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Donnerstag, 3. März 2011

Rezension : Die Tribute von Panem - Flammender Zorn (Teil 3)

Die Tribute von Panem - Flammender Zorn (Teil 3)
Suzanne Collins
Verlag: Oetinger
431 Seiten
Genre: Jugendbuch
Sprache: Deutsch


Rezension PiMi:
Der heiß ersehnte letzte Teil der Panem Trilogie lag pünktlich zum Erscheinungsdatum (vorbestellt bei Amazon) vor mir. Was mich ein bisschen geärgert hat, war, dass ich bereits einige Tage vorher gelesen habe, dass in den Buchhandlungen der Roman bereits vor diesem Termin zu kaufen war… .
Auf der anderen Seite, bin ich sowieso nicht direkt zum Lesen gekommen, da ich noch ein anderes Buch für eine Lovelybooks Leserunde beenden musste. Also was solls lange Rede kurzer Sinn, anbei nun meine Meinung zum Finale.

Achtung die Rezension enthält Spoiler zu Teil 1 und 2 !!

Rezension PiMi:

Das Buch geht nahtlos dort weiter, wo der zweite Teil (Gefährliche Liebe) endet.
Kein großes Vorgeplänkel, keine Wiederholungen. Eigentlich finde ich das ja ziemlich gut, aber da ich den zweiten Teil bereits im Juni 2010 gelesen habe, hatte ich so meine Startschwierigkeiten wieder in die Geschichte hineinzufinden.

Katniss wurde von den Rebellen, zu denen unter anderem Gale und Haymitch gehören, aus der Arena befreit und lebt nun in Distrikt 13. Ein bis dahin unbekanntes Distrikt in dem sich die Rebellen eingenistet haben um gegen das Kapitol zu kämpfen.
Um das Kapitol und Präsident Snow zu stürzen und um möglichst viele Distrikte auf die Seite der Rebellen zu ziehen soll Katniss den Spottölpel spielen.
Katniss, das Mädchen das sich durchgesetzt hat. Das es geschafft hat, die Regeln der ersten Hungerspiele zu brechen und das auf diese Weise den Menschen im Land Mut machen kann.
Alles was sie dafür tun muss ist sie selbst zu sein und vor die Kameras zu treten, die dann eine Liveübertragung an alle Distrikte senden.
Und was ist mit Peeta?
Peeta sitzt im Kapitol und gibt Interviews die ebenfalls in die Distrikte übertragen werden. Er bittet Katniss an den Frieden und nicht an den Krieg zu appellieren und bittet die Distrikte um Waffenstillstand, aber ist dies wirklich seine Meinung oder wird er von Präsident Snow unter Druck gesetzt?
In einer Rettungsaktion wird Peeta befreit, aber er ist bereits vom Kapitol „vergiftet“ worden und kann nicht mehr zwischen wahr und falsch unterscheiden.
Und auch Katniss weiß bald nicht mehr wer Freund und wer Feind ist.

Im dritten und letzten Panem Teil geht es nicht mehr zurück in die Arena, Krieg herrscht im ganzen Land.
Es wird viel zerstört und getötet und genau wie in den ersten beiden Teilen wird alles „Big Brother- Like“ im TV übertragen.
Abartig und abschreckend fand ich, dass die Toten vom Kapitol sogar noch geschminkt werden, bevor man sie im TV zeigt.
Aber leider waren einige Stellen im Buch für mich entweder zu langatmig oder eben viel zu kurz angerissen. Das Verhältniss passt nicht. So werden Anschläge bis ins kleinste Detail und seitenweise ausgeschmückt und der Tod einiger wichtiger Personen in zwei kurzen Sätzen angeschnitten.
Das Ende war für mich ebenfalls ziemlich enttäuschend, viel zu Seicht und fast schon langweilig im Vergleich zu der sonst so grandiosen Buchreihe.
Ich habe das Buch zugeklappt und gedacht: „So ein toller Auftakt und dann dieses Ende, das kann nicht sein.“

Fazit: 
Krönender Abschluß? Eher nicht !
Zu lange plätschert die Story vor sich hin und so wie mich die ersten beiden Teile regelrecht schockiert und mitgerisschen haben hat mich der dritte Teil zeitweise sogar gelangweilt. Als Fan kommt man nicht umher diesen Teil zu lesen, aber ich hätte mir einen anderen Schluss gewünscht.
Mehr als 3 Sterne kann ich daher nicht vergeben.

 



Hier geht es zu meinen Rezensionen der beiden ersten Teile:
Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele (Teil 1)
Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe (Teil 2)

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Rezension: Ich schreib Dir morgen wieder (Hörbuch)

Ich schreib Dir morgen wieder
Cecelia Ahern
Hörbuch: 5 Stunden 20 Minuten 5 Sekunden




Rezension:
Tamara ist 16 und ihr Leben könnte eigentlich nicht besser sein. Sie wohnt mit ihren Eltern in einem tollen Haus in Dublin und muss sich um Geld keine Sorgen machen. Jeden Tag ist sie mit ihren reichen Freunden auf Partys oder shoppen.
Tamara ist ein verwöhntes reiches Mädchen, die alles als selbstverständlich betrachtet.
Aber für Sie ändert sich dieses Leben, als ihr Vater beschließt sich das Eigene zu nehmen.
Tamaras Mutter zieht sich in sich zurück und die beiden müssen in ein kleines Dorf zu ihrer Tante Rosaline und ihrem Onkel Arthur ziehen.

Tamara langweilt sich dort, ihr altes Leben fehlt ihr und ihrer Mutter geht es von Tag zu Tag schlechter. Eines Nachmittags hält ein Bücherbus in der Straße und Tamara nimmt sich vor lauter Langeweile ein Buch mit, obwohl sie eigentlich nicht liest.
Aber als sie später einen Blick in das Buch wirft sind die Seiten leer.

Die Nonne Schwester Ignatius, die sie ein paar Tage zuvor in einem verborgenen Garten beim Bienenzüchten kennen gelernt hat, rät ihr dazu Tagebuch zu führen.
Tamara ist skeptisch, doch als sie nachts noch einmal einen Blick in das Buch wirft, sind zu ihrer Überraschung die Seiten gefüllt.
Allerdings ist das was dort steht nicht das was sie heute oder gestern erlebt hat, sondern dass was sie morgen erleben wird.
Tamara glaubt zunächst, dass Schwester Ignatius dahinter steckt, aber schnell merkt sie, dass es sich um etwas Übernatürliches handelt. Und das die Zukunft und Morgen nicht festgeschrieben ist.
Ganz im Gegensatz zur Vergangenheit, denn die lässt sich nicht mehr ändern und Tamara entdeckt mit Hilfe des Buches ein lang gehütetes Familiengeheimnis.
Nach und nach kommt sie dem auf die Schliche was ihre Tante Rosaline zu verbergen hat und warum sie nicht will, dass Tamaras Mutter von einem Arzt kontrolliert wird.
Was verbirgt sich wirklich hinter den Mauern von Rosalines Mutter die Gegenüber wohnt?


Fazit:
Trotz des übernatürlichen Aspektes im Buch, wird es nicht unglaubwürdig oder abgedreht.
Ich fand die Erzählerstimme wirklich sehr angenehm, die Geschichte ist packend von der ersten bis zur letzten Minute.


– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.

Mittwoch, 3. November 2010

Rezension: Die Tribute von Panem (Gefährliche Liebe) 2

Juni 2010
Die Tribute von Panem (Gefährliche Liebe) 2

Suzanne Collins
431 Seiten
gebundene Ausgabe erschienen im Oetinger Verlag 2010-06-06

Story:
Katniss und Peeta haben die Hungerspiele gewonnen. Zum ersten mal in der Geschichte der Hungerspiele gibt es zwei Sieger, aber das gefällt nicht jedem und schon gar nicht dem Präsidenten. Ein siebzehnjähriges Mädchen scheint das gesamte Kaptiol zu verspotten und alle Regeln zu brechen die jemals aufgestellt wurden.
Katniss und Peeta „spielen“ auf der Tour der Sieger durch alle Distrikte das verliebte Paar, aber der Präsident scheint nicht überzeugt von Katniss Liebe zu Peeta und das unfassbare passiert, er ruft die 3. Jubeljubläumsspiele aus, zu der je 2 Sieger aus jedem Distrikt antreten müssen und Katniss und Peeta landen wieder in der Arena.


Meine Meinung:
Also zunächst ist zu sagen, dass man das erste Buch – Tödliche Spiele – auf jeden Fall vorher lesen sollte, da der zweite Teil unmittelbar an den ersten Teil anknüpft und die meisten Personen und Zusammenhänge nur im ersten Teil erläutert werden.

Wenn Panem mit seinen Distrikten, Friedenswächtern und dem Kapitol im ersten Teil noch etwas gewöhnungsbedürftig war, so ist es im zweiten Teil fast so als kommt man an einen Ort an dem man schon einmal war, gewiss kein schöner Ort, aber man taucht jetzt viel leichter ein in die andere Welt, in die Welt von Katniss, aus der man sie so gerne befreien würde.

Der zweite Teil ist genauso erschreckend und aufwühlend wie der erste.
Zunächst sind da die Gefühle die Katniss für Gale empfindet und dann ist da Peeta, der ja „offiziell“ der Grund für ihre „Dummheit mit den Beeren“ in der Arena ist. Katniss hat ja nur zu den Beeren gegriffen weil sie so blind vor Liebe war und nicht mehr an die Regeln des Kapitols denken konnte.
Der Präsident höchstpersönlich ist besorgt um die Sicherheit seiner Distrikte, da anscheinend alle das Mädchen bewundern, die nicht nur die Spiele gewonnen, sondern auch die Regeln gebrochen hat. Plötzlich kommt es zu kleineren und größeren Aufständen in den Distrikten, die nur schwer unter Kontrolle gehalten werden können. Also schickt der Präsident noch einmal je 2 Sieger aus jedem Distrikt in die Arena um die Macht des Kapitols unter Beweis zu stellen. Jeder soll wissen, dass nicht einmal die Sieger der Hungerspiele der Macht des Kapitols zu entfliehen können.

Was in der Arena passiert ist wieder einmal menschenunwürdig aber dieses Mal ist Katniss nicht alleine, denn Peeta ist bei ihr und es finden sich tatsächlich Tribute, die ihr und Peeta helfen zu überleben. Warum die eigentlichen Konkurrenten ihr und Peeta helfen und das eigene Leben riskieren, ist für Katniss unbegreiflich aber irgendwie scheint Haymitch dahinter zu stecken.

Das Ende ist ziemlich „fies“ da man als Leser mit seiner Neugier einfach sitzen gelassen wird.
Ich werde nun den 3. Teil auf englisch lesen müssen.
Blöde Neugier

Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil, der einem den Atem raubt. Immer wieder musste ich innehalten, weil mir die Geschehnisse in der Arena so nahe gegangen sind.

– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.

Rezension: Saphierblau - Liebe geht durch alle Zeit (2)

Februar 2010
Saphierblau - Liebe geht durch alle Zeit (2)

Kerstin Gier
395 Seiten
2. Auflage 2010 Arena Verlag gebundene Ausgabe

Inhalt:
Gwendolyn und Gideon versuchen den Chronografen zu vervollständigen um die Welt zu retten, in dem sie auf ihren Zeitreisen in die Vergangenheit die fehlenden Genträger treffen um Ihnen einen Tropfen Blut abzuzwacken.
Da Gwendolyn nach wie vor nicht eingeweiht wurde, versucht sie auf eigene Faust und mit Hilfe ihrer Freundin Leslie herauszufinden wo sie da eigentlich hineingeraten ist.

Meine Meinung:
Auch der 2. Teil der Zeitreise Trilogie ist absolut lesenswert.
Liebt Gideon Gwendolyn oder nicht? Die beiden führen eine ziemlich komplizierte Beziehung, da keiner der beiden dem anderen wirklich vertraut. Gwendolyn ihm nicht, da er ständig mit Charlotte (ihrer Cousine, die eigentlich als Genträgerin ausgebildet wurde) flirtet und überhaupt unter ständigen Stimmungsschwankungen zu leiden scheint und er verdächtigt Gwendolyn als Verbündete ihrer Cousine Lucy, die vor ein paar Jahren mit seinem Cousin Paul den Chronografen entführt hat. Ein ziemliches Gefühlschaos, also.
Trotzdem fand ich, dass man bei Saphirblau wesentlich leichter in die Geschichte kommt als beim ersten Teil Rubinrot, da man ja schon mit den Wächtern und dem Grafen konfrontiert wurde J
Gwendolyn wird auch im zweiten Teil von keinem so richtig aufgeklärt, aber dank ihrer Freundin Leslie findet sie immer mehr heraus.
Und dann ist da Xemerius ein toter Dämonen, der sich in Gestalt eines Wasserspeiers in mein Herz gebrabbelt hat J.
Xemerius ist wirklich so nervig, anhänglich und so niedlich, dass ich auch gerne einen hätte.
Da er Tot ist und nur von Gwendolyn gesehen werden kann, kann er zwar ziemlich nervig sein, macht sich aber auch in Sachen Gideon schnell nützlich.

Leider ist das Ende, genau wie im ersten Teil komplett offen.
Und so hat man einen Grund mehr sich auf den Sommer zu freuen, denn da erscheint der letzte Teil Smaragdgrün.

Fazit:
Sehr schön geschrieben, kurzweilig und unterhaltsam leider viel zu schnell gelesen. Es macht Lust auf mehr und ist darum 5 Sterne wert.
Ich will Sommer !

– „Sehr gut“ …überragend, hat mir wahnsinnig gut gefallen

Rezension: Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeit (1)

Februar 2010
Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeit (1)

Kerstin Gier
345 Seiten
4. Auflage 2009 Arena Verlag gebundene Ausgabe

Story:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn.
Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Meine Meinung:
Ach ja, wo soll ich anfangen?
Das Cover ist ein Blickfang, der sich in meinem Bücherregal, auf jeden Fall gut macht.
Am Anfang fand ich es etwas schwierig die ganzen Hintergründe zu erfassen.
Da liest man Zeilen mit der Unterschrift: „Aus den Chroniken der Wächter“, die nicht erklärt werden oder irgendwelche Reime die : „aus den Geheimschriften des Grafen von Saint Germain“ stammen.
Wie? Wer? Man steht als Leser also erst mal genauso dumm da wie Gwendolyn, die sich auf einmal in einem früheren Jahrhundert befindet, und das obwohl doch ihre Cousine Charlotte das Gen in sich tragen sollte.
Charlotte wurde perfekt vorbereitet auf das was ihr passieren sollte und dann stellt sich heraus, das Gwendolyn die Genträgerin ist.
Dies sorgt erst einmal bei allen Beteiligten und in der Familie zu einem riesigen Durcheinander. Die Cousine, die ihre Jugend verschwendet hat und die Mutter von Gwendolyn die ebenfalls etwas verheimlicht.
Und dann beginnt das Abenteuer, den Gwendolyn muss zusammen mit Gideon dafür sorgen, dass das ganz große Geheimnis gelüftet wird und dafür müssen die beiden in die Vergangenheit.
Sehr schön beschreibt die Autorin auch wie man Gwendolyn passend für die Zeitreisen zurechtmacht und wie sich die beiden völlig verschiedenen Typen Gideon und Gwendolyn allmählich doch noch annähern.

Fazit:
Eine schöne Geschichte, die zwar erst etwas komplex erscheint, aber dann doch flüssig zu lesen ist. Leider endet die Story „mittendrin“, das macht zwar neugierig auf den nächsten Teil (den ich mich direkt besorgt habe J), aber lässt einen als Leser auch irgendwie unzufrieden zurück.
Darum nur :

– „Gut“…hat mir gut gefallen

Rezension: Die Tribute von Panem (Tödliche Spiele) 1

Januar 2010
Die Tribute von Panem (Tödliche Spiele) 1

Suzanne Collins
414 Seiten
gebundene Ausgabe erschienen im Oetinger Verlag 2009

Story:
Nordamerika in der Zukunft. Die Menschen leben in Distrikten die vom Staat unterdrückt und gesteuert werden. Die sechzehnjährige Katniss ist nach dem Tod ihres Vaters, das Oberhaupt der Familie und geht jagen damit ihre Mutter und ihre kleine Schwester nicht verhungern.
Als bei den alljährlich stattfindenden "Hungerspielen" Katniss Name gezogen wird, muss sie nur noch um ihr eigenes Leben kämpfen. Denn es kann nur einer der Kandidaten gewinnen, nämlich der der am Ende noch lebt und das ganze passiert während das ganze Land live vor dem Fernseher dabei zuschaut.
Jeder gegen Jeden und das bedeutet auch Katniss gegen Peeta gerade der Junge, der Katniss einmal das Leben gerettet hat.

Eigene Meinung:
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist grausam mit zu erleben, wie Katniss von ihrer Familie getrennt wird um in einer Arena gegen 24 junge Menschen zu kämpfen und die Gewissheit zu haben, dass auch sie töten muss, wenn sie gewinnen will, wenn sie wieder nach Hause kommen will.
Ich habe mich oft gefragt wie ich selbst an Katniss Stelle agieren würde. Was ist ein Mensch bereit zu tun um sein eigenes Leben zu retten. Wie weit würde man selbst gehen. Da das Buch in der Erzählerperspektive von Katniss geschrieben ist, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen und fühlen was sie fühlt, wie sie leidet und gehungert wie sie am liebsten aufgeben würde, wie sie trauert und wie groß der Hass auf die Spielemacher und das Kapitol ist und wie er immer weiter wächst. Das Buch lässt einen über sein eigenes Leben nachdenken. Ein Leben in dem man alles hat :
Zitat: „Ich frage mich, wie es sich wohl anfühlt in einer Welt zu leben, wo Essen auf Knopfdruck erscheint. Was würde ich in all den Stunden tun, die ich derzeit damit verbringe den Wald auf der Suche nach Nahrung zu durchkämmen…Was tun sie den ganzen Tag,.., abgesehen davon, dass sie ihren Körper dekorieren…“ (S. 76)
Man vergleicht die Hungerspiele mit den heutigen Realityshows. Beim Dschungelcamp oder bei BigBrother müssen sich die Teilnehmer natürlich nicht umbringen, aber auch hier kann nur einer gewinnen und auch hier ist es so, dass die Spielemacher alles dafür tun um es nicht langweilig werden zu lassen. Jeder gegen jeden und wenn es zu harmonisch wird, dann werden halt ein paar Fallen gestellt um das ganze interessanter zu gestalten, um die Sensationsgier des Publikums zu befriedigen.

Ich habe dieses Buch an einem Wochenende verschlungen und war am Sonntag ziemlich enttäuscht, dass der zweite Teil erst im Juni erscheint.

Fazit:
Die Story ist so packend geschrieben, dass ich selbst geweint habe, so sehr habe ich mit Katniss gelitten. Wenn es überhaupt Kritik gibt, dann die, dass man nur erlebt und sieht was Katniss sieht und nicht mitbekommt, was sonst in der Arena passiert, mit welchen Hürden die anderen Teilnehmer zu kämpfen haben, was sie denken oder fühlen.

– „Sehr gut“ …überragend, hat mir wahnsinnig gut gefallen

Rezension: Seelen

Dezember 2009
Seelen

Stephenie Meyer
861 Seiten

Story:
Wir befinden uns auf der Erde in der Zukunft und fast die gesamte Menschheit ist von Seelen besetzt worden. So auch der Körper von Melanie, aber die will ihren Körper nicht so einfach aufgeben und bleibt. Sie teilt sich von da an ihren Körper mit der Seele Wanda.
Aber Melanie will zurück zu ihrem Bruder und zu Jared, durch Melanies Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach ihnen, obwohl sie sie nie getroffen hat und so machen sich die beiden auf die Suche nach ihnen.
Jared hält sich mit ein paar wenigen Menschen die Widerstand geleistet haben in der Einöde versteckt und kämpft ums Überleben seiner Spezie.
Als Melanies Körper auftaucht in dem die Seele Wanda steckt, fällt es schwer der Seele zu vertrauen und das Wanda sich in Ina verliebt macht es nicht leichter.

Meine Meinung:
Am Anfang fand ich es ziemlich schwierig in die Geschichte hineinzukommen. Aber wenn man erst mal in der Welt der Seelen ist, dann will man so schnell nicht mehr weg.
Seelen, die die Menschen als Wirt benutzen und auf diese Weise jedes menschliche Wesen ausgelöscht haben. Fast jedes, denn es gibt eine kleine Gruppe „Kämpfer“ die sich in der Wüste versteckt hält und genau hier landet die Seele Wanda, die in den Körper von Melanie eingesetzt wurde und sich diesen seitdem mit ihr teilt. Denn Melanie ist nicht verschwunden, so wie es normalerweise der Fall sein sollte, wenn eine Seele einen Körper übernimmt.
Die große Liebe, die Melanie für ihren Bruder Jamie und ihrer großen Liebe Jared empfindet kann man als Leser sehr gut spüren. Und diese Liebe und Hilflosigkeit im eigenen Körper nicht mehr das sagen zu haben, die berührt einen als Leser und man fiebert mit der Kämpferin Melanie mit.
Als sich Wanda und Melanie auf den Weg zu ihren Liebsten machen und dabei ihr leben riskieren wird auch Wanda die "böse" Seele liebenswert.
Man leidet mit den beiden Persönlichkeiten, die sich einen Körper teilen müssen.

Fazit:
Eine sehr schöne Liebesgeschichte, bei der am Ende auch ein paar Tränen geflossen sind. Endlich mal wieder was ganz anderes.

– „Sehr gut“ …überragend, hat mir wahnsinnig gut gefallen