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Samstag, 5. März 2011

Rezension: Living Dead in Dallas

Living Dead in Dallas (Teil 2)
Charlaine Harris

Verlag: ACE Books
291 Seiten
Genre: Fantasy
Sprache: Englisch
Deutscher Titel: Untot in Dallas


Rezension PiMi:
Der zweite Teil der Sookie Stackhouse- , True Blood- oder auch die Southern-Vampires-Serie geht genauso rasant weiter wie der erste Dead until Dark..
Der Leser ist direkt wieder in Bon Temps und wird dank gut eingebauter Rückblicke auf Teil 1 nicht mit langen Wiederholungen genervt.

Das Buch beginnt mit einem Todesfall.
Auf dem Parkplatz vor dem Merlotte`s wird der homosexuelle Koch Lafayette im Auto des Polizisten Andy Bellefleur gefunden und Sookie soll mit ihrer „Begabung“ helfen diesen Mordfall zu lösen.
Aber nicht nur hier wird Sookies Hilfe gebraucht sondern auch bei den Vampiren.
Denn auch Eric vermisst den Vampirkollegen Farell und der Verdacht liegt nahe, dass dieser von der Sekte „Fellowship of the sun“ (FotS) entführt wurde.
Sookie muss also mit Bill nach Dallas um den Fall zu lösen und trifft dort im Hotel auf einen weiteren Telepathen.
Gemeinsam mit Hugo Ayres dem Geliebten einer Vampirin geht Sookie bei der FotS auf die Suche nach Farell. Allerdings lauern dort Gefahren, die Sookie fast das Leben kosten.

Wieder einmal habe ich mich köstlich über die Ideen der Autorin amüsiert.
Da gibt es z.B. eine Firma die für den Flugtransport von Vampiren am Tag ausgerichtet ist. Diese können ja schließlich nicht ins Sonnenlicht und müssen darum im Sarg transportiert werden. 
Charlaine Harris schafft es die mysteriöse Welt der Sookie Stackhouse weiter auszuschmücken und man fühlt sich als Leser zwischen all den Telepathen, Gestaltenwandlern, Vampiren und Werwölfen richtig wohl.

Im zweiten Buch der Sookie Stackhouse Reihe lernt der Leser auch Eric besser kennen, der im ersten Buch ja nur eine kleine Rolle spielte. Und für mich war dieser Charakter im zweiten Buch einer der interessantesten Charaktere.

Bill war mir ja schon im ersten Teil nicht ganz so sympathisch und daran ändert sich auch im zweiten Teil nicht viel.
Für ihn steht Rache an erster Stelle und erst dann folgt das Wohlergehen seiner Freundin und er ist nach wie vor sehr besitzergreifend.
Ich bin gespannt wie sich diese Beziehung noch entwickelt, darum kann ich es mal wieder kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen.

Fazit:
Ein gelungener Nachfolger.
Aktionreicher als der erste Teil und mit der richtigen Mischung aus Witz, Spannung und Erotik.



Gelesen für die Challanges:

Donnerstag, 24. Februar 2011

Ich lese: Living Dead in Dallas


Da habe ich mir Anfang des Jahres ganz fest vorgenommen, die Challenge-Bücher gleich Anfang des Monats zu lesen um nicht unter Zeitdruck zu geraten und dann schaut man auf den Kalender und merkt... Upps... es ist ja schon fast wieder März.

Aber es ist zum Glück noch genug Zeit um mein englisches Buch für diesen Monat zu lesen und außerdem ist am Wochenende ja der Lovelybookslesemarathon, für den ich dann auch noch meinen Leseplan erstellen will und wenn ich bis dahin noch nicht durch bin, dann kommt Living Dead in Dallas eben mit auf die Marathonliste.

Für die Challenges :

Mittwoch, 5. Januar 2011

Rezension: Dead until Dark

Dead until Dark
Charlaine Harris
Verlag: ACE Books
292 Seiten
Genre: Fantasy
Sprache: Englisch




Rezension PiMi:
Sookie Stackhouse ist 25 Jahre alt, Kellnerin in einer Bar und führt ein eher ruhiges Leben.
Sie wohnt mit ihrer Katze Tina bei ihrer Großmutter, liest viel, geht nicht auf Partys oder mit Männern aus und zwar nicht, weil sie keine Männer abbekommt, weil sie hässlich oder schüchtern wäre, nein Sookie hat wie sie es selbst bezeichnet, eine Krankheit.
Sie hört die Gedanken anderer Leute.
Immer wenn sie mit Männern ausging wusste sie bereits im Vorfeld was er denkt und machen möchte. Das macht es gerade beim Thema Sex nicht leicht, denn wer will schon, dass ständig jemand „dazwischen“ quatscht. Sookie hat das Kapitel Männer für sich bereits aufgegeben, bis Bill eines Abends in Sookies Bar kommt.
Bill ist ruhig und zwar nicht was das Reden betrifft, Sookie hört seine Gedanken nicht und zum ersten Mal im Leben genießt sie die Anwesenheit eines Mannes.
Bill Compton ist ein Vampir und seit der Erfindung von „True Blood“ also echtem Blut, welches synthetisch hergestellt werden kann, haben sich die Vampire geoutet, denn sie stellen keine Gefahr für die Menschen dar.
Mit der Ankunft von Bill ändert sich alles in Sookies vorher so ruhigem Leben, denn in ihrem kleinen Städtchen werden zwei Mädchen ermordet. Die Mädchen waren sogenannte Fang-Bangers, Vampirgroupies die sich den Vampiren an den Hals werfen, mit ihnen schlafen und ihnen ihr Blut zur Verfügung stellen.
Nicht nur Bill gerät unter Mordverdacht, sondern auch Jason, Sookies Bruder, der eine eigenwillige Vorliebe hat, wenn er mit Frauen schläft.
Und Sookie befindet sich plötzlich selbst in Lebensgefahr, denn der Mörder ist auch bei ihr im Haus gewesen.

Dead until Dark ist eine Mischung aus Fantasy, Liebesroman und Krimi. Und hat mich absolut positiv überrascht.
Sookie war mir sofort sympathisch und auch für die skurrilen Einfälle von Charlaine Harris konnte ich mich begeistern.
Zum Beispiel, dass „True Blood“ Vampire nicht so wie echtes Menschenblut befriedigt und es darum Prostituierte gibt, die sich auf Vampire spezialisiert haben oder dass Vampire von dem Blut HIV-Infizierten Personen krankwerden und „sterben“ können. Auch Gestaltenwandler kommen im Buch vor und Sookies normale Welt ist plötzlich total verdreht.
Von Bill war ich ebenfalls fasziniert, allerdings mag ich seine Art, wie er Sookie als sein Mädchen, sein Mensch bezeichnet nicht.
Trotzdem konnte ich sehr gut nachvollziehen, dass sie sich zu Bill hingezogen fühlt, sich in ihn verliebte und ihm, trotz aller Vorurteile, die die Menschen gegenüber Vampiren haben, vertraut.

True Blood ist der Name der amerikanischen TV-Serie, die auf den Büchern von Charlaine Harris basiert. Die Serie läuft bereits seit 2009 im Deutschen Pay TV, im Februar 2011 soll die Serie dann auf RTLII ausgestrahlt werden. Mehr Infos hier.

Fazit:
Ich bin Fan!
Wer auf eine Mischung aus Erotik, Krimi, Humor und Fantasy steht, der sollte Dead until Dark lesen. Die Folgebände stehen bei mir schon in den Startlöchern.



Gelesen für die Challanges:

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Meine zweite Challenge für 2011 - Sookie Stackhouse

Die liebe Irina von Bücher über alles hat zur Sookie Stackhouse Challenge aufgerufen.
Da ich vorher noch nie von Sookie Stackhouse oder der US-TV-Serie True Blood gehört habe *schäm*, hab ich erst einmal ein bisschen im Netz gestöbert und was ich da gefunden habe, hat mich so neugierig gemacht, dass ich mir sofort die Bücher bestellen musste.
Glücklicherweise gab es ein super Schnäppchenangebot bei Amazon:

Die ersten 8 Bücher der Serie (in englisch) für 34,95 € .



Das wäre dann auch mein Lesepensum für die Challenge.

Außerdem ergänzt sich diese Lektüre ganz gut mit der I´m in English... Challenge an der ich nächstes Jahr ebenfalls teilnehme.

Wer also noch Interesse hat in die Welt von Sookie Stackhouse einzutauchen, der kann sich anmelden, und zwar hier:

Mittwoch, 3. November 2010

Rezension: Fledermausland

Juli 2010
Fledermausland

Oliver Dierssen
448 Seiten
Taschenbuch erschienen im Heyne Verlag 2009

Story:
Sebastian Schätz wird mitten in der Nacht von einer Fledermaus geweckt, die ihn im Schlaf überfällt. Nackt und geschockt versucht er sich gegen den Eindringling zur Wehr zu setzen. Bleibt allerdings mit der Hand in einem Rollokasten hängen. Zur Hilfe kommen ihm komische Gestalten, die etwas von Anthropomorph und Gattungspass faseln. Damit beginnt das Unheil und Sebastians Welt ist plötzlich nicht mehr die, in der er gestern noch gelebt hat.

Meine Meinung:
Ich bin Fan von Fear and Loathing in Las Vegas mit dem grandiosen Zitat: „Wir können hier nicht anhalten. Das ist Fledermausland.“
Dieses Zitat steht auch am Buchanfang von Fledermausland, und das hat mich auch dazu bewegt dieses Buch zu lesen.
Und was soll ich sagen, es lohnt sich wirklich. Das Buch ist wirklich super lustig, total abgedreht und skurill. Die 448 Seiten lesen sich so schnell weg und am Ende ist man wirklich traurig, dass der Lesespaß schon vorbei ist. Sebastian ist ein ganz normaler junger Mann, der noch nicht so richtig weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll.
Als ihn nachts diese Fledermaus weckt, ändert sich plötzlich sein ganzes Leben.
In der Stadt leben auf einmal eine Menge komische Gestalten, z.B. ein depressiver Vampir, ein Domowoj, der sich unter Sebastians Spüle einnistet und ein Bhael der Sebastian töten soll. Außerdem stehen ein paar Zwerge von der GEZ vor Sebastians Tür und dass nicht nur wegen eines unangemeldeten Rundfunkempfängers, sondern um sich in seine Beziehung zu Kim einzumischen.
Plötzlich muss Sebastian um Kim kämpfen und erlebt dabei total abstruse Dinge.
Eine Liebesgeschichte mit übernatürlichen Gestalten, die an keiner Stelle langweilig wird.

Fazit:
Fledermausland ist ein urkomischer Fantasy Roman.
Wer abgedrehte und lustige Geschichten mag und über depressive Vampire und Zwerge, die bei der GEZ arbeiten, lachen kann, der ist mit diesem Buch bestens beraten.
Ich fand es großartig und hoffe, dass schnell ein Nachfolgeband erscheint.

– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.

Rezension: Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner

Juni 2010
Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner

Stephenie Meyer
224 Seiten
gebundene Ausgabe erschienen im Carlsen Verlag 2010-06-05

Story:
Victoria erschafft im 4. Biss Roman eine Armee von neugeborenen Vampiren, die die Cullens und vor allem Bella vernichten sollen. Teil dieser Armee ist Bree Tanner ein Vampirmädchen, die ihre Geschichte erzählt.

Meine Meinung:
Mit seinen etwas über 200 Seiten (große Schrift), ist das Büchlein ziemlich überschaubar und auch der Inhalt ist schnell erzählt. Die Neugeborenen Vampire verwüssten in ihrem Blutdurst Seattle und ziehen eine Menge Aufmerksamkeit auf sich, dass kennt man schon aus Biss3.
Diese Armee soll Bella töten, aber auch das kennt man schon .
Der Leser erfährt nicht viel neues. Vampire trinken Blut und die Bösen töten dafür sogar Menschen. Vampire sterben nicht in der Sonne und Bree wird am Ende von den Volturie umgebracht, weil Sie gegen die Regeln verstoßen hat aber das kennt man ebenfalls aus Biss 4.
Im Vordergrund des Buches steht die Liebe zwischen Bree und Diego (der ebenfalls zu der Armee gehört). Aber auch hier wird nur an der Oberfläche gekratzt und ist kein Vergleich mit der Liebe zwischen Bella und Edward.
Am Ende fragt man sich was das Buch gebracht hat und ob man wirklich mehr weiß als vorher.

Fazit:
Ich denke ich werde schon in einer Woche wieder vergessen haben, worum es eigentlich ging.
Wenig Buch, wenig Spannung, wenig Inhalt und obwohl ich Biss-Fan bin gibt es für dieses Buch auch wenig Sterne.
1 Stern weil ich Fan bin und 1 Stern weil ich Bree durchaus sympathisch fand.
Aber mehr ist nicht drin.

– „Ausreichend“ …noch eben so OK, aber keinesfalls gut

Rezension: House of Night - Betrayed (2)

Februar 2010
House of Night - Betrayed (2)


PC. Cast und Kristin Cast
310 Seiten
St. Martins Press New York 2007

Story:
Zoey ist im House of Night angekommen und da sie im ersten Teil gleich den Posten „Leader of the Dark Daughters“ bekommen hat, ist es nun ihre Aufgabe diese Gruppe zu leiten. Ihre Vorgängerin Aphrodite führt allerdings etwas im Schilde und dann werden 2 Jungs aus Zoeys früheren Schule ermordet. Haben die Vampyre etwas damit zu tun?

Meine Meinung:
Also eins weiß ich sicher, die nächsten Teile werde ich mir nicht antun. Dummerweise kann ich nämlich kein Buch abbrechen und darum musste ich mich regelrecht quälen um es so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.
Während Marked ja noch einigermaßen spannend war, weil es etwas neues war, so war Betrayed nur noch ein Abklatsch vom ersten Teil. Alles wird wiederholt und es werden seitenlange Zeremonien abgehalten, die sich wie ein Kaugummi ziehen. Und von Zoey war ich einfach nur genervt. Erst liebt sie Erik, dann Heath und dann ihren Lehrer und dann doch wieder Heath und immer noch Erik ??
Ja, Teenies sind vielleicht oft in mehrere Jungs gleichzeitig verliebt, aber ich konnte mich nicht mehr in die Protagonistin hineinversetzen. Die Teenie-Sprache war auch im englischen Buch nicht angenehmer als im ersten Teil, den ich auf Deutsch gelesen habe.

Fazit:
Für Teenies vielleicht Ok, dass kann ich nicht beurteilen, aber für mich als 20+ dann doch nichts mehr. Einen kleinen Pluspunkt gibt es für das Cover, ansonsten kann ich nur sagen: „Danke, ich habe genug.“

– „Mangelhaft“... Schlecht. Das war kein Lesevergnügen.

Rezension: House of Night - Gezeichnet (1)

Januar 2010
Gezeichnet

P.C. Cast und Kristin Cast
(gebundene Ausgabe Fischer Verlag 2009)
462 Seiten

Story:
Die 16 jährige Zoey wird überraschend in der Schule gezeichnet und muss aus diesem Grund ihre Familie, Freunde und Schule verlassen. Denn nun beginnt ihre Ausbildung zum Vampyr im House of Night. Aber vom ersten Tag an im wird klar, dass Zoey kein normaler Jungvampyr ist, sondern von der Vampyrgöttin Nyx persönlich ausgewählt wurde.

Meine Meinung:
Zunächst hatte ich wirklich Bedenken, dass dieses Buch einfach nur ein billiger Mix aus Harry Potter und Twilight ist. Aber nach all den positiven Pressestimmen und der Meldung, dass der Roman in den USA bereits 8 Mio Fans hat, konnte ich mich dann doch durchringen.
Die Konstellation das Mutter und Tochter gemeinsam an dem Buch geschrieben haben, fand ich interessant und anders als bei Jugendbüchern die nur von einem Erwachsenen geschrieben wurden waren die Dialoge wirklich ziemlich nah an der Realität.
Allerdings war das für mich als 26jährige etwas befremdlich und zu Beginn auch ziemlich nervig.
Beispiel: Formulierungen wie “Wow, krass. Zoey ist`n Mutant!“ , „verf*ckt“ oder „Stiefpenner“
Als ich mich dann aber daran gewöhnt hatte, war die Story dann doch ganz nett.

Fazit:
Die Story ist zwar nicht Harry Potter und auch nicht Twilight, aber trotzdem nicht wirklich neu. Auf Grund der übertriebenen Jugendsprache muss ich Punkte abziehen, ansonsten ist das Buch aber eine nette Abwechslung und ich freue mich trotzdem auf den zweiten Teil.

– „Befriedigend“. Mittelmäßig, nicht so berauschend, aber „nicht wirklich schlecht“