Die Ballade der Trockenpflaume
Valeria di Napoli alias Pulsatilla
Verlag: Graf
214 Seiten
Sprache: Deutsch
Der Blog einer jungen Italienerin, die sich Pulsatilla nennt wird zum Bestseller Roman in Italien.
Valeria di Napoli alias Pulsatilla („Kuhschelle“), die eigentlich ein Junge werden sollte, wird als Mädchen in den 80gern in Italien geboren. Valeria schreibt über ihre Kindheit mit Miss Makeup und My-Magic-Nursery Puppen, über Selbstbefriedigung, Affären, Fitness, Shopping, Zellulitis und die Periode.
Die ersten Seiten des Buches fand ich sehr unterhaltsam, da ich selbst Kind der 80er bin, kann ich mich gut an diese Make-up Puppen erinnern, die geschminkt wirklich ganz schrecklich aussahen.
Auch über das Kapitel „Periode“ konnte ich noch schmunzeln. Pulsatilla bezeichnet diese als Gottes Misogynie , die durch die Mutterschaft wieder gut gemacht werden soll. Und als Vergleich führt sie böserweise an, dass dies so ist, als würde man sagen „Hitler hatte auch seine guten Seiten: die Autobahn.“
Über den Rest des Buches bin ich geteilter Meinung.
Auf der einen Seite ist da der Schreibstil und die Sprachwahl, dieser ist ehrlich, frech und offen und hat mir gut gefallen.
Auf der anderen Seite ist da die Autorin selbst, die mir mit jedem Kapitel unsympathischer wurde. Sie geht mit komischen Typen ins Bett, die sie aus dem Internet kennt und beschwert sich dann über schlechten Sex.
Über ihre wahren Gefühle für eben diese Männer erfährt man als Leser nichts.
Für mich wirkt die Autorin sehr oberflächlich.
Da es sich um einzelne Blogeinträge handelt sind die Kapitel zusammenhanglos und das Lesen war für mich nach einiger Zeit ziemlich ermüdend.
Fazit:
Als Blog bestimmt besser als in Buchform.
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Dienstag, 29. März 2011
Sonntag, 6. Februar 2011
Rezension: Fausto
Fausto
Oliver Dierssen
Verlag: Heyne
446 Seiten
Genre: Jugendbuch
Sprache: Deutsch
Rezension PiMi:
Joschel Fittich ist 14 Jahre alt. Er lebt zusammen mit seiner Mutter Hanne in Hannover.
Hanne ist, wie Mütter für 14 Jährige Jungs meist sind, ziemlich nervig.
Und Joschel, ja Joschel ist wie fast alle 14 Jährigen mit den ganz normalen Problemen eines Teenies konfrontiert. Die Schule, die Pickel, die Freunde, die Mädchen.
Nur das Joschel nicht wirklich gut in der Schule ist, ziemlich fiese Pickel hat, die jedes Unheil voraussagen können, auf Grund seiner vielen Umzüge nicht wirklich Freunde hat und naja mit den Mädchen ist das auch so eine Sache, dann da gibt es Canan aber wie bekommt man das schönste Mädchen der 9c?
Und dann bekommt Joschel diesen Monster-Pickel seitlich auf seiner Nasenspitze und mit ihm kommt Fausto.
Fausto Flamingo Esteban de Rioja, Bücherdämon, ernährt sich von „kaputtesten, fehlerlichsten Falschschreibwörtern“ und davon gibt es in Joschels Schultasche mehr als genug.
Als Wiedergutmachung, dass Fausto ohne zu Fragen Joschels Hausaufgaben gefressen hat, muss der ihm neue Hausaufgaben schreiben, so sagt es der Dämonenkodex, und diese Hausaufgabe sorgt für ziemlich viel Wirbel. Denn Joschel Fittich, der normalerweise eher zu den schlechteren Schülern gehört ist auf einmal Klassenbester und wird sogar als hochbegabt eingestuft.
Das freut nicht nur Joschels Lehrer, sondern auch seine Mutter Hanne, die anfängt Unmengen Hirsegerichte zu servieren um Joschels Leistungsfähigkeit zu steigern und Heiko Fittich, Joschels Vater, der sich nie blicken lässt, sich einfach aus dem Staub gemacht hat und Joschel und Hanne sitzen gelassen hat.
Und auch Canan und Joschel kommen sich durch diesen Umstand näher.
Fausto ist also zunächst, das Beste was Joschel passieren konnte, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen und so schliddert Joschel von einer Lüge zur Nächsten und gerät mit Fausto und Canan in eine äußerst gefährliche Situation.
Denn nicht alle in der Schule sind mit Joschels plötzlicher Hochbegabung einverstanden und wittern faule Tricks und Fausto scheint nicht das einzige seltsame Wesen zu sein, dem Joschel begegnen soll.
Oliver Dierssen hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, witzig, locker und immer mit einer Priese Ironie behaftet. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt er die Figuren im Buch, z.B. Hanne, die auf nachhaltige Ernährung achtet, Lachyoga betreibt, auf Offenheit in der Erziehung und vor allem auf die Gleichstellung zwischen Männern und Frauen besteht. Dabei vergisst Dierssen nicht zu erwähnen, dass Hanne ihre Wäsche mit indischen Waschnüssen wäscht und gegen den Castor-transport demonstriert.
Er beschreibt Joschel, den Teenie, der nach einem Pony benannt wurde, dass seine Mutter früher immer gestreichelt hat oder nach dem Dichter Joseph Conrad den sein Vater so bewunderte, ganz genau weiß er das nicht.
Joschel, der Hannes Frauenzeitschriften die überall in der Wohnung verteilt sind liest und der in ein Mädchen namens Canan verliebt ist.
Joschel der eigentlich gar nichts gegen die deutsche Rechtschreibung hat, nein die deutsche Rechtschreibung hat etwas gegen ihn.
Z.B. der feige Buchstabe H. Wo ist der Unterschied zwischen Aufnahme und Vorname? Warum wird das eine mit und das andere ohne h geschrieben?
Und obwohl Joschel es nicht wirklich wahrhaben will, vermisst er seinen Vater und würde alles dafür tun um ihn glücklich zu machen.
Auch Fausto muss man einfach ins Herz schließen.
Er spricht von sich in der dritten Person und obwohl er ja ein Dämon ist, hat er so gar keine dämonischen Züge, er ist hilfsbereit, höflich und auch ein bisschen ängstlich.
Ich mag diesen verfressenen kleinen Kerl mit dem Horn und den roten Augen, der sich in einen Tintenfleck verwandelt wenn er nicht gesehen werden will oder darf.
Das Buch ist auch von der Aufmachung sehr „hübsch“, das Cover ist gestaltet wie ein Schulheft. Es ist bekritzelt, fleckig, enthält sehr viele Rechtschreibfehler, in der Mitte ist es zerrissen und Fausto blickt uns entgegen.
Auch im Inneren des Buches geht es chaotisch weiter, Tintenflecken, Schulheftausschnitte und Zeichnungen von Joschel begleiten den Leser. Zeichnungen von Hirsekolben, Pickeln und von Fausto.
Einfach herrlich, krakelig und erfrischend.
Fazit:
Das Buch ist im Gegensatz zu Fledermausland, dem Debütroman von Oliver Dierssen, ein Jugendbuch und trotz Bücherdämon etwas weniger abgedreht als sein Erstlingswerk.
Trotzdem ist es sehr unterhaltsam, auch wenn man wie ich weit über dem Alter der Zielgruppe liegt. Man wird automatisch wieder in die alte Schule katapultiert, mit Hausmeister, Kiosk, Chemieraum und Schulklos und an die gute alte Zeit erinnert, in der man einen Fausto in der Tasche manchmal gut gebraucht hätte.
Sehr gut [das Buch ist absolut spitze; Lesen, Lesen, Lesen]
Oliver Dierssen
Verlag: Heyne
446 Seiten
Genre: Jugendbuch
Sprache: Deutsch
Rezension PiMi:
Joschel Fittich ist 14 Jahre alt. Er lebt zusammen mit seiner Mutter Hanne in Hannover.
Hanne ist, wie Mütter für 14 Jährige Jungs meist sind, ziemlich nervig.
Und Joschel, ja Joschel ist wie fast alle 14 Jährigen mit den ganz normalen Problemen eines Teenies konfrontiert. Die Schule, die Pickel, die Freunde, die Mädchen.
Nur das Joschel nicht wirklich gut in der Schule ist, ziemlich fiese Pickel hat, die jedes Unheil voraussagen können, auf Grund seiner vielen Umzüge nicht wirklich Freunde hat und naja mit den Mädchen ist das auch so eine Sache, dann da gibt es Canan aber wie bekommt man das schönste Mädchen der 9c?
Und dann bekommt Joschel diesen Monster-Pickel seitlich auf seiner Nasenspitze und mit ihm kommt Fausto.
Fausto Flamingo Esteban de Rioja, Bücherdämon, ernährt sich von „kaputtesten, fehlerlichsten Falschschreibwörtern“ und davon gibt es in Joschels Schultasche mehr als genug.
Als Wiedergutmachung, dass Fausto ohne zu Fragen Joschels Hausaufgaben gefressen hat, muss der ihm neue Hausaufgaben schreiben, so sagt es der Dämonenkodex, und diese Hausaufgabe sorgt für ziemlich viel Wirbel. Denn Joschel Fittich, der normalerweise eher zu den schlechteren Schülern gehört ist auf einmal Klassenbester und wird sogar als hochbegabt eingestuft.
Das freut nicht nur Joschels Lehrer, sondern auch seine Mutter Hanne, die anfängt Unmengen Hirsegerichte zu servieren um Joschels Leistungsfähigkeit zu steigern und Heiko Fittich, Joschels Vater, der sich nie blicken lässt, sich einfach aus dem Staub gemacht hat und Joschel und Hanne sitzen gelassen hat.
Und auch Canan und Joschel kommen sich durch diesen Umstand näher.
Fausto ist also zunächst, das Beste was Joschel passieren konnte, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen und so schliddert Joschel von einer Lüge zur Nächsten und gerät mit Fausto und Canan in eine äußerst gefährliche Situation.
Denn nicht alle in der Schule sind mit Joschels plötzlicher Hochbegabung einverstanden und wittern faule Tricks und Fausto scheint nicht das einzige seltsame Wesen zu sein, dem Joschel begegnen soll.
Oliver Dierssen hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, witzig, locker und immer mit einer Priese Ironie behaftet. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt er die Figuren im Buch, z.B. Hanne, die auf nachhaltige Ernährung achtet, Lachyoga betreibt, auf Offenheit in der Erziehung und vor allem auf die Gleichstellung zwischen Männern und Frauen besteht. Dabei vergisst Dierssen nicht zu erwähnen, dass Hanne ihre Wäsche mit indischen Waschnüssen wäscht und gegen den Castor-transport demonstriert.
Er beschreibt Joschel, den Teenie, der nach einem Pony benannt wurde, dass seine Mutter früher immer gestreichelt hat oder nach dem Dichter Joseph Conrad den sein Vater so bewunderte, ganz genau weiß er das nicht.
Joschel, der Hannes Frauenzeitschriften die überall in der Wohnung verteilt sind liest und der in ein Mädchen namens Canan verliebt ist.
Joschel der eigentlich gar nichts gegen die deutsche Rechtschreibung hat, nein die deutsche Rechtschreibung hat etwas gegen ihn.
Z.B. der feige Buchstabe H. Wo ist der Unterschied zwischen Aufnahme und Vorname? Warum wird das eine mit und das andere ohne h geschrieben?
Und obwohl Joschel es nicht wirklich wahrhaben will, vermisst er seinen Vater und würde alles dafür tun um ihn glücklich zu machen.
Auch Fausto muss man einfach ins Herz schließen.
Er spricht von sich in der dritten Person und obwohl er ja ein Dämon ist, hat er so gar keine dämonischen Züge, er ist hilfsbereit, höflich und auch ein bisschen ängstlich.
Ich mag diesen verfressenen kleinen Kerl mit dem Horn und den roten Augen, der sich in einen Tintenfleck verwandelt wenn er nicht gesehen werden will oder darf.
Das Buch ist auch von der Aufmachung sehr „hübsch“, das Cover ist gestaltet wie ein Schulheft. Es ist bekritzelt, fleckig, enthält sehr viele Rechtschreibfehler, in der Mitte ist es zerrissen und Fausto blickt uns entgegen.
Auch im Inneren des Buches geht es chaotisch weiter, Tintenflecken, Schulheftausschnitte und Zeichnungen von Joschel begleiten den Leser. Zeichnungen von Hirsekolben, Pickeln und von Fausto.
Einfach herrlich, krakelig und erfrischend.
Fazit:
Das Buch ist im Gegensatz zu Fledermausland, dem Debütroman von Oliver Dierssen, ein Jugendbuch und trotz Bücherdämon etwas weniger abgedreht als sein Erstlingswerk.
Trotzdem ist es sehr unterhaltsam, auch wenn man wie ich weit über dem Alter der Zielgruppe liegt. Man wird automatisch wieder in die alte Schule katapultiert, mit Hausmeister, Kiosk, Chemieraum und Schulklos und an die gute alte Zeit erinnert, in der man einen Fausto in der Tasche manchmal gut gebraucht hätte.
Sehr gut [das Buch ist absolut spitze; Lesen, Lesen, Lesen]
Labels:
Dämon,
Familie,
Jugend,
oliver dierssen,
Rezension
Donnerstag, 3. Februar 2011
Buchvorstellung: Das Mami Buch
Heute mal was ganz anderes.
Ich möchte Euch ein Buch vorstellen, welches mich nun schon seit Beginn meiner Schwangerschaft begleitet.
Das Mami Buch von Katja Kessler
Verlag: Coppenrath
Das Buch beschreibt mit tollen Fotos und Illustrationen die spannende Zeit der Schwangerschaft, die Geburt und die ersten 10 Monate mit dem Neugeborenen.
Die Autorin Katja Kessler beschreibt mit Hilfe von Ärzten, Hebammen und Physiotherapeuten, wie sich der Körper während der Schwangerschaft verändert und welches Wunder die Natur vollbringt. Welche Belastung der weibliche Körper aushalten kann und wie man ihn bei dieser Höchstleistung unterstützen kann.
Die werdende Mama bekommt Tipps zur Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit, Checklisten für die Erstausstattung, Hilfe bei kleinen Wehwehchen (einen herausnehmbaren Homöopathie Ratgeber), Fitnesstipps, Kinderwagencheckliste, Stilltipps und vieles mehr.
Maya Stollenwerk (Model) dient dem Buch als Mama Model und ließ sich während ihrer Schwangerschaft mit Sohn Giulien begleiten und fotografieren.
Also das vorweg, eine Schwangerschaft ist nicht nur schön und das Bild der glücklichen und strahlenden Schwangeren die überall gezeigt wird, kann einer Schwangeren mit Rückenschmerzen oder Hautunreinheiten ganz schön auf die Nerven gehen.
Ich hatte bis jetzt zum Glück zwar eine unkomplizierte und angenehme Schwangerschaft aber auch die Kleinigkeiten wie Sodbrennen, Wassereinlagerungen, Rückenschmerzen, Hautunreinheiten, Übelkeit, Schlaflosigkeit, usw. usw. können ganz schön anstrengend werden...
Das Mami Buch hilft mit viel Liebe zum Detail über diese Kleinigkeiten hinwegzusehen und mit tollen Tipps das Leben mit der "Kugel" etwas leichter zu machen.
Das Cover mit dem Krönchen und den Glitzersteinchen, sowie die weiche Beflockung am Rand und den Hochglanzfotos ist ein echter Hingucker und macht sich Prima auf dem Wohnzimmertisch :-)
Fazit:
Das Mami Buch ist ein wunderschöner Ratgeber.
Er hilft zu verstehen, was mit dem Körper passiert und warum manche Dinge einfach sind wie sie gerade sind.
Das Buch macht richtig Freude und gute Laune.
Es ist eine Liebeserklärung an alle werdenden Mamis und natürlich dem neuen Menschen der entsteht (und auch ein bisschen an die Papis, obwohl die ja nicht so viel leisten müssen :-)).
Da die Probleme und Krankheiten nur kurz angerissen werden ersetzt das Buch natürlich nicht den Arzt oder die Hebamme, aber für alle "gesunden" Schwangeren, die mit den ganz normalen Schwangerschaftsbeschwerden zu kämpfen haben, ist das Buch sehr empfehlenswert.
Hier könnt ihr einen Blick ins Buch werfen

Sehr gut [das Buch ist absolut spitze; Lesen, Lesen, Lesen]
Ich möchte Euch ein Buch vorstellen, welches mich nun schon seit Beginn meiner Schwangerschaft begleitet.
Das Mami Buch von Katja Kessler
Verlag: Coppenrath
Das Buch beschreibt mit tollen Fotos und Illustrationen die spannende Zeit der Schwangerschaft, die Geburt und die ersten 10 Monate mit dem Neugeborenen.
Die Autorin Katja Kessler beschreibt mit Hilfe von Ärzten, Hebammen und Physiotherapeuten, wie sich der Körper während der Schwangerschaft verändert und welches Wunder die Natur vollbringt. Welche Belastung der weibliche Körper aushalten kann und wie man ihn bei dieser Höchstleistung unterstützen kann.
Die werdende Mama bekommt Tipps zur Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit, Checklisten für die Erstausstattung, Hilfe bei kleinen Wehwehchen (einen herausnehmbaren Homöopathie Ratgeber), Fitnesstipps, Kinderwagencheckliste, Stilltipps und vieles mehr.
Maya Stollenwerk (Model) dient dem Buch als Mama Model und ließ sich während ihrer Schwangerschaft mit Sohn Giulien begleiten und fotografieren.
Also das vorweg, eine Schwangerschaft ist nicht nur schön und das Bild der glücklichen und strahlenden Schwangeren die überall gezeigt wird, kann einer Schwangeren mit Rückenschmerzen oder Hautunreinheiten ganz schön auf die Nerven gehen.
Ich hatte bis jetzt zum Glück zwar eine unkomplizierte und angenehme Schwangerschaft aber auch die Kleinigkeiten wie Sodbrennen, Wassereinlagerungen, Rückenschmerzen, Hautunreinheiten, Übelkeit, Schlaflosigkeit, usw. usw. können ganz schön anstrengend werden...
Das Mami Buch hilft mit viel Liebe zum Detail über diese Kleinigkeiten hinwegzusehen und mit tollen Tipps das Leben mit der "Kugel" etwas leichter zu machen.
Das Cover mit dem Krönchen und den Glitzersteinchen, sowie die weiche Beflockung am Rand und den Hochglanzfotos ist ein echter Hingucker und macht sich Prima auf dem Wohnzimmertisch :-)
Fazit:
Das Mami Buch ist ein wunderschöner Ratgeber.
Er hilft zu verstehen, was mit dem Körper passiert und warum manche Dinge einfach sind wie sie gerade sind.
Das Buch macht richtig Freude und gute Laune.
Es ist eine Liebeserklärung an alle werdenden Mamis und natürlich dem neuen Menschen der entsteht (und auch ein bisschen an die Papis, obwohl die ja nicht so viel leisten müssen :-)).
Da die Probleme und Krankheiten nur kurz angerissen werden ersetzt das Buch natürlich nicht den Arzt oder die Hebamme, aber für alle "gesunden" Schwangeren, die mit den ganz normalen Schwangerschaftsbeschwerden zu kämpfen haben, ist das Buch sehr empfehlenswert.
Hier könnt ihr einen Blick ins Buch werfen

Sehr gut [das Buch ist absolut spitze; Lesen, Lesen, Lesen]
Mittwoch, 2. Februar 2011
Rezension: Schweigt Still die Nacht
Schweigt still die Nacht
Brenna Yovanoff
Verlag: Script5
367 Seiten
Genre: Jugendbuch/ Grusel
Sprache: Deutsch
Rezension PiMi:
Mackie Doyle ist ein Jugendlicher der mit seiner Familie in Gentry lebt, einer Kleinstadt, in der sein Vater als Priester arbeite. Dem Leser wird schnell klar, Mackie ist kein normaler Junge. Er ist blass, schüchtern, zurückgezogen und er muss sich übergeben, wenn er Blut riecht außerdem reagiert er wie allergisch auf Eisen und Metall.
Diese Tatsache macht den Leser ziemlich neugierig, denn man grübelt, was hinter diesem Jungen stecken könnte und was seine Familie zu verbergen hat, denn die weiß anscheinend, auch dass Mackie nicht wie andere Kinder ist und viel schlimmer als das wird schnell klar, dass Mackie eigentlich gar nicht wirklich zur Familie gehört, denn er wurde als Baby ausgetauscht, für den echten Mackie Doyle hinter dem Rücken seiner Eltern, einfach in dessen Wiege gelegt. Dies passiert in Gentry alle 7 Jahre und scheint im Dorf niemanden wirklich zu interessieren, es wird einfach hingenommen und die betroffenen Eltern versuchen zu verheimlichen was passiert ist.
Auch Mackies Schwester Emma liebt ihn, wie eine Schwester einen Bruder liebt, obwohl auch sie genau weiß, dass Mackie nicht ihr echter Bruder ist.
Die Story kommt richtig ins Rollen, als ein kleines Mädchen stirbt.
Es ist die Schwester seiner Klassenkameradin Tate, doch die ist sich sicher, dass war nicht ihre Schwester, die dort gestorben ist. Das tote Kind, war ein Wechselbalg, so wie Mackie und Tate versucht die Wahrheit zu erfahren und nicht wie alle anderen in Gentry die Augen zu verschließen.
Tate bittet Mackie ihr zu helfen und das Verschwinden ihrer Schwester zu klären. Dabei trifft er auf Untote und auf Gestalten, von denen er sich nie hätte vorstellen können, dass sie existieren und noch schlimmer, diese komischen Wesen sehen ihn als einen von Ihnen. Nach und nach werden Geheimnisse gelüftet, die Gentry und seine Familie betreffen.
Der Protagonist Mackie hat mir gut gefallen er ist ein sympathischer Charakter und wächst mit jeder Seite über sich hinaus. Die Beziehung zu seiner Schwester Emma ist ebenfalls schön beschrieben und für mich ein Hauptbestandteil der Geschichte.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Beziehung zwischen Mackie und Tate.
Zwar ist auch Tate sehr sympathisch und sehr mutig, weil sie eben nicht die Augen verschließt, aber die Beziehung zwischen den beiden war mir einfach zu platt und hatte für mich überhaupt keinen Charme.
Und auch das Ende ist leider viel zu schnell herunter geschrieben.
Teilweise waren die Handlungen der „Bösen“ am Schluss nicht nachvollziehbar.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt einen Kinderwagen über dem unter anderem Messer und Schere hängen, der Hintergrund ist dunkel und nebelig gestaltet und lässt das Schlimmste erahnen. Doch leider war für mich das Cover auch schon das schaurigste am ganzen Buch, denn der Gruselfaktor wollte sich trotz der Untoten und der Idee, dass Kinder einfach vertauscht werden, nicht einstellen.
Fazit:
Brenna Yovanoffs Debütroman lässt sich flüssig lesen und ist auf Grund der guten Idee, der Freundschaft und der Liebe die im Vordergrund steht ein schönes Jugendbuch, dass den Leser von Beginn an neugierig macht.
Auf Grund des Covers hatte ich mir allerdings etwas mehr Horror, Gänsehautfaktor und Spannung versprochen, leider fehlten mir diese Bestandteile komplett und auch auf Grund des abrupten Endes und der Beziehung zwischen Mackie und Tate muss ich Punkte abziehen.

Befriedigend [Nettes Buch]
Ich bedanke mich ♥lich bei Lovelybooks für die Bereitstellung dieses Leseexemplars
Brenna Yovanoff
Verlag: Script5
367 Seiten
Genre: Jugendbuch/ Grusel
Sprache: Deutsch
Rezension PiMi:
Mackie Doyle ist ein Jugendlicher der mit seiner Familie in Gentry lebt, einer Kleinstadt, in der sein Vater als Priester arbeite. Dem Leser wird schnell klar, Mackie ist kein normaler Junge. Er ist blass, schüchtern, zurückgezogen und er muss sich übergeben, wenn er Blut riecht außerdem reagiert er wie allergisch auf Eisen und Metall.
Diese Tatsache macht den Leser ziemlich neugierig, denn man grübelt, was hinter diesem Jungen stecken könnte und was seine Familie zu verbergen hat, denn die weiß anscheinend, auch dass Mackie nicht wie andere Kinder ist und viel schlimmer als das wird schnell klar, dass Mackie eigentlich gar nicht wirklich zur Familie gehört, denn er wurde als Baby ausgetauscht, für den echten Mackie Doyle hinter dem Rücken seiner Eltern, einfach in dessen Wiege gelegt. Dies passiert in Gentry alle 7 Jahre und scheint im Dorf niemanden wirklich zu interessieren, es wird einfach hingenommen und die betroffenen Eltern versuchen zu verheimlichen was passiert ist.
Auch Mackies Schwester Emma liebt ihn, wie eine Schwester einen Bruder liebt, obwohl auch sie genau weiß, dass Mackie nicht ihr echter Bruder ist.
Die Story kommt richtig ins Rollen, als ein kleines Mädchen stirbt.
Es ist die Schwester seiner Klassenkameradin Tate, doch die ist sich sicher, dass war nicht ihre Schwester, die dort gestorben ist. Das tote Kind, war ein Wechselbalg, so wie Mackie und Tate versucht die Wahrheit zu erfahren und nicht wie alle anderen in Gentry die Augen zu verschließen.
Tate bittet Mackie ihr zu helfen und das Verschwinden ihrer Schwester zu klären. Dabei trifft er auf Untote und auf Gestalten, von denen er sich nie hätte vorstellen können, dass sie existieren und noch schlimmer, diese komischen Wesen sehen ihn als einen von Ihnen. Nach und nach werden Geheimnisse gelüftet, die Gentry und seine Familie betreffen.
Der Protagonist Mackie hat mir gut gefallen er ist ein sympathischer Charakter und wächst mit jeder Seite über sich hinaus. Die Beziehung zu seiner Schwester Emma ist ebenfalls schön beschrieben und für mich ein Hauptbestandteil der Geschichte.
Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Beziehung zwischen Mackie und Tate.
Zwar ist auch Tate sehr sympathisch und sehr mutig, weil sie eben nicht die Augen verschließt, aber die Beziehung zwischen den beiden war mir einfach zu platt und hatte für mich überhaupt keinen Charme.
Und auch das Ende ist leider viel zu schnell herunter geschrieben.
Teilweise waren die Handlungen der „Bösen“ am Schluss nicht nachvollziehbar.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt einen Kinderwagen über dem unter anderem Messer und Schere hängen, der Hintergrund ist dunkel und nebelig gestaltet und lässt das Schlimmste erahnen. Doch leider war für mich das Cover auch schon das schaurigste am ganzen Buch, denn der Gruselfaktor wollte sich trotz der Untoten und der Idee, dass Kinder einfach vertauscht werden, nicht einstellen.
Fazit:
Brenna Yovanoffs Debütroman lässt sich flüssig lesen und ist auf Grund der guten Idee, der Freundschaft und der Liebe die im Vordergrund steht ein schönes Jugendbuch, dass den Leser von Beginn an neugierig macht.
Auf Grund des Covers hatte ich mir allerdings etwas mehr Horror, Gänsehautfaktor und Spannung versprochen, leider fehlten mir diese Bestandteile komplett und auch auf Grund des abrupten Endes und der Beziehung zwischen Mackie und Tate muss ich Punkte abziehen.

Befriedigend [Nettes Buch]
Ich bedanke mich ♥lich bei Lovelybooks für die Bereitstellung dieses Leseexemplars
Freitag, 21. Januar 2011
Rezension: Fast Geschenkt
Fast Geschenkt
Sophie Kinsella
Verlag: Wilhelm Goldmann Verlag
Taschenbuch 2003
443 Seiten
Genre: Chicklit
Sprache: Deutsch
Rezension:
Rebecca Bloomwood genannt Becky, bekannt aus „Die Schnäppchenjägerin“ ist zurück und wie sollte es anders sein, die „Finanzexpertin“ ist in aller bester Kauflaune.
Becky ist jung, modebegeistert und sie war kaufsüchtig. Die Betonung liegt auf "war", denn Becky ist geheilt und sie hat ihre Finanzen wieder voll im Griff.
Becky arbeitet schließlich beim Fernsehen als Finanzexpertin und gibt verzweifelten Zuschauern Tipps zu deren Geldanlage.
Nun möchte Beckies Freund Luke in New York eine Firma gründen und mit ihr dorthin ziehen. Doch kaum in New York angekommen kann Rebecca der Versuchung nicht mehr wiederstehen und geht erst einmal shoppen bis die Kreditkarte glüht, denn Dollar sind ja schließlich kein richtiges Geld.
Becky schlittert von einer Katastrophe in die Nächste und nicht nur, dass die Kaufsucht Beckies Kreditrahmen sprengt, plötzlich gerät ihr gesamtes Leben aus der Bahn.
Das Buch beginnt schon mit vielen lustigen Momenten, die dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Z.B. indem man Becky beim Kofferpacken erlebt.
Sie kommt mit dem begrenzten Platz im Koffer einfach nicht zurecht um alle ihre Klamotten unterzubringen. Becky fragt ihre Freundin Suze um Rat und die sagt ihr, was uns allen eigentlich klar ist, dass man sich im Vorfeld überlegen muss, was man vorhat und dann packt man nur das ein was man wirklich benötigt.
Becky ist begeistert von der geistreichen Idee ihrer Freundin und greift direkt zu Papier und Stift um ihre Outfits zu planen. Das sieht dann wie folgt aus:
Outfit 1: am Pool sitzen (Sonne scheint)
Outfit 2: am Pool sitzen (bewölkt)
Outfit 3: am Pool sitzen (Hintern sieht morgens fett aus)
Outfit 4: Am Pool sitzen (eine andere hat den gleichen Badeanzug)
…
Und genauso geht es weiter.
Becky ist zwar nicht schwer von Begriff aber ein bisschen naiv und damit bringt den Leser manchmal wirklich auf die Palme.
Becky lügt (natürlich nur Notlügen) und sie erfindet ständig irgendwelche Ausreden um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzukommen. Trotzdem ist sie einfach sympathisch.
Z.B. als sie sich die Geschichte mit dem Guggenheim Museum ausdenkt weil sie nicht mit den Fernsehleuten zu einer langweiligen Finanzsitzung, sondern lieber zum einmaligen Sample Sale gehen möchte. Da muss sie natürlich lügen und auch als Luke sie auf das Museum anspricht, kann sie ihm ja schlecht die Wahrheit sagen.
Man weiß, dass sie es nicht böse meint und das macht sie einfach sehr liebenswert.
Fast geschenkt ist der zweite Teil der Shopaholic-Reihe die 2002 in Deutschland erschien und muss sich als Nachfolger überhaupt nicht hinter dem ersten Band verstecken
Die Reihe umfasst mittlerweile 6 Bände:
1. Die Schnäppchenjägerin
2. Fast geschenkt
3. Hochzeit zu verschenken
4. Vom Umtausch ausgeschlossen
5. Prada, Pumps und Babypuder
6. Mini Shopaholic
Der erste Band „Die Schnäppchenjägerin“ kam 2009 in die deutschen Kinos und ließ Frauenherzen höher schlagen.
Ich hoffe, dass auch die weiteren Bände verfilmt werden.
Fazit:
Fast geschenkt ist ein erfrischender Frauenroman mit etwas weniger Liebe als man es aus anderen Frauenromanen kennt, dafür aber mit etwas mehr Kauflust, einer ganz großen Portion Humor und einer chaotischen und gerade deswegen charmanten Protagonisten.
Ein Buch gegen schlechte Laune. Es ist einfach herrlich mit Becky die New Yorker Boutiquen leer zu shoppen.
Sehr gut [das Buch ist absolut spitze; Lesen, Lesen, Lesen]
Sophie Kinsella
Verlag: Wilhelm Goldmann Verlag
Taschenbuch 2003
443 Seiten
Genre: Chicklit
Sprache: Deutsch
Rezension:
Rebecca Bloomwood genannt Becky, bekannt aus „Die Schnäppchenjägerin“ ist zurück und wie sollte es anders sein, die „Finanzexpertin“ ist in aller bester Kauflaune.
Becky ist jung, modebegeistert und sie war kaufsüchtig. Die Betonung liegt auf "war", denn Becky ist geheilt und sie hat ihre Finanzen wieder voll im Griff.
Becky arbeitet schließlich beim Fernsehen als Finanzexpertin und gibt verzweifelten Zuschauern Tipps zu deren Geldanlage.
Nun möchte Beckies Freund Luke in New York eine Firma gründen und mit ihr dorthin ziehen. Doch kaum in New York angekommen kann Rebecca der Versuchung nicht mehr wiederstehen und geht erst einmal shoppen bis die Kreditkarte glüht, denn Dollar sind ja schließlich kein richtiges Geld.
Becky schlittert von einer Katastrophe in die Nächste und nicht nur, dass die Kaufsucht Beckies Kreditrahmen sprengt, plötzlich gerät ihr gesamtes Leben aus der Bahn.
Das Buch beginnt schon mit vielen lustigen Momenten, die dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Z.B. indem man Becky beim Kofferpacken erlebt.
Sie kommt mit dem begrenzten Platz im Koffer einfach nicht zurecht um alle ihre Klamotten unterzubringen. Becky fragt ihre Freundin Suze um Rat und die sagt ihr, was uns allen eigentlich klar ist, dass man sich im Vorfeld überlegen muss, was man vorhat und dann packt man nur das ein was man wirklich benötigt.
Becky ist begeistert von der geistreichen Idee ihrer Freundin und greift direkt zu Papier und Stift um ihre Outfits zu planen. Das sieht dann wie folgt aus:
Outfit 1: am Pool sitzen (Sonne scheint)
Outfit 2: am Pool sitzen (bewölkt)
Outfit 3: am Pool sitzen (Hintern sieht morgens fett aus)
Outfit 4: Am Pool sitzen (eine andere hat den gleichen Badeanzug)
…
Und genauso geht es weiter.
Becky ist zwar nicht schwer von Begriff aber ein bisschen naiv und damit bringt den Leser manchmal wirklich auf die Palme.
Becky lügt (natürlich nur Notlügen) und sie erfindet ständig irgendwelche Ausreden um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzukommen. Trotzdem ist sie einfach sympathisch.
Z.B. als sie sich die Geschichte mit dem Guggenheim Museum ausdenkt weil sie nicht mit den Fernsehleuten zu einer langweiligen Finanzsitzung, sondern lieber zum einmaligen Sample Sale gehen möchte. Da muss sie natürlich lügen und auch als Luke sie auf das Museum anspricht, kann sie ihm ja schlecht die Wahrheit sagen.
Man weiß, dass sie es nicht böse meint und das macht sie einfach sehr liebenswert.
Fast geschenkt ist der zweite Teil der Shopaholic-Reihe die 2002 in Deutschland erschien und muss sich als Nachfolger überhaupt nicht hinter dem ersten Band verstecken
Die Reihe umfasst mittlerweile 6 Bände:
1. Die Schnäppchenjägerin
2. Fast geschenkt
3. Hochzeit zu verschenken
4. Vom Umtausch ausgeschlossen
5. Prada, Pumps und Babypuder
6. Mini Shopaholic
Der erste Band „Die Schnäppchenjägerin“ kam 2009 in die deutschen Kinos und ließ Frauenherzen höher schlagen.
Ich hoffe, dass auch die weiteren Bände verfilmt werden.
Fazit:
Fast geschenkt ist ein erfrischender Frauenroman mit etwas weniger Liebe als man es aus anderen Frauenromanen kennt, dafür aber mit etwas mehr Kauflust, einer ganz großen Portion Humor und einer chaotischen und gerade deswegen charmanten Protagonisten.
Ein Buch gegen schlechte Laune. Es ist einfach herrlich mit Becky die New Yorker Boutiquen leer zu shoppen.
Sehr gut [das Buch ist absolut spitze; Lesen, Lesen, Lesen]
Labels:
Chicklit,
Frauen,
Kaufrausch,
New York,
Rezension,
Shopaholic,
Sophie Kinsella
Samstag, 1. Januar 2011
Rezension: Weiß der Himmel von dir
Weiß der Himmel von dir
Alicia Bessette
364 Seiten
Gebundene Ausgabe Krügerverlag 2010
Klappentext:
Rezension PiMi:
Weiß der Himmel von dir erzählt die Geschichte von Zell, die mit 34 Jahren schon Witwe ist. Ihr Mann Nick ist bei einem Hilfseinsatz ums Leben gekommen. Zell zieht sich mit ihrer Trauer zurück, sie versteckt sich in ihrer Arbeit und ihr bleibt nur noch ihren Greyhound Captain Ahab.
Ausversehen landet die Nachbarspost in Zells Briefkasten, eine Polly Pinch Zeitschrift in der Zell liest, dass es bei einem Backwettbewerb 20.000 $ und ein Besuch in der Polly Pinch Show zu gewinnen gibt. Zell sieht dies als Zeichen, da Nick genau 20.000 $ für die Opfer des Hurrikan Kathrina sammeln und spenden wollte.
Und obwohl sie nicht kochen und backen kann, nimmt Zell die Herausforderung an. Leider fackelt sie beim ersten Versuch fast ihr gesamtes Haus nieder, da im Backofen etwas Feuer gefangen hat. Ein Geschenk von Nick. Zell traut sich nicht es zu öffnen und verstaut es zunächst auf dem Dachboden.
Bei ihren weiteren Backversuchen kommt ihr ihre 9jährige Nachbarin Ingrid, zur Hilfe, die mit ihrem Vater Garrett alleine lebt. Ingrid ist ganz versessen auf den Besuch bei Polly Pinch, da sie steif und fest behauptet Polly Pinch sei ihre Mutter. Aber nicht nur Ingrid und Zell nähern sich an, sondern auch Garrett und Zell und so helfen ihr die beiden wieder zurück ins Leben zu finden.
Die Autorin erzählt immer wieder von der Vergangenheit, indem sich Zell an das erinnert, was sie mit Nick erlebt hat und Sie lässt immer wieder Emails von Nick an Zell in die Geschichte einfließen, in denen er ihr von der Zeit im Katastrophengebiet in New Orleans erzählt. Zell versucht ihre Trauer zu verarbeiten in der sie ihm emails in den Himmel schickt.
Ich habe mehrfach im Vorfeld gelesen, dass dieses Buch ein Muss für alle Fans von P.S. ich liebe Dich ist. Diese Aussage kann ich nicht teilen denn außer, dass beide Protagonistinnen jung Witwe geworden sind haben die beiden Bücher nicht viel Gemein.
Weiß der Himmel von dir war für mich, ganz weit entfernt von den Heulattacken, die mich bei P.S. ich liebe Dich überkamen. Alicia Bessette hat es nicht geschafft, dass ich Zells Trauer und Verzweiflung wirklich spüren konnte.
Abzüge gibt es von mir auch für das Cover, was zwar durchaus hübsch anzusehen ist, aber mit dem Inhalt des Buches überhaupt nichts zu tun hat.
Weiß der Himmel von dir ist von der Grundidee durchaus interessant, allerdings fehlt den Figuren der Charakter. Denn warum die noch trauernde Zell einen Mann küsst und welche Gefühle sie dabei oder auch danach hat bleibt leider offen.
Die Liebesgeschichte die sich entwickeln sollte kommt mit so wenig Herzblut daher, dass sie für mich einfach nur ungläubig wirkte.
Fazit:
Ich kann nicht sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat, aber wenn man mit Romanen wie P.S. Ich liebe Dich an das Buch herangelockt wird, dann fühle ich mich als Leser betrogen.
Ich bedanke mich ganz ♥lich bei vorablesen.de für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares
Alicia Bessette
364 Seiten
Gebundene Ausgabe Krügerverlag 2010
Klappentext:
Zell und Nick waren zum Heulen glücklich: Skifahren, bis das Gesicht einfriert, Tanzen im Wohnzimmer, nächtliche Rennen mit ihrem Windhund. Und eine ganze Fußballmanschaft an Kindern wollten sie haben. Doch dann passiert die Katastrophe: Nick verunglückt tödlich. Zell zieht sich völlig zurück - bis eine ganze Reihe kleiner Wunder ihre Trauer in Zukunft verwandelt.
Rezension PiMi:
Weiß der Himmel von dir erzählt die Geschichte von Zell, die mit 34 Jahren schon Witwe ist. Ihr Mann Nick ist bei einem Hilfseinsatz ums Leben gekommen. Zell zieht sich mit ihrer Trauer zurück, sie versteckt sich in ihrer Arbeit und ihr bleibt nur noch ihren Greyhound Captain Ahab.
Ausversehen landet die Nachbarspost in Zells Briefkasten, eine Polly Pinch Zeitschrift in der Zell liest, dass es bei einem Backwettbewerb 20.000 $ und ein Besuch in der Polly Pinch Show zu gewinnen gibt. Zell sieht dies als Zeichen, da Nick genau 20.000 $ für die Opfer des Hurrikan Kathrina sammeln und spenden wollte.
Und obwohl sie nicht kochen und backen kann, nimmt Zell die Herausforderung an. Leider fackelt sie beim ersten Versuch fast ihr gesamtes Haus nieder, da im Backofen etwas Feuer gefangen hat. Ein Geschenk von Nick. Zell traut sich nicht es zu öffnen und verstaut es zunächst auf dem Dachboden.
Bei ihren weiteren Backversuchen kommt ihr ihre 9jährige Nachbarin Ingrid, zur Hilfe, die mit ihrem Vater Garrett alleine lebt. Ingrid ist ganz versessen auf den Besuch bei Polly Pinch, da sie steif und fest behauptet Polly Pinch sei ihre Mutter. Aber nicht nur Ingrid und Zell nähern sich an, sondern auch Garrett und Zell und so helfen ihr die beiden wieder zurück ins Leben zu finden.
Die Autorin erzählt immer wieder von der Vergangenheit, indem sich Zell an das erinnert, was sie mit Nick erlebt hat und Sie lässt immer wieder Emails von Nick an Zell in die Geschichte einfließen, in denen er ihr von der Zeit im Katastrophengebiet in New Orleans erzählt. Zell versucht ihre Trauer zu verarbeiten in der sie ihm emails in den Himmel schickt.
Ich habe mehrfach im Vorfeld gelesen, dass dieses Buch ein Muss für alle Fans von P.S. ich liebe Dich ist. Diese Aussage kann ich nicht teilen denn außer, dass beide Protagonistinnen jung Witwe geworden sind haben die beiden Bücher nicht viel Gemein.
Weiß der Himmel von dir war für mich, ganz weit entfernt von den Heulattacken, die mich bei P.S. ich liebe Dich überkamen. Alicia Bessette hat es nicht geschafft, dass ich Zells Trauer und Verzweiflung wirklich spüren konnte.
Abzüge gibt es von mir auch für das Cover, was zwar durchaus hübsch anzusehen ist, aber mit dem Inhalt des Buches überhaupt nichts zu tun hat.
Weiß der Himmel von dir ist von der Grundidee durchaus interessant, allerdings fehlt den Figuren der Charakter. Denn warum die noch trauernde Zell einen Mann küsst und welche Gefühle sie dabei oder auch danach hat bleibt leider offen.
Die Liebesgeschichte die sich entwickeln sollte kommt mit so wenig Herzblut daher, dass sie für mich einfach nur ungläubig wirkte.
Fazit:
Ich kann nicht sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat, aber wenn man mit Romanen wie P.S. Ich liebe Dich an das Buch herangelockt wird, dann fühle ich mich als Leser betrogen.
Ich bedanke mich ganz ♥lich bei vorablesen.de für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares
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Mittwoch, 29. Dezember 2010
Rezension: Das Buch der toten Tage
Das Buch der toten Tage
Marcus Sedgewick
320 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag 01.01.2007
Kurzbeschreibung:
Rezension PiMi:
Das Buch der toten Tage handelt von dem Magier Valerian, seinem Assistenten Boy und Willow einem Waisenmädchen.
Valerian ist kein angenehmer Zeitgenosse, er ist meist schlecht gelaunt, herrisch und angsteinflößend. Boy, sein Assistent, lebt bei ihm, hilft bei seinen Bühnenshows, tut was er sagt und ist Sündenbock für alles was passiert.
Boy ist ein Junge ohne Vergangenheit. Er weiß nur, dass er auf der Straße aufgewachsen ist und sich mit Diebstahl durchgeschlagen hat. Er kennt weder seine Eltern, noch seinen Namen oder was er vor Valerian gemacht hat. Er ist dem Magier sozusagen vor die Füße gefallen und da Boy die Gabe hat in die kleinsten Ecken und Winkel zu kriechen, hatte Valerian einen guten Helfer in ihm gefunden.
Und dann ist da Willow, ein Waisenmädchen das für eine Sängerin am Theater arbeitet in der Valerian seine Zaubershows aufführt.
Die toten Tage, also die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, in der die Zeit plötzlich nicht mehr die selbe ist und in der die Welt sich in einem anderen Rhythmus bewegt, sind es die dem Magier Valerian plötzlich Angst machen.
Grund ist ein Pakt, den er vor vielen Jahren mit einer Dunklenmacht geschlossen hat und die wird ihn holen wenn die toten Tage vorüber sind.
Boy und Willow müssen dem finsteren Zauberer helfen, dass dieses Unglück von Valerian abgewandt wird und ihm helfen ein Buch, das Buch der toten Tage, zu finden.
Aber auf der Suche geraten die drei in gefährliche Situationen. Die Zeit sitzt ihnen im Nacken und Boy erfährt erst als es fast zu spät ist in welcher Gefahr er sich selbst befindet.
Einen wirklichen Gruselfaktor, konnte ich nur ganz zum Schluss in den Katakomben spüren, davor war die Story zwar angenehm zu lesen, aber gruselig eher weniger.
Das mag aber auch daran liegen, dass die Zielgruppe zwischen 12 und 14 Jahren liegt und ich somit gute 13 Jahre über dieser liege.
Das Ende bleibt offen, so dass der Leser selbst noch ein bisschen spekulieren kann. Und auch bei dem finsteren Valerian findet der Leser am Ende dann doch noch so etwas wie einen weichen Kern.
Fazit:
Ich denke, das Buch ist für die Zielgruppe gut geeignet und passt wunderbar in die „tote“ Zeit zwischen den Feiertagen.
Wer also einen jungen „Gruselfan“ zu Hause hat, der kann ihm hiermit das passende Geschenk machen.
Für alle „Angsthasen“ unter 14 würde ich es dann aber wohl doch nicht empfehlen.
Marcus Sedgewick
320 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag 01.01.2007
Kurzbeschreibung:
Boy, ein Junge ohne Namen und Vergangenheit, ist Assistent des Magiers und Illusionisten Valerian. Schon immer war Valerian ein schwieriger Herr: finster, launisch und böse. Doch in letzter Zeit wird es schlimmer. Boy ahnt, es muss etwas geben, was Valerian Angst macht. Das kann nur etwas unvorstellbar Fürchterliches sein. Und Boy hat Recht. Sein Herr hat einen Pakt mit dem Bösen geschlossen: magische Kräfte gegen sein Leben - und in der Silvesternacht ist seine Zeit abgelaufen. Nur das mysteriöse Buch der toten Tage kann ihn noch retten. Aus ihm könnte er erfahren, wie man den Pakt mit den bösen Mächten löst. Boy soll Valerian helfen, das Buch aufzuspüren. Doch es ist Willow, Boys Freundin, die den entscheidenden Hinweis liefert: Die Melodie einer Spieluhr bringt sie auf die richtige Spur. Die Jagd führt Boy und Willow in die vergessenen Katakomben tief unter der uralten Stadt. Aber sie sind nicht die einzigen Jäger.
Rezension PiMi:
Das Buch der toten Tage handelt von dem Magier Valerian, seinem Assistenten Boy und Willow einem Waisenmädchen.
Valerian ist kein angenehmer Zeitgenosse, er ist meist schlecht gelaunt, herrisch und angsteinflößend. Boy, sein Assistent, lebt bei ihm, hilft bei seinen Bühnenshows, tut was er sagt und ist Sündenbock für alles was passiert.
Boy ist ein Junge ohne Vergangenheit. Er weiß nur, dass er auf der Straße aufgewachsen ist und sich mit Diebstahl durchgeschlagen hat. Er kennt weder seine Eltern, noch seinen Namen oder was er vor Valerian gemacht hat. Er ist dem Magier sozusagen vor die Füße gefallen und da Boy die Gabe hat in die kleinsten Ecken und Winkel zu kriechen, hatte Valerian einen guten Helfer in ihm gefunden.
Und dann ist da Willow, ein Waisenmädchen das für eine Sängerin am Theater arbeitet in der Valerian seine Zaubershows aufführt.
Die toten Tage, also die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, in der die Zeit plötzlich nicht mehr die selbe ist und in der die Welt sich in einem anderen Rhythmus bewegt, sind es die dem Magier Valerian plötzlich Angst machen.
Grund ist ein Pakt, den er vor vielen Jahren mit einer Dunklenmacht geschlossen hat und die wird ihn holen wenn die toten Tage vorüber sind.
Boy und Willow müssen dem finsteren Zauberer helfen, dass dieses Unglück von Valerian abgewandt wird und ihm helfen ein Buch, das Buch der toten Tage, zu finden.
Aber auf der Suche geraten die drei in gefährliche Situationen. Die Zeit sitzt ihnen im Nacken und Boy erfährt erst als es fast zu spät ist in welcher Gefahr er sich selbst befindet.
Einen wirklichen Gruselfaktor, konnte ich nur ganz zum Schluss in den Katakomben spüren, davor war die Story zwar angenehm zu lesen, aber gruselig eher weniger.
Das mag aber auch daran liegen, dass die Zielgruppe zwischen 12 und 14 Jahren liegt und ich somit gute 13 Jahre über dieser liege.
Das Ende bleibt offen, so dass der Leser selbst noch ein bisschen spekulieren kann. Und auch bei dem finsteren Valerian findet der Leser am Ende dann doch noch so etwas wie einen weichen Kern.
Fazit:
Ich denke, das Buch ist für die Zielgruppe gut geeignet und passt wunderbar in die „tote“ Zeit zwischen den Feiertagen.
Wer also einen jungen „Gruselfan“ zu Hause hat, der kann ihm hiermit das passende Geschenk machen.
Für alle „Angsthasen“ unter 14 würde ich es dann aber wohl doch nicht empfehlen.
Dienstag, 28. Dezember 2010
Rezension: Das Wörterbuch der Liebenden
Das Wörterbuch der Liebenden
David Levithan
212 Seiten
Gebundene Ausgabe Grafverlag 2010
Kurzbeschreibung:
Rezension PiMi:
Das Wörterbuch der Liebenden ist ein Roman geschrieben in Form eines Wörterbuches.
Hinter jedem Wort im Buch, von A wie aberrant (abwegig) bis Z wie zenith (Zenit) versteckt sich passend zum Wort eine kleine Anekdote aus dem Leben der beiden Liebenden.
Der Autor schreibt in der Ich-Form von sich und seiner großen Liebe, die er immer mit Du und nie mit Namen anspricht.
Die Geschichte ist nicht chronologisch aufgebaut, wie man es aus Romanen kennt, sondern durcheinander, so das es für mich zunächst schwierig war einen angenehmen Lesefluss zu finden.
Die Liebesgeschichte ist eigentlich keine besondere. Zwei Menschen, die sich im Chatroom kennen und sich leidenschaftlich lieben lernen, sie erzählen sich ihre Geheimnisse, ziehen in eine gemeinsame Wohnung, es gibt Streit und Situationen an denen man sich seiner Gefühle füreinander einfach nicht mehr sicher ist.
David Levithan hat keinen Schnulzen-Kitsch-Roman geschrieben, sondern einen Roman, der das Leben eines Paars beschreibt wie man es im richtigen Leben findet. Voller Leidenschaft, Liebe und Gemeinsamkeiten aber auch voller Unstimmigkeiten, Streit, Alltag und Unsicherheit.
Besonders schön fand ich die Wörter die der Autor benutzt.
Die Art, wie er schreibt gefällt mir, da alles sehr poetisch klingt.
Aber auch lustige Passagen kann man finden, meine Lieblingsstelle ist diese:
Die Idee eine Liebesgeschichte in Form eines Wörterbuches zu schreiben fand ich von Anfang an spannend, konnte mir aber nicht vorstellen, dass man als Leser wirklich einen roten Faden findet.
Einen roten Faden gab es dann doch, wahrscheinlich auch weil ich das Buch innerhalb von einer Stunde gelesen hatte. Was aber auf Grund der kurzen Abschnitte gut gelingt.
Fazit:
Die Idee ein Wörterbuch über die Liebesgeschichte eines Paares zu schreiben gefällt mir nach wie vor ziemlich gut und auch die Umsetzung ist durchaus gelungen, allerdings denke ich dass mir die Geschichte nicht lange im Gedächtnis bleiben wird, da es einfach zu kurz und zu knapp beschrieben wurde.
Mir fehlen Ansatzpunkte die zum Nachdenken anregen könnten. Ansonsten aber eine gute Idee.

Ich bedanke mich ganz ♥lich bei vorablesen.de für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.
David Levithan
212 Seiten
Gebundene Ausgabe Grafverlag 2010
Kurzbeschreibung:
Von A wie atemberaubend bis Z wie Zenit - was liegt näher, als die Liebe enzyklopädisch zu erzählen? Diese poetische Manhattan- Love-Story in ungewöhnlicher, verspielter Lexikon-Form ist ein Herzensbuch für jeden, der verliebt ist oder sich verlieben möchte. Jeder Eintrag erzählt einen Schritt der Annäherung, der größer werdenden Nähe, aber damit auch der Verletzlichkeit. Literarisch raffiniert und romantisch, frisch und modern fängt es die alltäglichen Gefühlsstürme der Liebe ein - in der einzigen Gewissheit, dass Liebe nun mal das Flüchtigste auf der Welt ist.
Rezension PiMi:
Das Wörterbuch der Liebenden ist ein Roman geschrieben in Form eines Wörterbuches.
Hinter jedem Wort im Buch, von A wie aberrant (abwegig) bis Z wie zenith (Zenit) versteckt sich passend zum Wort eine kleine Anekdote aus dem Leben der beiden Liebenden.
Der Autor schreibt in der Ich-Form von sich und seiner großen Liebe, die er immer mit Du und nie mit Namen anspricht.
Beispiel S. 21 „antiperspirant: „Kein normaler Mensch riecht nach Backpulver“, sagte ich. „Speisestärke“, verbessertest du.“Der Leser erfährt in Bruchstücken, wie er und sie sich kennenglernt haben, wie sie den Alltag meistern, worüber sie streiten, lachen, reden und nicht reden.
Die Geschichte ist nicht chronologisch aufgebaut, wie man es aus Romanen kennt, sondern durcheinander, so das es für mich zunächst schwierig war einen angenehmen Lesefluss zu finden.
Die Liebesgeschichte ist eigentlich keine besondere. Zwei Menschen, die sich im Chatroom kennen und sich leidenschaftlich lieben lernen, sie erzählen sich ihre Geheimnisse, ziehen in eine gemeinsame Wohnung, es gibt Streit und Situationen an denen man sich seiner Gefühle füreinander einfach nicht mehr sicher ist.
David Levithan hat keinen Schnulzen-Kitsch-Roman geschrieben, sondern einen Roman, der das Leben eines Paars beschreibt wie man es im richtigen Leben findet. Voller Leidenschaft, Liebe und Gemeinsamkeiten aber auch voller Unstimmigkeiten, Streit, Alltag und Unsicherheit.
Besonders schön fand ich die Wörter die der Autor benutzt.
Die Art, wie er schreibt gefällt mir, da alles sehr poetisch klingt.
Beispiel S. 80 „dispel,v. verbannen, V. Es lag an der Art wie du es aussprachst:“Ich muss dir etwas sagen.“ Ich konnte spüren, wie aller Zauber aus dem Raum entwich.“
Aber auch lustige Passagen kann man finden, meine Lieblingsstelle ist diese:
Beispiel S. 197
„Weißt du, ich würde mir ja ein Tattoo mit deinem Namen stechen lassen. Aber ich will dir die Möglichkeit nicht nehmen, deinen Namen zu ändern, falls dir danach ist.“
Die Idee eine Liebesgeschichte in Form eines Wörterbuches zu schreiben fand ich von Anfang an spannend, konnte mir aber nicht vorstellen, dass man als Leser wirklich einen roten Faden findet.
Einen roten Faden gab es dann doch, wahrscheinlich auch weil ich das Buch innerhalb von einer Stunde gelesen hatte. Was aber auf Grund der kurzen Abschnitte gut gelingt.
Fazit:
Die Idee ein Wörterbuch über die Liebesgeschichte eines Paares zu schreiben gefällt mir nach wie vor ziemlich gut und auch die Umsetzung ist durchaus gelungen, allerdings denke ich dass mir die Geschichte nicht lange im Gedächtnis bleiben wird, da es einfach zu kurz und zu knapp beschrieben wurde.
Mir fehlen Ansatzpunkte die zum Nachdenken anregen könnten. Ansonsten aber eine gute Idee.

Ich bedanke mich ganz ♥lich bei vorablesen.de für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.
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Rezension: Der Christmas Cookie Club
Der Christmas Cookie Club
Ann Pearlman
358 Seiten
Taschenbuch Ullstein Buchverlage 2009
Rezension:
Jedes Jahr vor Weihnachten treffen sich 12 Frauen zum gemeinsamen Plätzchen und Plätzchen-Rezepte tauschen. Die Frauen quatschen, lachen, weinen und feiern zusammen.
Und jede hat eine Geschichte die in dem Buch erzählt wird.
Da ist zum Beispiel die Hauptfigur Marnie bei der das Treffen stattfindet. Sie ist Ende 50, Mutter von 2 Töchtern und frisch verliebt in einen jüngeren Mann.
Marnie trauert mit ihrer Tochter Sky, die schon mehrere Fehlgeburten hatte und sich nichts sehnlicher wünscht als ein Baby und macht sich Sorgen um ihre jüngere Tochter Tara, die von einem farbigen Ex-Gefangenen ein Kind erwartet.
Eine der Frauen wird von ihrem Mann betrogen, eine von der besten Freundin hintergangen und eine leidet unter dem Tod ihres Sohnes.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, denn das Buch ist in 12 Kapitel geteilt, von denen jedes einer Frau und ihrer Geschichte gewidmet ist.
Zu Beginn eines jeden Kapitels findet man das jeweilige Cookie Rezept der Frau um die es in dem Kapitel geht und am Ende des Kapitels gibt es ein paar Hintergrundinformationen zu verschiedenen Backzutaten, wie z.B. Schokolade, Zimt oder Butter. Für „Hobbybäcker/innen“ wie mich ein echtes Highlight, da ich es z.B. sehr interessant finde wie sich Natron beim Backen verhält und welche weiteren Zutaten notwendig sind, damit es sich so verhält.
Alles in allem ist die Grundidee gut und hat mich gleich angesprochen, aber leider kommen die großen Gefühle zu kurz. Da die Kapitel sehr knapp sind und alle Geschichten nur angerissen werden, schafft es Ann Pearlman nicht mich abzuholen und Emotionen oder Mitgefühl in mir zu wecken.
Fazit:
Das Cover und die Rezepte lassen Weihnachtsstimmung aufkommen, aber leider sind die einzelnen Geschichten viel zu kurz, so dass die Emotionen, die die traurigen Geschichten der 12 Frauen hergeben könnten, einfach fehlen.
– „Befriedigend“… Mittelmaß. Nicht schlecht, aber auch noch nicht gut.
Ann Pearlman
358 Seiten
Taschenbuch Ullstein Buchverlage 2009
Rezension:
Jedes Jahr vor Weihnachten treffen sich 12 Frauen zum gemeinsamen Plätzchen und Plätzchen-Rezepte tauschen. Die Frauen quatschen, lachen, weinen und feiern zusammen.
Und jede hat eine Geschichte die in dem Buch erzählt wird.
Da ist zum Beispiel die Hauptfigur Marnie bei der das Treffen stattfindet. Sie ist Ende 50, Mutter von 2 Töchtern und frisch verliebt in einen jüngeren Mann.
Marnie trauert mit ihrer Tochter Sky, die schon mehrere Fehlgeburten hatte und sich nichts sehnlicher wünscht als ein Baby und macht sich Sorgen um ihre jüngere Tochter Tara, die von einem farbigen Ex-Gefangenen ein Kind erwartet.
Eine der Frauen wird von ihrem Mann betrogen, eine von der besten Freundin hintergangen und eine leidet unter dem Tod ihres Sohnes.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, denn das Buch ist in 12 Kapitel geteilt, von denen jedes einer Frau und ihrer Geschichte gewidmet ist.
Zu Beginn eines jeden Kapitels findet man das jeweilige Cookie Rezept der Frau um die es in dem Kapitel geht und am Ende des Kapitels gibt es ein paar Hintergrundinformationen zu verschiedenen Backzutaten, wie z.B. Schokolade, Zimt oder Butter. Für „Hobbybäcker/innen“ wie mich ein echtes Highlight, da ich es z.B. sehr interessant finde wie sich Natron beim Backen verhält und welche weiteren Zutaten notwendig sind, damit es sich so verhält.
Alles in allem ist die Grundidee gut und hat mich gleich angesprochen, aber leider kommen die großen Gefühle zu kurz. Da die Kapitel sehr knapp sind und alle Geschichten nur angerissen werden, schafft es Ann Pearlman nicht mich abzuholen und Emotionen oder Mitgefühl in mir zu wecken.
Fazit:
Das Cover und die Rezepte lassen Weihnachtsstimmung aufkommen, aber leider sind die einzelnen Geschichten viel zu kurz, so dass die Emotionen, die die traurigen Geschichten der 12 Frauen hergeben könnten, einfach fehlen.
– „Befriedigend“… Mittelmaß. Nicht schlecht, aber auch noch nicht gut.
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Montag, 27. Dezember 2010
Rezension: Der Weihnachtshund
Der Weihnachtshund
Daniel Glattauer
223 Seiten
Deuticke im Paul Zsolnay Verlag Wien 2004
Rezension:
Der Weihnachtshund ist ein kleines, niedliches Adventskalenderbüchlein mit einer schönen Liebesgeschichte und einem außergewöhnlichem Hund.
Jedes Kapitel beschreibt einen Tag, vom 01.12 bis zum 24 .12 im Leben von Kurt (dem Weihnachtshund), Max (seinem Herrl) und Katrin.
Max ist Single, Journalist im weitesten Sinne und Besitzer von Kurt. Er hat eine ungewöhnliche und für Frauen sehr verstörend wirkende Phobie und er ist zudem ziemlich genervt von Weihnachten. Darum will er über die Feiertage einfach nur weg. Er bucht eine Reise auf die Malediven, nur leider ist da Kurt, sein Hund, ein Deutsch-Drahthaar.
Kurt ist kein gewöhnlicher Hund, er mag nicht Gassi gehen und auch nichts was andere Hunde so machen und Kurt kann auf keinen Fall mit auf die Malediven. Darum sucht Max für die Feiertage jemanden, der sich um ihn (Kurt) kümmert.
Katrin ist Single und will Weihnachten nicht mit ihren Eltern verbringen, denn die wünschen sich nichts sehnlicher als die bald 30 jährige Katrin verheiratet zu sehen.
Da ihr Vater keine Hunde mag, kommt ihr die Anzeige Kurt über Weihnachten zu nehmen gerade recht.
Katrin und Max verabreden sich zum Probegassiegehen und „Hundevorstellungsgespräch“ woraus sich eine nicht ganz einfache, witzige Liebesgeschichte entwickelt, die sich von den klassischen Liebesgeschichten abhebt.
Dank dem trockenen Humor von Daniel Glattauer wird es nie kitschig und auch Kurt ist wirklich ein ganz besonderer Hund, was man aber erst am Ende erfährt.
Fazit:
Wie immer bei Glattauer Romanen, musste ich mich zunächst an den österreichischen Sprachgebrauch gewöhnen, der mir aber gerade wegen seinem trockenen Wortwitz sehr gut gefällt.
Die Geschichte vom Weihnachtshund ist einfach ein schönes Buch für die Vorweihnachtszeit.
– „Gut“…hat mir gut gefallen
Daniel Glattauer
223 Seiten
Deuticke im Paul Zsolnay Verlag Wien 2004
Rezension:
Der Weihnachtshund ist ein kleines, niedliches Adventskalenderbüchlein mit einer schönen Liebesgeschichte und einem außergewöhnlichem Hund.
Jedes Kapitel beschreibt einen Tag, vom 01.12 bis zum 24 .12 im Leben von Kurt (dem Weihnachtshund), Max (seinem Herrl) und Katrin.
Max ist Single, Journalist im weitesten Sinne und Besitzer von Kurt. Er hat eine ungewöhnliche und für Frauen sehr verstörend wirkende Phobie und er ist zudem ziemlich genervt von Weihnachten. Darum will er über die Feiertage einfach nur weg. Er bucht eine Reise auf die Malediven, nur leider ist da Kurt, sein Hund, ein Deutsch-Drahthaar.
Kurt ist kein gewöhnlicher Hund, er mag nicht Gassi gehen und auch nichts was andere Hunde so machen und Kurt kann auf keinen Fall mit auf die Malediven. Darum sucht Max für die Feiertage jemanden, der sich um ihn (Kurt) kümmert.
Katrin ist Single und will Weihnachten nicht mit ihren Eltern verbringen, denn die wünschen sich nichts sehnlicher als die bald 30 jährige Katrin verheiratet zu sehen.
Da ihr Vater keine Hunde mag, kommt ihr die Anzeige Kurt über Weihnachten zu nehmen gerade recht.
Katrin und Max verabreden sich zum Probegassiegehen und „Hundevorstellungsgespräch“ woraus sich eine nicht ganz einfache, witzige Liebesgeschichte entwickelt, die sich von den klassischen Liebesgeschichten abhebt.
Dank dem trockenen Humor von Daniel Glattauer wird es nie kitschig und auch Kurt ist wirklich ein ganz besonderer Hund, was man aber erst am Ende erfährt.
Fazit:
Wie immer bei Glattauer Romanen, musste ich mich zunächst an den österreichischen Sprachgebrauch gewöhnen, der mir aber gerade wegen seinem trockenen Wortwitz sehr gut gefällt.
Die Geschichte vom Weihnachtshund ist einfach ein schönes Buch für die Vorweihnachtszeit.
– „Gut“…hat mir gut gefallen
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Dienstag, 14. Dezember 2010
Rezension: Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten
Smaragdgrün – Liebe geht durch alle Zeiten
Kerstin Gier
487 Seiten
Arena Verlag gebundene 1. Auflage 2010
Das lang erwartete Finale der Edelstein Trilogie liegt endlich vor mir.
Und obwohl das Buch gut 100 Seiten mehr hat als seine Vorgänger ist der Lesespaß auch schon, kaum das man das Buch in der Hand hält, wieder zu Ende.
Gwendolyn – Zeitreisende - hat ein gebrochenes Herz, denn Gideon, ebenfalls Zeitreisender hat nur mit ihren Gefühlen gespielt.
Und das alles nur wegen dem Grafen von Saint Germain, denn lt. dem sind verliebte Mädchen leichter zu beeinflussen. Dabei weiß doch jeder, dass genau das nicht der Fall ist. Denn verliebte Mädchen sind unberechenbar.
Und so sitzt Gwen in Ihrem Zimmer, mit Xemerius – dem Wasserspeierdämon -, ihrer besten Freundin Leslie und einem gebrochenen Marzipanherz und heult sich die Augen aus dem Kopf (den Begriff Marzipanherz finde ich übrigens besonders schön, vielen Dank Frau Gier).
Nur leider hat sie überhaupt keine Zeit sich so richtig schön im Selbstmitleid zu sulen, denn es gibt zu viele Geheimnisse und Fragen die noch gelöst und geklärt werden wollen bevor der große Ball im 17. Jahrhundert stattfindet.
Und auf den muss sie, wie sollte es anders sein, mit Gideon erscheinen und gute Miene zum bösen Spiel machen. Dort gilt es nämlich die Mission der Wächter weiter zu erfüllen und Gwen weiß nicht, ob sie dass überhaupt will.
Denn warum Lucy und Paul mit dem Chronographen verschwunden sind ist für Gwen immer noch unbeantwortet.
Lucy und Paul spielen sowieso eine viel größere Rolle in der ganzen Handlung als die ersten beiden Teile vermuten lassen.
Aber bei ihrer Rätsellösungsaktion, hat Gwen richtig Glück denn sie findet etwas von unschätzbarem Wert in einer alten Truhe im Haus ihres Großvaters. Was das ist müsst ihr aber selbst herausfinden.
Nun und wie geht es jetzt mit Gideon weiter?
Wenn ihr glaubt, dass ich hier irgendetwas über die Beziehung der beiden verrate, dann habt ihr Euch geirrt. Nein dazu werde ich stillschweigen.
Ich habe ja bereits bei meiner Rezension von Saphierblau erwähnt, dass sich Xemerius direkt in mein Herz geplappert hat und zum Glück kommt er im dritten Teil nicht zu kurz. Er ist und bleibt einfach zum knuddeln (soweit man dass von einem Geist, äh Sorry Dämon behaupten kann).
Wenn man meckern will, dann kann man das, denn viele Dinge die Gwen auf ihrern Zeitreisen unternimmt oder erlebt, müssten eigentlich Auswirkungen auf die gesamte Geschichte haben.
Achtung Spoiler !
Beispiele:
James:
Gwen hätte ihn eigentlich nie kennengelernt, denn sie hat ja auf ihrer Zeitreise dafür gesorgt, dass er nie an Pocken stirbt und darum gar kein Geist an ihrer Schule wird. Oder ? Also wer die Antwort kennt, bitte her damit.
Oder
Das zweite Kind von Lucy und Paul. Wer ist das in Geschichte. Irgendwo im Stammbaum müsste diese Person ja auftauchen. Und wer ist dann Mr. Bernhard das Kindeskind, also Gwens?? Ich weiß es nicht... - Nachtrag, OK alles Klar eine einleuchtende Antwort hab ich jetzt in der Lovelybooks Gruppe: Leserunde Smaragdgrün gefunden... Vielen Dank an Cambino
oder
Der Graf, wie kann er in die Gegenwart gelangen und Gwen in ihrer Zeit kennenlernen, wenn am Ende sein Plan nicht aufgeht.
Ich bin gespannt, ob ihr irgendwelche Lösungsansätze habt, wenn ja dann bin ich wirklich dankbar.
Spoiler Ende !
Fazit:
Der krönende Abschluß einer genialen Trilogie. Eins meiner Lesehighlights in diesem Jahr, denn bis auf die kleinen Logikprobleme, die mich aber nicht weiter stören und dass das Buch viel zu schnell gelesen ist, gibt es nichts zu meckern. Wem die ersten beiden Teile gefallen haben, der wird mit dem letzten Teil voll auf seine Kosten kommen.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Kerstin Gier
487 Seiten
Arena Verlag gebundene 1. Auflage 2010
Das lang erwartete Finale der Edelstein Trilogie liegt endlich vor mir.
Und obwohl das Buch gut 100 Seiten mehr hat als seine Vorgänger ist der Lesespaß auch schon, kaum das man das Buch in der Hand hält, wieder zu Ende.
Gwendolyn – Zeitreisende - hat ein gebrochenes Herz, denn Gideon, ebenfalls Zeitreisender hat nur mit ihren Gefühlen gespielt.
Und das alles nur wegen dem Grafen von Saint Germain, denn lt. dem sind verliebte Mädchen leichter zu beeinflussen. Dabei weiß doch jeder, dass genau das nicht der Fall ist. Denn verliebte Mädchen sind unberechenbar.
Und so sitzt Gwen in Ihrem Zimmer, mit Xemerius – dem Wasserspeierdämon -, ihrer besten Freundin Leslie und einem gebrochenen Marzipanherz und heult sich die Augen aus dem Kopf (den Begriff Marzipanherz finde ich übrigens besonders schön, vielen Dank Frau Gier).
Nur leider hat sie überhaupt keine Zeit sich so richtig schön im Selbstmitleid zu sulen, denn es gibt zu viele Geheimnisse und Fragen die noch gelöst und geklärt werden wollen bevor der große Ball im 17. Jahrhundert stattfindet.
Und auf den muss sie, wie sollte es anders sein, mit Gideon erscheinen und gute Miene zum bösen Spiel machen. Dort gilt es nämlich die Mission der Wächter weiter zu erfüllen und Gwen weiß nicht, ob sie dass überhaupt will.
Denn warum Lucy und Paul mit dem Chronographen verschwunden sind ist für Gwen immer noch unbeantwortet.
Lucy und Paul spielen sowieso eine viel größere Rolle in der ganzen Handlung als die ersten beiden Teile vermuten lassen.
Aber bei ihrer Rätsellösungsaktion, hat Gwen richtig Glück denn sie findet etwas von unschätzbarem Wert in einer alten Truhe im Haus ihres Großvaters. Was das ist müsst ihr aber selbst herausfinden.
Nun und wie geht es jetzt mit Gideon weiter?
Wenn ihr glaubt, dass ich hier irgendetwas über die Beziehung der beiden verrate, dann habt ihr Euch geirrt. Nein dazu werde ich stillschweigen.
Ich habe ja bereits bei meiner Rezension von Saphierblau erwähnt, dass sich Xemerius direkt in mein Herz geplappert hat und zum Glück kommt er im dritten Teil nicht zu kurz. Er ist und bleibt einfach zum knuddeln (soweit man dass von einem Geist, äh Sorry Dämon behaupten kann).
Wenn man meckern will, dann kann man das, denn viele Dinge die Gwen auf ihrern Zeitreisen unternimmt oder erlebt, müssten eigentlich Auswirkungen auf die gesamte Geschichte haben.
Achtung Spoiler !
Beispiele:
James:
Gwen hätte ihn eigentlich nie kennengelernt, denn sie hat ja auf ihrer Zeitreise dafür gesorgt, dass er nie an Pocken stirbt und darum gar kein Geist an ihrer Schule wird. Oder ? Also wer die Antwort kennt, bitte her damit.
Oder
Das zweite Kind von Lucy und Paul. Wer ist das in Geschichte. Irgendwo im Stammbaum müsste diese Person ja auftauchen. Und wer ist dann Mr. Bernhard das Kindeskind, also Gwens?? Ich weiß es nicht... - Nachtrag, OK alles Klar eine einleuchtende Antwort hab ich jetzt in der Lovelybooks Gruppe: Leserunde Smaragdgrün gefunden... Vielen Dank an Cambino
oder
Der Graf, wie kann er in die Gegenwart gelangen und Gwen in ihrer Zeit kennenlernen, wenn am Ende sein Plan nicht aufgeht.
Ich bin gespannt, ob ihr irgendwelche Lösungsansätze habt, wenn ja dann bin ich wirklich dankbar.
Spoiler Ende !
Fazit:
Der krönende Abschluß einer genialen Trilogie. Eins meiner Lesehighlights in diesem Jahr, denn bis auf die kleinen Logikprobleme, die mich aber nicht weiter stören und dass das Buch viel zu schnell gelesen ist, gibt es nichts zu meckern. Wem die ersten beiden Teile gefallen haben, der wird mit dem letzten Teil voll auf seine Kosten kommen.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
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Zeitreise
Samstag, 4. Dezember 2010
Rezension: Tintenherz
Tintenherz
Cornelia Funke
565 Seiten
Oetinger Taschenbuch November 2010
Rezension:
Meggie wächst bei ihrem Vater Mo auf. Ihre Mutter ist lt. Mo weggegangen. Aber wohin? Dieses Rätsel wird im Buch noch gelöst.
Mo ist Restaurateur für alte Bücher. Für ihn sind Bücher wichtig, genau wie für Meggie. Die beiden verlieren sich oft in der Welt der Bücher. Als eines Abends ein seltsamer Mann vor dem Haus steht, der Mo Zauberzunge nennt und selbst den ungewöhnlichen Namen Staubfinger träg, merkt Meggie, dass ihr Vater etwas wichtiges vor ihr verheimlicht. Staubfinger und Mo tuscheln hinter verschlossenen Türen und am nächsten Tag werden alle Koffer gepackt und von zu Hause geflüchtet.
Meggie lässt man im dunkeln, sie weiß nicht warum es weggeht und auch nicht wohin.
Sie ist wütent auf ihren Vater. Doch dir Gefahr vor der sie flüchten naht und Mo muss Meggie dann doch noch die Wahrheit sagen. Die Wahrheit warum man gerade hinter ihm her ist und hinter dem Buch Tintenherz und was das verschwinden ihrer Mutter damit zu tun hat.
Tintenherz ist nicht nur der Titel von diesem Buch, sondern auch der Titel des Buches um das sich dreht. Es ist nicht wie in der unendlichen Geschichte, dass man sich in das Buch hineinliest, sondern, dass Figuren aus dem Buch hinausgelesen werden.
Staubfinger ist so eine Figur, aber er will zurück in seine Welt und er würde alles tun wieder mit Feen in seiner Welt zu leben.
Aber nicht nur der harmlose Staubfinger ist dem Buch entsprungen, sondern auch Capricorn.
Und das ist ein ziemlich übler Geselle. dem es in unserer Welt recht gut gefällt.
Cornelia Funke schafft es den Leser voll und ganz in die Tintenwelt zu entführen. Von Anfang an ist man Teil der Geschichte.
Besonders gut haben mir die Zitate aus bekannten Büchern gefallen, die zu Beginn eines jeden Kapitels stehen. Diese passen immer zu dem Thema des Kapitels und ich finde, dass man merkt mit wie viel Liebe dieses Buch geschrieben wurde.
Fazit:
Nicht nur für Kinder und Jugendliche ein gelungener Auftakt zur Trilogie.
– „Gut“…hat mir gut gefallen
Cornelia Funke
565 Seiten
Oetinger Taschenbuch November 2010
Rezension:
Meggie wächst bei ihrem Vater Mo auf. Ihre Mutter ist lt. Mo weggegangen. Aber wohin? Dieses Rätsel wird im Buch noch gelöst.
Mo ist Restaurateur für alte Bücher. Für ihn sind Bücher wichtig, genau wie für Meggie. Die beiden verlieren sich oft in der Welt der Bücher. Als eines Abends ein seltsamer Mann vor dem Haus steht, der Mo Zauberzunge nennt und selbst den ungewöhnlichen Namen Staubfinger träg, merkt Meggie, dass ihr Vater etwas wichtiges vor ihr verheimlicht. Staubfinger und Mo tuscheln hinter verschlossenen Türen und am nächsten Tag werden alle Koffer gepackt und von zu Hause geflüchtet.
Meggie lässt man im dunkeln, sie weiß nicht warum es weggeht und auch nicht wohin.
Sie ist wütent auf ihren Vater. Doch dir Gefahr vor der sie flüchten naht und Mo muss Meggie dann doch noch die Wahrheit sagen. Die Wahrheit warum man gerade hinter ihm her ist und hinter dem Buch Tintenherz und was das verschwinden ihrer Mutter damit zu tun hat.
Tintenherz ist nicht nur der Titel von diesem Buch, sondern auch der Titel des Buches um das sich dreht. Es ist nicht wie in der unendlichen Geschichte, dass man sich in das Buch hineinliest, sondern, dass Figuren aus dem Buch hinausgelesen werden.
Staubfinger ist so eine Figur, aber er will zurück in seine Welt und er würde alles tun wieder mit Feen in seiner Welt zu leben.
Aber nicht nur der harmlose Staubfinger ist dem Buch entsprungen, sondern auch Capricorn.
Und das ist ein ziemlich übler Geselle. dem es in unserer Welt recht gut gefällt.
Cornelia Funke schafft es den Leser voll und ganz in die Tintenwelt zu entführen. Von Anfang an ist man Teil der Geschichte.
Besonders gut haben mir die Zitate aus bekannten Büchern gefallen, die zu Beginn eines jeden Kapitels stehen. Diese passen immer zu dem Thema des Kapitels und ich finde, dass man merkt mit wie viel Liebe dieses Buch geschrieben wurde.
Fazit:
Nicht nur für Kinder und Jugendliche ein gelungener Auftakt zur Trilogie.
– „Gut“…hat mir gut gefallen
Labels:
Cornelia Funke,
Fantasy,
Rezension
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Rezension: Glennkill. Ein Schafkrimi
Glennkill. Ein Schafskrimi
Leonie Swann
Hörbuch: 6 Stunden 3 Minuten 11 Sekunden
Rezension:
Gelesen wird das Buch von Andrea Sawatzki. Die Stimme klingt sehr weich, aber irgendwie auch einschläfernd.
Nach den ersten Sätzen wollte ich das Buch schon abbrechen, weil mich die blöden Namen so gestört haben. Moppel the Whale (toll ein dickes Schaf), Miss Mapel (ach ja klar in einem Krimi, darf die nicht fehlen), Cloud (aha wg. Wolkenschaf). Der Metzger heißt Ham (Schinken, wirklich nicht originell).
Zur Story: Der Schäfer George Glenn wird auf seiner Weide tot aufgefunden. Er wurde mit einem Spaten durchbohrt und keiner weiß wer so etwas getan haben könnte. Georges Schafherde nimmt sich selbst dem Fall an und entdeckt ein paar seltsame Dinge in der kleinen Dorfgemeinschaft.
Was hat der Pfarrer mit Georges Tod zu tun? Oder war das was George und Hem über die Dorfgemeinschaft wussten im Ende tödlich für ihn?
Ich fand, dass nicht wirklich Spannung aufkam und nur weil ich Bücher und auch Hörbücher nicht abbrechen kann habe ich mich immer wieder gezwungen weiter zu hören.
Man kann seine Zeit auch anders verschwenden, ich weiß.
Leider kann ich dem Hörbuch nicht viel Positives abgewinnen außer vielleicht, dass mich das Ende dann doch noch überrascht hat.
Fazit:
Nett gemeint, aber so gar nicht Meins.
– „Mangelhaft“... Schlecht. Das war kein Hörvergnügen.
Leonie Swann
Hörbuch: 6 Stunden 3 Minuten 11 Sekunden
Rezension:
Gelesen wird das Buch von Andrea Sawatzki. Die Stimme klingt sehr weich, aber irgendwie auch einschläfernd.
Nach den ersten Sätzen wollte ich das Buch schon abbrechen, weil mich die blöden Namen so gestört haben. Moppel the Whale (toll ein dickes Schaf), Miss Mapel (ach ja klar in einem Krimi, darf die nicht fehlen), Cloud (aha wg. Wolkenschaf). Der Metzger heißt Ham (Schinken, wirklich nicht originell).
Zur Story: Der Schäfer George Glenn wird auf seiner Weide tot aufgefunden. Er wurde mit einem Spaten durchbohrt und keiner weiß wer so etwas getan haben könnte. Georges Schafherde nimmt sich selbst dem Fall an und entdeckt ein paar seltsame Dinge in der kleinen Dorfgemeinschaft.
Was hat der Pfarrer mit Georges Tod zu tun? Oder war das was George und Hem über die Dorfgemeinschaft wussten im Ende tödlich für ihn?
Ich fand, dass nicht wirklich Spannung aufkam und nur weil ich Bücher und auch Hörbücher nicht abbrechen kann habe ich mich immer wieder gezwungen weiter zu hören.
Man kann seine Zeit auch anders verschwenden, ich weiß.
Leider kann ich dem Hörbuch nicht viel Positives abgewinnen außer vielleicht, dass mich das Ende dann doch noch überrascht hat.
Fazit:
Nett gemeint, aber so gar nicht Meins.
– „Mangelhaft“... Schlecht. Das war kein Hörvergnügen.
Montag, 8. November 2010
Rezension: Die Chemie des Todes
Die Chemie des Todes
Simon Beckett
429 Seiten
Taschenbuch Rowohlt Verlag 2006
Meine Meinung:
Die Chemie des Todes ist aus der Sicht des berühmten Rechtsmediziners David Hunter geschrieben, der nach dem Tod seiner Frau und seines Kindes ins abgelegene Devonshire zurückzieht um als einfacher Landarzt zu arbeiten.
Das klappt auch ganz gut, bis die Polizei in Devonshire eine total verstümmelte Frauenleiche findet.
Die Provinzpolizisten sind überfordert und bitten David um Unterstützung bei den Ermittlungen. David untersucht die Leiche, wobei der Leser nicht davon verschont bleibt den Verwesungprozess und die einzelnen Stationen zu begleiten, die ein Toter Körper so „durchlebt“.
Das alles ist absolut nüchtern geschrieben und obwohl es auf der einen Seite ziemlich ekelhaft klingt, ist es ziemlich interessant. Dank der guten Recherche von Simon Beckett die auf Fakten basiert.
David bekommt allerdings schnell zu spüren, wie anders es auf dem Land ist als in der Stadt. Denn er wird schnell selbst zur Zielscheibe der Dorfbevölkerung. Der Fremde, der ständig von der Polizei Besuch bekommt… Da muss etwas faul sein.
Nach dem ersten Mord kommt es zu einem weiteren mit ähnlichem Muster und als Davids Freundin Jenny verschwindet bangt er um ihr leben. Er wagt sich tiefer in die Ermittlungen als er eigentlich sollte und gerät dabei selbst in Lebensgefahr.
Die Chemie des Todes ist ein fesselnder Krimi. Man wird als Leser neben dem was David erlebt auch immer wieder mit der Sicht der Opfer konfrontiert und befindet sich direkt in den Fängen des Mörders. Man kann fühlen, welche Angst die Opfer haben und wie Auswegslos die Situation erscheint.
Immer wieder glaubt man zu wissen wer der Täter ist, aber für mich war das Ende und der wahre Täter dann doch ziemlich überraschend.
Fazit:
Ein richtig guter Krimi. Gänsehautfeeling, Ekelfaktor und Einblicke in die Forensik kommen nicht zu kurz.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Simon Beckett
429 Seiten
Taschenbuch Rowohlt Verlag 2006
Meine Meinung:
Die Chemie des Todes ist aus der Sicht des berühmten Rechtsmediziners David Hunter geschrieben, der nach dem Tod seiner Frau und seines Kindes ins abgelegene Devonshire zurückzieht um als einfacher Landarzt zu arbeiten.
Das klappt auch ganz gut, bis die Polizei in Devonshire eine total verstümmelte Frauenleiche findet.
Die Provinzpolizisten sind überfordert und bitten David um Unterstützung bei den Ermittlungen. David untersucht die Leiche, wobei der Leser nicht davon verschont bleibt den Verwesungprozess und die einzelnen Stationen zu begleiten, die ein Toter Körper so „durchlebt“.
Das alles ist absolut nüchtern geschrieben und obwohl es auf der einen Seite ziemlich ekelhaft klingt, ist es ziemlich interessant. Dank der guten Recherche von Simon Beckett die auf Fakten basiert.
David bekommt allerdings schnell zu spüren, wie anders es auf dem Land ist als in der Stadt. Denn er wird schnell selbst zur Zielscheibe der Dorfbevölkerung. Der Fremde, der ständig von der Polizei Besuch bekommt… Da muss etwas faul sein.
Nach dem ersten Mord kommt es zu einem weiteren mit ähnlichem Muster und als Davids Freundin Jenny verschwindet bangt er um ihr leben. Er wagt sich tiefer in die Ermittlungen als er eigentlich sollte und gerät dabei selbst in Lebensgefahr.
Die Chemie des Todes ist ein fesselnder Krimi. Man wird als Leser neben dem was David erlebt auch immer wieder mit der Sicht der Opfer konfrontiert und befindet sich direkt in den Fängen des Mörders. Man kann fühlen, welche Angst die Opfer haben und wie Auswegslos die Situation erscheint.
Immer wieder glaubt man zu wissen wer der Täter ist, aber für mich war das Ende und der wahre Täter dann doch ziemlich überraschend.
Fazit:
Ein richtig guter Krimi. Gänsehautfeeling, Ekelfaktor und Einblicke in die Forensik kommen nicht zu kurz.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Sonntag, 7. November 2010
Rezension: Harry Potter und die Heilgtümer des Todes
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Joanne K. Rowling (7)
766 Seiten
Taschenbuch Carlsen Verlag Oktober 2010
! Achtung Spoiler ! Nur lesen wenn ihr Harry Potter 6 bereits kennt
Meine Meinung:
Dumbeldore hat Harry kurz vor seinem Tod eine Aufgabe gegeben. Er soll gemeinsam mit Hermine und Ron die Horkruxe finden und zerstören, die Lord Voldemort versteckt hat.
Problem ist, dass Dumbeldore nicht gesagt hat, wo die drei suchen sollen und auch nicht wie die Horkruxe zerstört werden. Die einzigen Anhaltspunkte sind die drei Gegenstände, die Dumbeldore Hermine, Ron und Harry vererbt hat.
Ein Buch (Die Märchen von Beedle dem Barden) für Hermine, ein Deluminator für Ron und für Harry einen Schnatz und das Schwert von Godric Gryffindor (welches das Ministerium allerdings nicht rausgibt, da es nicht Dumbeldores Eigentum war).
So machen sich die drei erst einmal auf den Weg durch das ganze Land und suchen an Orten die irgendwie in Verbindung mit Voldemort stehen.
Sie sind dabei ständig in Gefahr, da überall Todesser lauern, die Harry an Voldemort ausliefern sollen. Als Harry dann von den Heiligtümern des Todes erfährt muss er sich entscheiden ob er Dumbeldores Aufgabe erfüllt, oder ob er nach den Heiligtümern suchen will.
Im 7. Potter sterben eine ganze Menge von Harrys Weggefährten, wer das ist bleibt an dieser Stelle offen. Und es gibt einige Überraschungen bezüglich der Personen die für und gegen Harry sind. Der Leser erfährt einiges über Dumbeldores und Snapes Vergangenheit.
Wenn man am Ende von Harry Potter 6 noch dachte: „Ich hab es doch von Anfang an gewusst“ wird man in Harry Potter 7 eines Besseren belehrt.
Fazit:
Das Buch und somit die Harry Potter Reihe endet mit einer richtig guten Enthüllung und ist aus meiner Sicht ein gelungener Abschluss.
Ein Muss für alle Potter Fans. Alles was bei den letzten Bänden Fragen aufgeworfen hat wird endgültig geklärt.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Joanne K. Rowling (7)
766 Seiten
Taschenbuch Carlsen Verlag Oktober 2010
! Achtung Spoiler ! Nur lesen wenn ihr Harry Potter 6 bereits kennt
Meine Meinung:
Dumbeldore hat Harry kurz vor seinem Tod eine Aufgabe gegeben. Er soll gemeinsam mit Hermine und Ron die Horkruxe finden und zerstören, die Lord Voldemort versteckt hat.
Problem ist, dass Dumbeldore nicht gesagt hat, wo die drei suchen sollen und auch nicht wie die Horkruxe zerstört werden. Die einzigen Anhaltspunkte sind die drei Gegenstände, die Dumbeldore Hermine, Ron und Harry vererbt hat.
Ein Buch (Die Märchen von Beedle dem Barden) für Hermine, ein Deluminator für Ron und für Harry einen Schnatz und das Schwert von Godric Gryffindor (welches das Ministerium allerdings nicht rausgibt, da es nicht Dumbeldores Eigentum war).
So machen sich die drei erst einmal auf den Weg durch das ganze Land und suchen an Orten die irgendwie in Verbindung mit Voldemort stehen.
Sie sind dabei ständig in Gefahr, da überall Todesser lauern, die Harry an Voldemort ausliefern sollen. Als Harry dann von den Heiligtümern des Todes erfährt muss er sich entscheiden ob er Dumbeldores Aufgabe erfüllt, oder ob er nach den Heiligtümern suchen will.
Im 7. Potter sterben eine ganze Menge von Harrys Weggefährten, wer das ist bleibt an dieser Stelle offen. Und es gibt einige Überraschungen bezüglich der Personen die für und gegen Harry sind. Der Leser erfährt einiges über Dumbeldores und Snapes Vergangenheit.
Wenn man am Ende von Harry Potter 6 noch dachte: „Ich hab es doch von Anfang an gewusst“ wird man in Harry Potter 7 eines Besseren belehrt.
Fazit:
Das Buch und somit die Harry Potter Reihe endet mit einer richtig guten Enthüllung und ist aus meiner Sicht ein gelungener Abschluss.
Ein Muss für alle Potter Fans. Alles was bei den letzten Bänden Fragen aufgeworfen hat wird endgültig geklärt.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Labels:
Harry Potter,
Joanne K. Rowling,
Rezension,
Zauberer
Mittwoch, 3. November 2010
Rezension: Arkadien brennt (2)
Oktober 2010
Arkadien brennt (2)
Kai Meyer
400 Seiten
Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (28. September 2010)
Story:
Arkadien brennt ist der Zweite Teil der Arkadien Trilogie, die mit Arkadien erwacht gestartet ist. Rosa und Alessandro sind noch immer verliebt aber auch noch immer in Gefahr vor ihrer Verwandtschaft, weil die beiden verfeindeten Familien die beiden nicht mehr als Paar sehen möchte.
Rezension:
Rosa hat Fragen, zu ihrer Familie, zu ihrem Vater und zu TABULA. Die Antwort sucht sie bei Ihrer Mutter. Aus diesem Grund fliegt sie von Sizilien nach New York. Doch ein Video, welches ihr Trevini, der Anwalt ihrer Familie, zukommen lassen hat bringt sie aus dem Konzept.
Es ist ein Video aus der Nacht ihrer Vergewaltigung, welches von Rosas ehemaliger Freundin Valerie aufgenommen wurde. Was sie auf diesem Video sieht wirft weitere Fragen auf uns lässt Rosa zweifeln. Ist Alessandro ehrlich zu ihr? Woher hat Trevini das Video? Und wo ist Valerie jetzt? Wem kann sie trauen und wem nicht?
Auf der Suche nach Valerie gerät sie in direkt in die Arme von Alessandros Verwandtschaft und diese Begegnung ist lebensgefährlich. Rosa befindet sich in einer Hetzjagd mitten in New York.
Außerdem spielt Rosas Vater eine bedeutende Rolle im zweiten Teil. Allerdings muss sich der Leser bis zum dritten Teil gedulden, da das Geheimnis, das ihn umgibt nicht gelüftet wird.
Fazit:
Ziemlich gut gelungene Fortsetzung, ein bisschen brutaler, ein bisschen mehr Mafia und ein bisschen mehr Sex.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Arkadien brennt (2)
Kai Meyer
400 Seiten
Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (28. September 2010)
Story:
Arkadien brennt ist der Zweite Teil der Arkadien Trilogie, die mit Arkadien erwacht gestartet ist. Rosa und Alessandro sind noch immer verliebt aber auch noch immer in Gefahr vor ihrer Verwandtschaft, weil die beiden verfeindeten Familien die beiden nicht mehr als Paar sehen möchte.
Rezension:
Rosa hat Fragen, zu ihrer Familie, zu ihrem Vater und zu TABULA. Die Antwort sucht sie bei Ihrer Mutter. Aus diesem Grund fliegt sie von Sizilien nach New York. Doch ein Video, welches ihr Trevini, der Anwalt ihrer Familie, zukommen lassen hat bringt sie aus dem Konzept.
Es ist ein Video aus der Nacht ihrer Vergewaltigung, welches von Rosas ehemaliger Freundin Valerie aufgenommen wurde. Was sie auf diesem Video sieht wirft weitere Fragen auf uns lässt Rosa zweifeln. Ist Alessandro ehrlich zu ihr? Woher hat Trevini das Video? Und wo ist Valerie jetzt? Wem kann sie trauen und wem nicht?
Auf der Suche nach Valerie gerät sie in direkt in die Arme von Alessandros Verwandtschaft und diese Begegnung ist lebensgefährlich. Rosa befindet sich in einer Hetzjagd mitten in New York.
Außerdem spielt Rosas Vater eine bedeutende Rolle im zweiten Teil. Allerdings muss sich der Leser bis zum dritten Teil gedulden, da das Geheimnis, das ihn umgibt nicht gelüftet wird.
Fazit:
Ziemlich gut gelungene Fortsetzung, ein bisschen brutaler, ein bisschen mehr Mafia und ein bisschen mehr Sex.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Labels:
Fantasy,
gestaltenwandler,
Kai Meyer,
Mafia,
Rezension
Rezension: Achtung Baby !
September 2010
Achtung Baby!
Michael Mittermeier
259 Seiten
Taschenbuch Kiepenheuer & Witsch; Februar 2010
Story:
Mittermeier, der jahrelang über Eltern und „Arschlochkinder“ Witze gemacht hat, wird selbst Vater. Er erzählt in dem Buch vom Leben mit Kind und der Schwangerschaft davor.
Meine Meinung:
Wer Mittermeier auf der Bühne mag, der wird ihn auch als Autor mögen. Das Buch ist witzig geschrieben und leicht zwischendurch zu lesen. Mittermeier erzählt ehrlich und witzig von seinem Leben als Vater und das es nicht immer einfach ist, wenn man plötzlich zu dritt ist.
Plötzlich muss man sich mit Fragen beschäftigen, die einen sonst nie in den Sinn gekommen wären, Hebammensuche, Nestbautrieb und Milchpumpen stehen ab sofort auf dem Plan und wenn man sein erstes Kind bekommt sind erst einmal alles Fremdwörter.
Ich konnte mich ziemlich gut in die Lage von Michael Mittermeier und seiner Frau versetzen. Ich habe mir vor meiner Schwangerschaft nie Gedanken über Kinderwagenmarken oder Schnuller gemacht. Wenn man dann schwanger ist, dann wird man plötzlich mit Plazenta, Gebärmutter, Fruchtblase, PDA usw. konfrontiert und die meisten Sachen kann man erst mal gar nicht einordnen.
Mittermeier beschreibt Wickelaktionen, Blähungen und durchgemachte Nächte und man denkt „Oh Gott, ich will doch kein Kind mehr“, aber er schreibt auch von den guten Seiten, von den lustigen Stunden die einem ein Kind beschert und die alle schlaflosen Nächte lohnenswert machen.
Fazit:
Ein lustiges Buch insbesondere für Eltern oder werdende Eltern ich weiß allerdings nicht, ob ich das Buch auch vor meiner Schwangerschaft lustig gefunden hätte.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Achtung Baby!
Michael Mittermeier
259 Seiten
Taschenbuch Kiepenheuer & Witsch; Februar 2010
Story:
Mittermeier, der jahrelang über Eltern und „Arschlochkinder“ Witze gemacht hat, wird selbst Vater. Er erzählt in dem Buch vom Leben mit Kind und der Schwangerschaft davor.
Meine Meinung:
Wer Mittermeier auf der Bühne mag, der wird ihn auch als Autor mögen. Das Buch ist witzig geschrieben und leicht zwischendurch zu lesen. Mittermeier erzählt ehrlich und witzig von seinem Leben als Vater und das es nicht immer einfach ist, wenn man plötzlich zu dritt ist.
Plötzlich muss man sich mit Fragen beschäftigen, die einen sonst nie in den Sinn gekommen wären, Hebammensuche, Nestbautrieb und Milchpumpen stehen ab sofort auf dem Plan und wenn man sein erstes Kind bekommt sind erst einmal alles Fremdwörter.
Ich konnte mich ziemlich gut in die Lage von Michael Mittermeier und seiner Frau versetzen. Ich habe mir vor meiner Schwangerschaft nie Gedanken über Kinderwagenmarken oder Schnuller gemacht. Wenn man dann schwanger ist, dann wird man plötzlich mit Plazenta, Gebärmutter, Fruchtblase, PDA usw. konfrontiert und die meisten Sachen kann man erst mal gar nicht einordnen.
Mittermeier beschreibt Wickelaktionen, Blähungen und durchgemachte Nächte und man denkt „Oh Gott, ich will doch kein Kind mehr“, aber er schreibt auch von den guten Seiten, von den lustigen Stunden die einem ein Kind beschert und die alle schlaflosen Nächte lohnenswert machen.
Fazit:
Ein lustiges Buch insbesondere für Eltern oder werdende Eltern ich weiß allerdings nicht, ob ich das Buch auch vor meiner Schwangerschaft lustig gefunden hätte.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.Rezension: Fledermausland
Juli 2010
Fledermausland
Oliver Dierssen
448 Seiten
Taschenbuch erschienen im Heyne Verlag 2009
Story:
Sebastian Schätz wird mitten in der Nacht von einer Fledermaus geweckt, die ihn im Schlaf überfällt. Nackt und geschockt versucht er sich gegen den Eindringling zur Wehr zu setzen. Bleibt allerdings mit der Hand in einem Rollokasten hängen. Zur Hilfe kommen ihm komische Gestalten, die etwas von Anthropomorph und Gattungspass faseln. Damit beginnt das Unheil und Sebastians Welt ist plötzlich nicht mehr die, in der er gestern noch gelebt hat.
Meine Meinung:
Ich bin Fan von Fear and Loathing in Las Vegas mit dem grandiosen Zitat: „Wir können hier nicht anhalten. Das ist Fledermausland.“
Dieses Zitat steht auch am Buchanfang von Fledermausland, und das hat mich auch dazu bewegt dieses Buch zu lesen.
Und was soll ich sagen, es lohnt sich wirklich. Das Buch ist wirklich super lustig, total abgedreht und skurill. Die 448 Seiten lesen sich so schnell weg und am Ende ist man wirklich traurig, dass der Lesespaß schon vorbei ist. Sebastian ist ein ganz normaler junger Mann, der noch nicht so richtig weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll.
Als ihn nachts diese Fledermaus weckt, ändert sich plötzlich sein ganzes Leben.
In der Stadt leben auf einmal eine Menge komische Gestalten, z.B. ein depressiver Vampir, ein Domowoj, der sich unter Sebastians Spüle einnistet und ein Bhael der Sebastian töten soll. Außerdem stehen ein paar Zwerge von der GEZ vor Sebastians Tür und dass nicht nur wegen eines unangemeldeten Rundfunkempfängers, sondern um sich in seine Beziehung zu Kim einzumischen.
Plötzlich muss Sebastian um Kim kämpfen und erlebt dabei total abstruse Dinge.
Eine Liebesgeschichte mit übernatürlichen Gestalten, die an keiner Stelle langweilig wird.
Fazit:
Fledermausland ist ein urkomischer Fantasy Roman.
Wer abgedrehte und lustige Geschichten mag und über depressive Vampire und Zwerge, die bei der GEZ arbeiten, lachen kann, der ist mit diesem Buch bestens beraten.
Ich fand es großartig und hoffe, dass schnell ein Nachfolgeband erscheint.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Fledermausland
Oliver Dierssen
448 Seiten
Taschenbuch erschienen im Heyne Verlag 2009
Story:
Sebastian Schätz wird mitten in der Nacht von einer Fledermaus geweckt, die ihn im Schlaf überfällt. Nackt und geschockt versucht er sich gegen den Eindringling zur Wehr zu setzen. Bleibt allerdings mit der Hand in einem Rollokasten hängen. Zur Hilfe kommen ihm komische Gestalten, die etwas von Anthropomorph und Gattungspass faseln. Damit beginnt das Unheil und Sebastians Welt ist plötzlich nicht mehr die, in der er gestern noch gelebt hat.
Meine Meinung:
Ich bin Fan von Fear and Loathing in Las Vegas mit dem grandiosen Zitat: „Wir können hier nicht anhalten. Das ist Fledermausland.“
Dieses Zitat steht auch am Buchanfang von Fledermausland, und das hat mich auch dazu bewegt dieses Buch zu lesen.
Und was soll ich sagen, es lohnt sich wirklich. Das Buch ist wirklich super lustig, total abgedreht und skurill. Die 448 Seiten lesen sich so schnell weg und am Ende ist man wirklich traurig, dass der Lesespaß schon vorbei ist. Sebastian ist ein ganz normaler junger Mann, der noch nicht so richtig weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll.
Als ihn nachts diese Fledermaus weckt, ändert sich plötzlich sein ganzes Leben.
In der Stadt leben auf einmal eine Menge komische Gestalten, z.B. ein depressiver Vampir, ein Domowoj, der sich unter Sebastians Spüle einnistet und ein Bhael der Sebastian töten soll. Außerdem stehen ein paar Zwerge von der GEZ vor Sebastians Tür und dass nicht nur wegen eines unangemeldeten Rundfunkempfängers, sondern um sich in seine Beziehung zu Kim einzumischen.
Plötzlich muss Sebastian um Kim kämpfen und erlebt dabei total abstruse Dinge.
Eine Liebesgeschichte mit übernatürlichen Gestalten, die an keiner Stelle langweilig wird.
Fazit:
Fledermausland ist ein urkomischer Fantasy Roman.
Wer abgedrehte und lustige Geschichten mag und über depressive Vampire und Zwerge, die bei der GEZ arbeiten, lachen kann, der ist mit diesem Buch bestens beraten.
Ich fand es großartig und hoffe, dass schnell ein Nachfolgeband erscheint.
– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.
Labels:
Fantasy,
Fledermaus,
Rezension,
Vampir
Rezension: Wunderkerzen
Juni 2010
Wunderkerzen
Anne Hertz
349 Seiten
Taschenbuch erschienen im Knauer Verlag Oktober 2006
Story:
Mit einem Kuchen voller Wunderkerzen „bewaffnet“ steht Tessa vor der Tür ihres Freundes Johannes, der gerade unter schlimmen Liebeskummer leidet. Mit einem lauten Knall fliegt das Haus in die Luft und Tessa wird direkt ins Gefängnis verfrachtet. Dort trifft sie die berühmte Schlagersängerin Chantal, die ihr ein paar Top Secret Details aus ihrem Liebesleben verrät. Der einzige der Tessa und Chantal aus dem Gefängnis holen kann ist Tessas Ex-Freund und Strafverteidiger Philip, von dem sich Tessa vor 4 Jahren getrennt hat und über den Sie eigentlich nie wirklich hinweg gekommen ist. Und weil Chantal so begeistert von den beiden ist, engagiert Sie sie, um einen pikanten Fall zu übernehmen.
Natürlich nur Tessa und Philip als Team. Tessa befindet sich im kompletten Gefühlswirrwarr, denn Philip leitet mittlerweile mit seiner neuen Freundin eine Kanzlei. Und dann ist da noch der Polizist Andreas Schlehvoigt der Tessa verhaftet hat und ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will.
Meine Meinung:
Das Buch ist ein typischer Chick-lit Liebesroman. Leicht zu lesen und man kann einfach mal abschalten. Tessas Gefühle sind ein bisschen undurchsichtig aber passend, da sie selbst ja auch nicht weiß was sie will. Die Story ist gut und die Personen sind sehr „echt“. Man kommt schnell in einen angenehmen Lesefluss ohne dass es langweilig wird.
Fazit:
Luftig, leichtes Gefühlschaos mit Happy End für alle. Genau das was man an heißen Sommertagen lesen will.
– „Gut“…hat mir gut gefallen
Wunderkerzen
Anne Hertz
349 Seiten
Taschenbuch erschienen im Knauer Verlag Oktober 2006
Story:
Mit einem Kuchen voller Wunderkerzen „bewaffnet“ steht Tessa vor der Tür ihres Freundes Johannes, der gerade unter schlimmen Liebeskummer leidet. Mit einem lauten Knall fliegt das Haus in die Luft und Tessa wird direkt ins Gefängnis verfrachtet. Dort trifft sie die berühmte Schlagersängerin Chantal, die ihr ein paar Top Secret Details aus ihrem Liebesleben verrät. Der einzige der Tessa und Chantal aus dem Gefängnis holen kann ist Tessas Ex-Freund und Strafverteidiger Philip, von dem sich Tessa vor 4 Jahren getrennt hat und über den Sie eigentlich nie wirklich hinweg gekommen ist. Und weil Chantal so begeistert von den beiden ist, engagiert Sie sie, um einen pikanten Fall zu übernehmen.
Natürlich nur Tessa und Philip als Team. Tessa befindet sich im kompletten Gefühlswirrwarr, denn Philip leitet mittlerweile mit seiner neuen Freundin eine Kanzlei. Und dann ist da noch der Polizist Andreas Schlehvoigt der Tessa verhaftet hat und ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will.
Meine Meinung:
Das Buch ist ein typischer Chick-lit Liebesroman. Leicht zu lesen und man kann einfach mal abschalten. Tessas Gefühle sind ein bisschen undurchsichtig aber passend, da sie selbst ja auch nicht weiß was sie will. Die Story ist gut und die Personen sind sehr „echt“. Man kommt schnell in einen angenehmen Lesefluss ohne dass es langweilig wird.
Fazit:
Luftig, leichtes Gefühlschaos mit Happy End für alle. Genau das was man an heißen Sommertagen lesen will.
– „Gut“…hat mir gut gefallen
Labels:
Anne Hertz,
Frauen,
Liebe,
Rezension
Rezension: Die Eleganz des Igels
Juni 2010
Die Eleganz des Igels
Muriel Barbery
384 Seiten
Taschenbuch erschienen im dtv Oktober 2009
Story:
Das Buch erzählt von der 54 Jahre alten Renée und der 12 Jährigen Paloma.
Renée ist Consierge in einem noblen Mehrfamilienhaus in Paris. Sie erzählt von ihrem Leben, ihrer Liebe, ihrer Katze und ihren Büchern. Renée ist intelligent, sie liest Tolstoi und beschäftigt sich mit den großen Fragen der Menschheit. Nach außen spielt sie die einfältige Consierge, da dies von ihr erwartet wird.
Paloma ist 12 Jahre alt, sie lebt mit ihrer gut betuchten Familie in einer der Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus in dem Renée als Consierge arbeitet. Sie ist ebenfalls intelligent und da sie glaubt die Erwachsenen zu kennen beschließt sie nicht so zu Enden und plant sich an ihrem 13 Geburtstag das Leben zu nehmen.
Und dann gibt es noch Monsieur Ozu, ein Japaner, der in das Haus einzieht und mit seiner freundlichen Art alle Bewohner in seinen Bann zieht.
Meine Meinung:
Das Buch ist in der Erzählerperspektive von Renée und Paloma geschrieben.
Die Autorin switcht zwischen diesen beiden Charakteren, die aus ihrem Leben erzählen.
Es ist nichts für zwischendurch, da sehr viele Fremdwörter benutzt werden. Ich habe versucht es im beim Arzt im Wartezimmer zu lesen, aber es ging einfach nicht. Ich konnte mich nicht auf den Text konzentrieren und auch zu Hause im Stillen Kämmerlein viel es mir teilweise sehr schwer ein angenehmes Lesetempo zu finden. Stellenweise musste ich Absätze 2-3 mal lesen um den Sinn zu verstehen und die Zusammenhänge wieder herzustellen.
Die erste Hälfte fand ich auch eher lahm. Es kam keine richtige Spannung auf und wenn meine Arbeitskollegin mich nicht vorher zum durchhalten motiviert hätte, hätte ich vielleicht aufgegeben.
Zum Glück habe ich weitergelesen, denn es lohnt sich wirklich.
Als Monsieur Ozu einzieht, ändert sich alles.
Paloma und Renée kommen sich näher, denn Paloma findet in Renée eine Seelenverwandte. Eine Frau die genau wie sie intelligent ist und dies versucht zu verbergen um nicht aufzufallen. Ab da fiel mir auch das Lesen deutlich leichter.
Die Autorin benutzt viele malerische Bildnisse und Ausdrücke, an die man sich zwar als „Normalo“ erst gewöhnen muss, dann aber umso schöner findet.
Die Art und Weise der Erzählung ist einfach fabelhaft.
Das Ende kommt abrupt und ist sehr tragisch. Ich habe die letzten Seiten geheult wie ein Schlosshund.
Das Leben ist nicht immer schön, das ist wohl die Kernaussage. Es ist ungerecht und hart, aber es gibt auch schöne Momente und man muss lernen in all der Dunkelheit, diese Schönheit zu sehen. Die schönen Dinge machen das Leben lebenswert.
„ Wo beginnt der Krieg und wo hört der Kampf auf? Und dann eine Kamelie.“ Ach… wie schön.
Fazit:
Wunderbar. Ein Buch welches man so schnell nicht vergisst. Wortreich und Intelligent. Einen Stern ziehe ich ab, weil es für mich an manchen Stellen einfach zu aufgebläht mit Fremdwörtern war und dadurch der Lesefluss oft unterbrochen wurde. Außerdem fordert die erste Hälfte schon ein gewisses Durchhaltevermögen, aber es lohnt sich.
– „Gut“…hat mir gut gefallen
Die Eleganz des Igels
Muriel Barbery
384 Seiten
Taschenbuch erschienen im dtv Oktober 2009
Story:
Das Buch erzählt von der 54 Jahre alten Renée und der 12 Jährigen Paloma.
Renée ist Consierge in einem noblen Mehrfamilienhaus in Paris. Sie erzählt von ihrem Leben, ihrer Liebe, ihrer Katze und ihren Büchern. Renée ist intelligent, sie liest Tolstoi und beschäftigt sich mit den großen Fragen der Menschheit. Nach außen spielt sie die einfältige Consierge, da dies von ihr erwartet wird.
Paloma ist 12 Jahre alt, sie lebt mit ihrer gut betuchten Familie in einer der Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus in dem Renée als Consierge arbeitet. Sie ist ebenfalls intelligent und da sie glaubt die Erwachsenen zu kennen beschließt sie nicht so zu Enden und plant sich an ihrem 13 Geburtstag das Leben zu nehmen.
Und dann gibt es noch Monsieur Ozu, ein Japaner, der in das Haus einzieht und mit seiner freundlichen Art alle Bewohner in seinen Bann zieht.
Meine Meinung:
Das Buch ist in der Erzählerperspektive von Renée und Paloma geschrieben.
Die Autorin switcht zwischen diesen beiden Charakteren, die aus ihrem Leben erzählen.
Es ist nichts für zwischendurch, da sehr viele Fremdwörter benutzt werden. Ich habe versucht es im beim Arzt im Wartezimmer zu lesen, aber es ging einfach nicht. Ich konnte mich nicht auf den Text konzentrieren und auch zu Hause im Stillen Kämmerlein viel es mir teilweise sehr schwer ein angenehmes Lesetempo zu finden. Stellenweise musste ich Absätze 2-3 mal lesen um den Sinn zu verstehen und die Zusammenhänge wieder herzustellen.
Die erste Hälfte fand ich auch eher lahm. Es kam keine richtige Spannung auf und wenn meine Arbeitskollegin mich nicht vorher zum durchhalten motiviert hätte, hätte ich vielleicht aufgegeben.
Zum Glück habe ich weitergelesen, denn es lohnt sich wirklich.
Als Monsieur Ozu einzieht, ändert sich alles.
Paloma und Renée kommen sich näher, denn Paloma findet in Renée eine Seelenverwandte. Eine Frau die genau wie sie intelligent ist und dies versucht zu verbergen um nicht aufzufallen. Ab da fiel mir auch das Lesen deutlich leichter.
Die Autorin benutzt viele malerische Bildnisse und Ausdrücke, an die man sich zwar als „Normalo“ erst gewöhnen muss, dann aber umso schöner findet.
Die Art und Weise der Erzählung ist einfach fabelhaft.
Das Ende kommt abrupt und ist sehr tragisch. Ich habe die letzten Seiten geheult wie ein Schlosshund.
Das Leben ist nicht immer schön, das ist wohl die Kernaussage. Es ist ungerecht und hart, aber es gibt auch schöne Momente und man muss lernen in all der Dunkelheit, diese Schönheit zu sehen. Die schönen Dinge machen das Leben lebenswert.
„ Wo beginnt der Krieg und wo hört der Kampf auf? Und dann eine Kamelie.“ Ach… wie schön.
Fazit:
Wunderbar. Ein Buch welches man so schnell nicht vergisst. Wortreich und Intelligent. Einen Stern ziehe ich ab, weil es für mich an manchen Stellen einfach zu aufgebläht mit Fremdwörtern war und dadurch der Lesefluss oft unterbrochen wurde. Außerdem fordert die erste Hälfte schon ein gewisses Durchhaltevermögen, aber es lohnt sich.
– „Gut“…hat mir gut gefallen
Labels:
Frankreich,
Rezension
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