitty muss sterben
S. 25 „Ich hasse Hello Kitty. Ich hasse sie, weil sie keinen Mund hat oder Reißzähne wie ein richtiges Kätzchen…Sie hat keine Augenbrauen, also kann sie nicht wütend schauen. Sie kann einem noch nicht mal die Augen auskratzen. „

Die Ballade der Trockenpflaumen
S.89 „Diese Buch hätte weitaus mehr werden können als das mittelmäßige Romänchen, das es ist, es hätte ein Bestseller werden und mir einen sagenhaften Geldsegen bescheren können, wenn ich mich einfach nur auf die Aufzählungen des ganzen Quatsches beschränkt hätte, den ich monatlich erstehe – und Sophie Kinsella mich damit nicht von rechts überholt hätte.“

Hochzeit zu verschenken
S. 335 “ „Sag mal…hast du irgendeine Ahnung von Babys?“ „Das ist doch überhaupt nicht schwer!“, behaupte ich selbstbewusst. „Die muss man nur füttern und nett anziehen und im Kinderwagen durch die Geschäfte kutschieren.“ „

Samstag, 19. Februar 2011

Rezension: Kennen wir uns nicht ? - Hörbuch

Kennen wir uns nicht - Hörbuch
Sophie Kinsella
Gelesen von Diana Staehly
Genre: Chick lit
Sprache: Deutsch
Zeit: 239 Minuten



Rezension PiMi:
Nach einem Unfall wacht Lexi Smart im Krankenhaus auf und schnell wird klar, irgendwas stimmt nicht.
Ihre Mutter wirkt älter, Lexi selbst ist schlanker, ihre Lippen voller und wem gehört die sündhaft teure Handtasche in diesem Krankenhauszimmer?
Es stellt sich heraus, dass Lexi sich an ganze 4 Jahre ihres Lebens nicht erinnern kann und in denen ist aus der jungen chaotischen Lexi mit einem Faible für Cocktails und bunten Schnickschnack eine erwachsene, erfolgreiche Karrierefrau geworden.
Und nicht nur das, Lexi ist verheiratet mit Eric, einem unfassbar gutaussehenden Millionär.
Die beiden leben in einem unbeschreiblich teuren Loft, mit unbeschreiblich teuren Möbeln, Kleidern, Autos, usw.
Lexi kann ihr Glück kaum fassen, als sie ihr „neues Leben“ Stück für Stück kennenlernt, aber schnell merkt Lexi, dass auch dieses Luxus Leben seine Schattenseiten hat.
Lexis Freundinnen z.B. mit denen Sie immer um die Häuser gezogen ist, wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben, da sich die „neue“ Lexi in eine arrogante, zickige Boss-Bitch verwandelt hat.
Und auch ein Mann Namens John ist nicht begeistert, dass Lexi sich überhaupt nicht an ihn erinnern kann.
Wer ist dieser Mann, bei dem sich Lexi irgendwie wohl fühlt und wer ist diese neue Lexi?
Und so versucht Lexi Smart herauszufinden, was in 4 Jahren passiert ist und wie sie zu dieser fremden Frau werden konnte.

Kennen wir uns nicht ist wieder ein richtig guter Kinsella Roman.
Die Autorin versteht es wie keine andere, ihre chaotischen Hauptdarstellerinnen so liebenswert zu beschreiben.
Und so muss man auch Lexi einfach mögen, die nichts Besseres zu tun hat, als gerade in ihrem noblen Loft angekommen erst einmal ein paar teure Dinge zu zerstören (natürlich nicht mit Absicht).
Herrlich.

Fazit:
Kennen wir uns nicht ist ein Roman für die Lachmuskeln und fürs Herz.
Leichte Kost für Zwischendurch mit Happy End. Schön.


Gut [ein gutes Buch, es gibt nichts zu meckern]

Dienstag, 1. Februar 2011

[Challenge] - Gesammelte Schätze 01-2011

Das sind sie also, meine Lieblingszitate aus meinen gelesenen Büchern im Januar 2011:

Fast geschenkt – Sophie Kinsella
S. 14 „Ich finde das wirklich ein prima Dankeschön, aber natürlich hat es zur Folge, dass wir den ganzen Tag nur KitKats essen. Aber wie Suze gestern Abend so treffend bemerkte: Je schneller wir sie aufessen, desto schneller sind sie weg. Es ist also gewissermaßen das Gesündeste, sich mit so vielen wie möglich voll zu stopfen.“

S. 18 „Dank dieser Methode werde ich keine überflüssigen Klamotten mitnehmen, sondern nur das absolute Minimum.

Outfit 1: am Pool sitzen (Sonne scheint)
Outfit 2: am Pool sitzen (bewölkt)
Outfit 3: am Pool sitzen (Hintern sieht morgens fett aus)
Outfit 4: Am Pool sitzen (eine andere hat den gleichen Badeanzug)
Outfit 5:“

S. 237 „Denn man muss ein Kunstwerk doch nicht unbedingt in natura sehen, um seine Größe zu bewundern, oder? Natürlich nicht. Und von einem Buch habe ich im Grunde viel länger etwas. Und viel mehr! Ich kann in weniger Zeit mehr Kunstwerke sehen, als wenn ich zu Fuß durch alle möglichen Galerien latsche. Was wiederum heißt, dass ich viel mehr lerne.“

Schweigt Still die Nacht – Brenna Yovanoff
S.341 „Ich erinnerte mich an das, was meine Mutter gesagt hatte, nachdem die Morrigan mich gefunden und um meine Dienste gebeten hatte…Man hat immer eine Wahl.“

Mehr zur Challenge: hier

Freitag, 21. Januar 2011

Rezension: Fast Geschenkt

Fast Geschenkt
Sophie Kinsella
Verlag: Wilhelm Goldmann Verlag
Taschenbuch 2003
443 Seiten
Genre: Chicklit
Sprache: Deutsch



Rezension:
Rebecca Bloomwood genannt Becky, bekannt aus „Die Schnäppchenjägerin“ ist zurück und wie sollte es anders sein, die „Finanzexpertin“ ist in aller bester Kauflaune.
Becky ist jung, modebegeistert und sie war kaufsüchtig. Die Betonung liegt auf "war", denn Becky ist geheilt und sie hat ihre Finanzen wieder voll im Griff.
Becky arbeitet schließlich beim Fernsehen als Finanzexpertin und gibt verzweifelten Zuschauern Tipps zu deren Geldanlage.

Nun möchte Beckies Freund Luke in New York eine Firma gründen und mit ihr dorthin ziehen. Doch kaum in New York angekommen kann Rebecca der Versuchung nicht mehr wiederstehen und geht erst einmal shoppen bis die Kreditkarte glüht, denn Dollar sind ja schließlich kein richtiges Geld.
Becky schlittert von einer Katastrophe in die Nächste und nicht nur, dass die Kaufsucht Beckies Kreditrahmen sprengt, plötzlich gerät ihr gesamtes Leben aus der Bahn.

Das Buch beginnt schon mit vielen lustigen Momenten, die dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Z.B. indem man Becky beim Kofferpacken erlebt.
Sie kommt mit dem begrenzten Platz im Koffer einfach nicht zurecht um alle ihre Klamotten unterzubringen. Becky fragt ihre Freundin Suze um Rat und die sagt ihr, was uns allen eigentlich klar ist, dass man sich im Vorfeld überlegen muss, was man vorhat und dann packt man nur das ein was man wirklich benötigt.

Becky ist begeistert von der geistreichen Idee ihrer Freundin und greift direkt zu Papier und Stift um ihre Outfits zu planen. Das sieht dann wie folgt aus:

Outfit 1: am Pool sitzen (Sonne scheint)
Outfit 2: am Pool sitzen (bewölkt)
Outfit 3: am Pool sitzen (Hintern sieht morgens fett aus)
Outfit 4: Am Pool sitzen (eine andere hat den gleichen Badeanzug)
…

Und genauso geht es weiter.
Becky ist zwar nicht schwer von Begriff aber ein bisschen naiv und damit bringt den Leser manchmal wirklich auf die Palme.
Becky lügt (natürlich nur Notlügen) und sie erfindet ständig irgendwelche Ausreden um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzukommen. Trotzdem ist sie einfach sympathisch.
Z.B. als sie sich die Geschichte mit dem Guggenheim Museum ausdenkt weil sie nicht mit den Fernsehleuten zu einer langweiligen Finanzsitzung, sondern lieber zum einmaligen Sample Sale gehen möchte. Da muss sie natürlich lügen und auch als Luke sie auf das Museum anspricht, kann sie ihm ja schlecht die Wahrheit sagen.
Man weiß, dass sie es nicht böse meint und das macht sie einfach sehr liebenswert.

Fast geschenkt ist der zweite Teil der Shopaholic-Reihe die 2002 in Deutschland erschien und muss sich als Nachfolger überhaupt nicht hinter dem ersten Band verstecken

Die Reihe umfasst mittlerweile 6 Bände:

1. Die Schnäppchenjägerin
2. Fast geschenkt
3. Hochzeit zu verschenken
4. Vom Umtausch ausgeschlossen
5. Prada, Pumps und Babypuder
6. Mini Shopaholic

Der erste Band „Die Schnäppchenjägerin“ kam 2009 in die deutschen Kinos und ließ Frauenherzen höher schlagen.
Ich hoffe, dass auch die weiteren Bände verfilmt werden.

Fazit:
Fast geschenkt ist ein erfrischender Frauenroman mit etwas weniger Liebe als man es aus anderen Frauenromanen kennt, dafür aber mit etwas mehr Kauflust, einer ganz großen Portion Humor und einer chaotischen und gerade deswegen charmanten Protagonisten.
Ein Buch gegen schlechte Laune. Es ist einfach herrlich mit Becky die New Yorker Boutiquen leer zu shoppen.


Sehr gut [das Buch ist absolut spitze; Lesen, Lesen, Lesen]

Freitag, 12. November 2010

Kaufrausch und SuB Zuwachs

Oje, mir war einfach total nach Chick Lit und Weihnachtsbüchern. Einfach was locker leichtes mit ein bisschen Kitsch und Kuss und Schnee und Weihnachtszauber und so Mädchenkram halt...
(Daran ist bestimmt diese Seite "Schuld": chicklitreviews.com)

Dabei bin ich in einen regelrechten Kaufrausch verfallen und zu allem Überfluß habe ich dann auch noch die gesamte Shopaholic-Reihe von Sophia Kinsella bei ebay ersteigert *schäm*.

So sieht die Ausbeute aus:



Außerdem ist heute das Jamie Oliver Kochbuch von Lovelybooks angekommen *freu*
Das heißt am Wochenende wird gelesen, gekocht und natürlich geschlemmt.

Lieben Gruß und ein schönes Wochenende

Mittwoch, 3. November 2010

Rezension: Charleston Girl

April 2010
Charleston Girl
Hörbuch
Sophie Kinsella
3 Stunden 47 Minuten 20 Sekunden



Story:
Lara ist auf der Beerdigung ihrer Großtante Sadie, als ihr plötzlich deren Geist erscheint.
Da nur Lara Sadie sehen kann, wird sie prompt von ihr in Beschlag genommen. Sadie sucht ihre Kette und Lara soll ihr helfen diese zu finden. Da Sadie so unwahrscheinlich nervig sein kann, wenn sie etwas will, bleibt Lara nichts anderes übrig als sich geschlagen zu geben und Sadie zu helfen ihre Kette zu finden.
Sadies Geist ist allerdings nicht 105 Jahre alt, wie ihr gerade verstorbener Körper, sondern jung und sie will sich amüsieren und so schlittert Lara direkt in die 20er Jahre.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch beim joggen gehört und mein Training sehr genossen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und habe meinem Lauftraining regelrecht entgegengefiebert. Da ich sonst eher faul bin, war dies der beste Trick meinen inneren Schweinehund zu überlisten. Das Buch ist lustig, luftig, leicht und erfrischend. Eine nette kleine Story über Freundschaft, Liebe und Familie. Ein bisschen überirdisch durch den Geist Sadie aber irgendwie gehört Sie dorthin und nach einer Weile ist sie eher wie eine Freundin für Lara als eine tote Großtante.
Man will wissen, wo Sadies Kette ist und warum sie die unbedingt zurück bekommen möchte. Gelesen wird das Buch von Maria Koschny, der Deutschen Filmstimme der Hauptdarstellerin aus "Shopaholic", diese ist wie ich finde die perfekte Wahl, man kann ihr gut folgen und sie klingt sehr angenehm weich und frisch.

Fazit:
Eine sehr schöne Geschichte, zum mitfühlen, mitlachen und mittendrin sein.


– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.